Nummerierung :1 Art: Dissertation Titel: A Prolog-Based Coordination Language CoPro and its Implementation Autor: Wei, Liu ErscheinungsJahr: 1996 Abstract: This thesis introduces a Prolog-bassed coordination (logic programming) language CoPro, compares it with related languages, and presents its implementation (including a CoPro concurrent execution model, a CoPro abstract machine based on this model, and an object-oriented programming design for this machine`s emulator) in a coordination system. The basis of the coordination system lies in the idea separating coordination mechanisms from computation mechanisms, where the former are managed by the language-independent framework, called CoKe (Coordination Kernel); the latter are performed by traditional languages (like C and Prolog); and combination of the both is done by extending the traditional languages by coordination facilities. Traditional languages extended in such a way are called coordination languages, and multiple distributed coordination language systems based on CoKe form a coordination system. CoPro is a coordination language obtained by extending Prolog by coordination facilities. The definition of CoPro shows that CoPro is an elegant extention to Prolog by and-concurrency, isolated or-concurrency, transaction-based communication and synchronization, and distributed and failure recoverable computation. Furthermorek the language comparison reveals some fundamental differences and relations among a large class of logic programming languages, manifesting that the commit-operator`s abilities w.r.t. pruning alternatives and making variable bindings observable have significant importance for design of logic programming languages. More importantly, the presentation of the implementation proves that the implementation of all the features of CoPro more than Prolog can be seen as a natural extension to the implementation of Prolog, the efficiency can be highly acceptable, and the object-oriented programming paradigms is very helpful to develop CoPro`s prototype implementation. For logic programming language development, employing an independent framework for coordination proves to be a successful approach to achieving steady evolution, instead of devolution. Powerful logic programming languages more than CoPro are in prospect; possible variants of CoPro may be obtained from employing various commit-operators, permitting changeable bindings for communication variable, and using constraint operation instead of unification. Nummerierung :2 Art: Dissertation Titel: Adaption and Composition Techniques for Component-Based Software Engineering Autor: Gschwind, Thomas ErscheinungsJahr: 2002 Abstract: Die Bedeutung von Softwarekomponenten wurde in den letzten Jahren auch von der Industrie erkannt. Dies wird durch die Anzahl der kommerziell entwickelten Komponentenmodelle deutlich. Das Ziel von Softwarekomponenten ist die vermehrte Softwarewiederverwendung, sowie die Vereinfachung der Implementierung und Komposition von Komponenten. Heutige Komponentenmodelle beschäftigen sich primär mit der Spezifikation von Komponenten und beachten die Adaption dieser nur wenig. Daher ist es noch immer notwendig, die einzelnen Komponenten manuell zusammenzusetzen, sofern sie nicht füreinander entwickelt worden sind. Da einer der Vorteile von Softwarekomponenten die unabhängige Entwicklung der Komponenten sein soll, kann man im allgemeinen nicht davon ausgehen, dass die Komponenten füreianander entwickelt worden sind und daher kompatibel zueinander sind. Um die Komposition von Softwarekomponenten zu vereinfachen, ist es notwendig, diese zu adaptieren. Leider beschäftigen sich nur wenige Ansätze mit der automatischen Adaption von Komponenten. Jene Ansätze, die sich mit der automatischen Adaption beschäftigen, wie zum Beispiel Generische Programmierung (generic programming), beschäftigen sich nur mit der Erzeugung von Komponenten, die bestimmte Anforderungen erfüllen sollen oder nur mit der Optimierung eines aus Softwarekomponenten bestehenden Systems, nicht aber mit der Anpassung der von einer Softwarekomponente zur Verfügung gestellten Schnittstelle. Um das Problem der automatischen Adaptierung der Schnittstelle einer Komponente zu lösen, haben wir Typbasierte Adaptierung (type-based adaption) entwickelt, die in dieser Arbeit beschrieben wird. Typbasierte Adaptierung setzt auf den Schnittstellen auf, die von einer Komponente zur Verfügung gestellt werden. Nahezu alle heutigen Komponententechnologien sind stark typisiert und stellen einen Mechanismus zur Verfügung, um die Schnittstellen, die von einer Komponente implementiert werden, abzufragen. Daher kann Typbasierte Adaptierung leicht in ein bestehendes System integriert werden. Basierend auf der Vorstellung der unterschiedlichen Adaptionstechniken wird eine Klassifikation gegeben. Diese Klassifikation ermöglicht es, die unterschiedlichen Techniken in Relation zueinander zu stellen und ermöglicht Entwicklern die richtige Adaptionstechnik für die Lösung eines Problems auszuwählen. Nummerierung :3 Art: Dissertation Titel: Advanced Methods for Task-Oriented Dialogue Engineering Autor: Stary, Christian ErscheinungsJahr: 1992 Abstract: Diese Schrift setzt sich aus einem praktisch ausgerichteten Beitrag zur aufgabenorientierten Systementwicklung, aus zwei konzeptuellen Beiträgen zur Bedeutung kognitiver Modelle im Rahmen der Benutzerschnittstellenentwicklung sowie zwei theoretischen Untersuchungen zur formalen Spezifikation arbeitsorganisatorischen Wissens, zum einen angewandt zur Erfassung organisatorischer Veränderungen für den Systementwurf wissensbasierter Systeme zusammen. Nummerierung :4 Art: Dissertation Titel: Analyse der Anzahl Interner Endknoten und Verallgemeinerungen in Digitalen Suchbäumen Autor: Fleck, Barbara ErscheinungsJahr: 1992 Abstract: Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit der theoretischen Analyse der Anzahl der Internen Endknoten und deren Verallgemeinerungen in einem Digitalen Suchbaum (DST). Die Internen Endknoten sind jene Knoten in einem DST, die genau 2 externe Knoten als Nachfolger haben. Unter Verallgemeinerung verstehen wir diejenigen Teilbäume in einem DST, die genau s= 3,4,5,... externe Knoten besitzen. In (3) wurde der Erwartungswert der Internen Endknoten asymptotisch berechnet. Als Verallgemeinerung dazu finden wir in Kapitel 2 die Analyse des Erwartungswertes der Teilbäume mit s externen Knoten. Dieser Wert ist im wesentlichen As(N+1) + Ndelta1(log2N) + delta2(log2 N). Die Konstaten A in Abhängigkeit von s sind im Anhang zusammengestellt. Die Varianz der Anzahl der Internen Endknoten wurde in (6) behandelt. In Kapitel 3 finden wir die Berechnung der Varianz für die Teilbäume mit 3 externen Knoten. Diese Varianzen betragen näherungsweise BN + Ndelta3(log2N). Das Ergebnis zeigt, daß hier keine Bestandteile der Ordnung N2 auftreten, wie man erwarten könnte. Es wird mithilfe der Identitäten von Ramanujan (vergleiche (8)) gezeigt, daß die auftretenden Terme der Ordnung N2 verschwinden. Zum Vergleich wird neben der Methode von Rice (siehe B.4) auch die Mellin-Transformation bei den asymptotischen Berechnungen angewendet. Dabei kann die Übereinstimmung der führenden Konstanten gezeigt werden. Die auftretenden Funktionen delta(x) sind periodische Funktionen mit kleiner Amplitude und Mittelwert 0. Nummerierung :5 Art: Dissertation Titel: Analyse und Beurteilung von formalen Spezifikationsmethoden für Entwurf, Verifikation und Implementierung von Datenkommunikationsprotokollen Autor: Bruckner, Georg ErscheinungsJahr: 1986 Abstract: Formale Spezifikationsmethoden sind wichtige Hilfsmittel für den Entwurf, die Analyse und die korrekte Implementierung von Kommunikationssystemen. Die vorliegende Arbeit geht von grundlegenden mathematischen Modellen für die Beschreibung und Analyse von parallelen Systemen, dem Calculus of Communicating Systems (CCS) und Communicating Sequential Processes (CSP), aus und stellt Kriterien für die Beurteilung von Spezifikationsmethoden auf. Daran schließt ein ausführlicher Methoden- bzw. Sprachvergleich an, wobei drei Gruppen von Spezifikationsemthoden unterschieden werden: Zustandsübergangsmethoden, Sprachmethoden und Kombinierte Methoden. Unter den Zustandsübergangsmethoden werden vor allem Endliche Zustandautomaten und Petrinetze untersucht. Als Beipsiele für Sprachmethoden werden die Programmiersprache ADA und die international genormte Spezifikationssprache LOTOS ausführlich behandelt. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden aufgezeigt und bewertet. Kombinierte Methoden verbinden jeweils die Vorteile der beiden anderen Gruppen. Erweiterte Zustandsautomaten und der daraus abgeleitete internationale Standard ESTELLE werden den Numerischen Petrinetzen gegenübergestellt. Darüber hinaus werden in dieser Gruppe auch Datenflußsprachen näher betrachtet. Die abschließende Bewertung zeigt einige Unzulänglichkeiten der reinen Zustandsübergangsmethoden auf. In einer direkten Gegenüberstellung werden ADA, LOTOS und ESTELLE eingehend miteinander verglichen sowie Vor- und Nachteile der Methoden aufgezeigt. Einer umfassenden Analyse wird die Spezifikaitonssprache EDDA unterzogen. Die Anwendung dieser Datenflußsprache wird anhand des Alternating Bit Protocols dargestellt. In der anschließenden Beewertung wird EDDA den anderen Methoden gegenübergestellt. Die umsetzbarkeit einer EDDA-Spezifikation in LOTOS wird dabei gezeigt. Es folgt eine tiefgehende Analyse und Kritik des Sprachmittels EDDA selbst. Geiwsse Schwierigkeiten bei der Darstellung physisch getrennter Systeme in EDDA werden durch die Defintion eines neuen Sprachelementes gelöst. Die einzelnen Sprachelemente von EDDA werden in Hinblick auf eine Implementierung genau analysiert und klassifiziert. Dabei zeigt sich wieder die Notwendigkeit, zusätzliche Sprachelemente zu definieren. Schließlich werden Implementierungsregeln erstellt und auf das Alternating Bit Protocol angewendet. Die Implementierung wrude auf der Prozeßrechenanlage der TU Wien durchgeführt. Abschließend werden einige Schlußfolgerungen gezogen. Nummerierung :6 Art: Dissertation Titel: Analyse und Implementierung von Prologsystemen Autor: Krall, Andreas ErscheinungsJahr: 1988 Abstract: Diese Arbeit stellt eine neue Implementierungstechnik für die Programmiersprache Prolog vor, die geringen Speicherplatzverbrauch mit höchster Laufzeiteffizienz vereinigt. Diese Methode wurde für die Implementierung des Interpreters für VIP-Prolog (Vienna Integrated Prolog) entwickelt. Das Verfahren beruht darauf, daß die bei herkömmlichen Prologsystemen nötige Anzahl von zwei Verarbeitungsschritten der Unifikation auf einen einzigen reduziert wird. Nach einer Einführung werden im Kapitel 2 die Programmiersprache Prolog und die verschiedenen Implementierungstechniken analysiert. Das Kapitel 3 stellt VIP-Prolog und die dafür entwickelte Implementierungstechnik vor. Kapitel 4 gibt einen Ausblick auf Erweiterungen des VIP-Projektes. Nummerierung :7 Art: Dissertation Titel: Analysis of Object-Oriented Programs with Flow-Shape Graphspe Grphs Autor: Schordan, Markus ErscheinungsJahr: 2001 Abstract: Wir stellen einen neuen Algorithmus für die statische Analyse von objektorientierten Programmen vor. Die Analyse ist als Instanz eines monotonen Systems formuliert und operiert auf endlichen Flow-Shape Graphen, um eine konservative Abschätzung der möglichen "Shapes", die eine im Heap allozierte Datenstruktur annehmen kann, berechnen zu können. In Flow-Shape Graphen sind Alias Informationen, Errreichende Definitionen und Typinformationen enthalten. May-Alias Information als auch Must-Alias Information ist implizit in den Graphen enthalten, sodass Strong Updates durchgeführt werden können, wodurch eine hohe Genauigkeit der Analyse ereicht wird. Durch Verwendung der Typinformation in den Graphen kann bestimmt werden, welche der überschriebenen Methoden zur Laufzeit aufgerufen werden können, und somit integrieren wir auch das Auflösen von Methodenaufrufen. Die Erreichenden Definitionen sind essentiell für optimierende Algorithmen, die präziser Abhängigkeitsinformation von Programmen bedürfen. Nummerierung :8 Art: Dissertation Titel: Apoll - Entwurf und Implementierung einer orthogonalen funktionalen musterorientierten Programmiersprache Autor: Sbardellati, Maximilian ErscheinungsJahr: 1992 Abstract: Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit dem Entwuf, der Definition, der Implementierung und Optimierung von Apoll, einer orthogonalen Programmiersprache mit flexiblen und heterogenen Datenstrukturen, strikten und polymorphen Funktionen sowie eingebautem Mustervergleich (pattern matching), die wie Lisp keinen Unterschied zwischen Daten und Programmen kennt und für die Metaprogrammierung gut geeignet ist. Für den Entwurf werden semantische Prinzipien definiert, ähnliche Sprachen analysiert, diese anhand von Ontologie-Diagrammen verglichen und daraus Anforderungen abgeleitet. Das Prinzip der Regularität und Orthogonalität wird besonders betont. Alle Objekte der Sprache - inklusive Funktionen und Umgebungen - sind "Objekte erster Klasse". Durch die Synthese der Vorteile funktionaler Sprachen, der Gleichheit von Daten und Programmen, der semantischen Entwurfsprinzipien und der stark visuellen Beschreibung von Datenstrukturen und Programmabläufen durch Muster entsteht eine neue Sprache, die auf einer einfachen aber mächtigen Semantik beruht, leicht lesbar und erlernbar ist und auf eine komfortable Programmierng ausgerichtet ist. Die Arbeit enthält weiters eine informelle Beschreibung der Sprache und eine operationale Semantikdefinition durch die Implementierung eines Interpreters. Der dem Mustervergleich zugrunde liegende Backtrackingalgorithmus kann längere Antwortzeiten des Interpreters zur Folge haben. Es werden daher neben den Optimierungen hinsichtlich einer besseren Speicherausnutzung auch Optimierungen des Mustervergleichs durchgeführt und durch quantitative Berechnungen und Messungen bewertet. Es wird gezeigt, daß durch die während der Laufzeit durchgeführten Optimierungen Apoll-Programme bei komplexen Mustervergleichen effizienter als entsprechende Programme in anderen funktionalen Sprachen ablaufen. Nummerierung :9 Art: Dissertation Titel: Applying Model-Based Diagnosis to Software Debugging of Concurrent and Sequential Imperative Programming Languages Autor: Wotawa, Franz Robert ErscheinungsJahr: 1996 Abstract: Diese Dissertation beschäftigt sich mit der Anwendung modellbasierter Diagnosetechniken auf das Debuggen von imperativen Programmen. Zu diesem Zweck werden Programme in Diagnosesysteme umgewandelt. Diese Umsetzung kann prinzipiell auf mehrere Arten geschehen und beeinflußt die Aussagekapazität des Diagnosesystems bezüglich möglicher Programmfehler. Drei verschiedene Konvertierungen werden im Rahmen dieser Dissertation beschrieben und miteinander in Verbindung gesetzt. Eine Evaluierung bezüglich der Diagnosekapazität, der Fehler, sowie der Anwendbarkeit auf große Programme ist ebenfalls Teil der vorliegenden Arbeit. Das erste Modell verwendet die Abhängigkeit zwischen Signal und Variablen, wie sie in Programmen vorkommen, zur Diagnose. Dieses einfache Modell ermöglicht selbst die Diagnose von sehr großen Programmen (Source-Code-Größe bis zu 10 MB). Die Abstraktion führt jedoch dazu, daß die Güte der Diagnose gemessen an der Diagnosekandidatenanzahl im Vergleich zur Gesamtanzahl von Diagnosekomponenten von der Programmstruktur wesentlich abhängt. Um dieses Manko zu beheben, wurden die beiden anderen Modelle entwickelt.Im zweiten Modell werden Evaluationsgraphen in Diagnosesysteme umgewandelt. Durch das Einbinden zusätzlicher Semantikinformation kann die Güte der Diagnose stark verbessert werden. Die Gesamtperformanz bezüglich der Fehlerberechnung sinkt jedoch, sodaß nur kleinere bis mittlere Programme diagnostiziert werden können. Nachteilig wirkt sich auch die Tatsache aus, daß zwar Fehler gefunden, Reparaturvorschläge jedoch nicht gemacht werden. Das dritte Modell erlaubt die Berechnung von Reparaturvorschlägen basierend auf Ausdrucksersetzungen. Diese Ersetzungen werden unter der Annahme durchgeführt, daß das richtige Programm und das falsche Programm sehr ähnlich sind, d.h. nur wenige Änderungen notwendig sind, um ein nicht korrektes Programm in ein korrektes umzuwandeln. Alle drei Modelle können miteinander integriert werden. So kann das Resultat des ersten Modells zur Fokusierung bei der Diagnoseberechnung mit dem zweiten Modell verwendet werden und dieses mit dem dritten. Auf diese Art wurde gezeigt, daß die Gesamtperformanz gesteigert werden kann. Der vorgestellte Diagnoseansatz zum Software-Debugging kann somit sowohl zur Fehlerlokalisierung als auch in einem eingeschränkten Maß zur Fehlerbehebung eingesetzt werden. Es werden sowohl Fehler, die auf falsch verwendete Programmzeilen oder Ausdrücke, als auch Fehler, die auf fehlenden Programmteilen beruhen, gefunden. Typfehler können ebenso lokalisiert werden. Der in dieser Dissertation beschriebene Ansatz kann mit einem Verifikationssystem und bestehenden Programmentwicklungsmethoden verbunden werden. Nummerierung :10 Art: Dissertation Titel: Aufdeckung von Datenflußanomalien in strukturierten Programmiersprachen mit komplexen Datentypen Autor: Müller, Harald Michael ErscheinungsJahr: 1991 Abstract: Diese Arbeit beschreibt ein Bottom-up-Verfahren zur Aufdeckung von Datenflußanomalien in strukturierten Programmen mit allgemeinen Sprunganweisungen sowie komplexen Datentypen (Records, Arrays und dynamische Variable). Beispiele für Datenflußanomalien sind etwa Zugriffe auf nicht initialisierte Variable oder Zuweisungen an Variable, deren vorheriger Wert nicht verwendet worden ist. Das vorgestellte Verfahren bedient sich sogenannter Pfadinformationen, die in abstrakter Form die Information enthalten, die zur Berechnung der Anomalien für eine Folge von Zugriffen notwendig ist. Im ersten Teil der Arbeit wird mit Hilfe der Pfadbeschreibungen die strikte Bottom-up-Berechnung der Datenflußanomalien für eine Programmiersprache entwickelt, die bedingte Anweisungen, Schleifen und nichtrekursive Prozeduren, aber auch allgemeine Sprunganweisungen mit Labels enthält. Für die Berechnung der Datenflußanomalien in rekursiven Unterprogrammen wird die Isomorphie der Algebra der Pfadbeschreibungen mit einem monotone data flow framework gezeigt, sodaß in diesem Fall die üblichen Eliminations- und Iterationsverfahren eingesetzt werden können. Im zweiten Teil der Arbeit wird die Verschärfung der Aussagen über Datenflußanomalien durch die Verbindung der qualifizierten Datenflußanalyse von Holley und Rosen mit dem Hoare-Kalkül erreicht, wodurch die Abhängigkeiten von Bedingungen in bedingten Anweisungen und Schleifen in die Analyse einbezogen werden können. Zuletzt wird mit Hilfe der qualifizierten Analyse und des Hoare-Kalküls die Berechnung der Datenflußanomalien für indizierte und dynamische Variablen entwickelt, wodurch viel schärfere Aussagen über Datenflußanomalien als bisher möglich sind. Nummerierung :11 Art: Dissertation Titel: Automatic Performance Prediction for Parallel Programs on Massively Parallel Computers Autor: Fahringer, Thomas ErscheinungsJahr: 1993 Abstract: The goal of this thesis is to provide the programmer and parallelizing compiler with vital information about the behavior of a parallel program. This information may, on the one hand, provide the progammer with a rational basis for deciding on a transformation strategy during an interactive parallelization session; on the other hand, it can be used to largely automate the transformation process by guiding automatic data distribution generation and the intelligent selection of transformation strategies, based on properties of the parallel program and characteristics of the target architecture. Nummerierung :12 Art: Dissertation Titel: Automatische Analyse und Generierung von Texten natürlicher Sprache - ein Problem der Mathematischen Linguistik Autor: Schuster, Ilse ErscheinungsJahr: 1981 Abstract: Ein wesentliches Problem der maschinellen Sprachverarbeitung (Analyse und Generierung von natürlicher Sprache durch den Computer) ist die Einbeziehung der Semantik in ein System grammatikalischer Regeln. Wichtigster Lösungsansatz hierfür sind die von R. Simmons eingeführten semantischen Netzwerke. Die Aufstellung solcher Netzwerke ist jedoch im allgemeinen sehr aufwendig und kann daher kaum für die umfassende Beschreibung einer natürlichen Sprache eingesetzt werden. In dieser Arbeit wird eine Mehtode vorgeschlagen, durch die empirisch - aufgrund einer maschinellen statistischen Verarbeitung eines Text-Corpus - eine generative Grammatik automatisch erzeugt wird. Die Verarbeitung des Text-Corpus besteht im wesentlichen aus einer Analyse der in ihm vorkommenden Dependenzrelationen ( die casustheoretisch interpretiert werden), mit dem Ziel, syntaktische und semantische Muster zu erkennen, zu klassifizieren und zu verallgemeinern. Die Methode wurde als Computerprogramm realisiert und mit einem kleinen Text-Corpus getestet. Es werden Resultate einer Sprachgenerierung aus dieser Grammatik präsentiert, d.h. automatisch - mit Hilfe von Zufallszahlen - erzeugte Sätze und zusammenhängende Texte. Eine statistische Analyse der Qualität der generierten Sätze (und damit der Grammatik) gibt Anlaß zu der Vermutung, daß diese Methode - auf ein umfangreicheres Text-Corpus angewendet - eine gute Basis für ein Sprachlernsystem größeren Rahmens sein könnte. Den Abschluß der Arbeit bildet ein Ausblick auf Erweiterngs- und Anwendungsmöglichkeiten der beschriebenen Methode, wobei im besonderen auf die maschinelle Erzeugung literarischer Texte eingegangen wird. Nummerierung :13 Art: Dissertation Titel: Automatische Silbentrennung durch Wortbildungsanalyse Autor: Steiner, Helmut ErscheinungsJahr: 1995 Abstract: Grundvoraussetzung für eine sichere und sinnentsprechende Silbentrennung im Deutschen ist das Zerlegen von Wortzusammensetzungen an den Fugen zwischen den Einzelwörtern. Die heute eingesetzten, durchwegs zur Trennung englischer Wörter entworfenen Silbentrennungsmethoden (mustererkennend oder regelbasiert) versagen in diesem Punkt, weil im Englischen Wortzusammensetzungen unüblich sind und daher nicht berücksichtigt werden. Deshalb produzieren diese Methoden auf deutsche Wörter angewandt regelmäßig Trennfehler im Bereich der Wortfugen. Mehr Sicherheit bieten nur riesige, unflexible Wortdatenbanken (Vollformenwörterbücher). Das in dieser Arbeit entwickelte Verfahren benötigt hingegen nur die elementaren Wortbestandteile der Sprache (Morpheme) als Datenbasis. Der wichtigste Teil ist ein Wortzerteilungsautomat, der gemäß der deutschen Wortbildungsgrammatik Wörter in ihre Bestandteile zerlegt. Ein sehr einfacher, schon früher konzipierter Automat, der nur drei Wortbestandteilklassen (Vorsilben, Stämme und Endungen) unterscheiden konnte, fand neben der sinngemäßen Zerlegung häufig auch andere, nicht sinnvolle Zerlegungen. Diese Mehrdeutigkeiten verursachen keine Trennfehler, verhindern aber das Ausnützen aller Trennstellen, weil eine mehrdeutige Trennstelle von der automatischen Silbentrennung aus Sicherheitsgründen nicht verwendet werden darf. Der neu entwickelte Wortzerteilungsalgorithmus kann nun wesentlich mehr Wortbestandteilklassen unterscheiden. Wichtige Wortbildungmsittel, wie beispielsweise die Ableitung (Derivation), mit deren Hilfe die Wortart eines längeren Wortes festgestellt werden kann, werden berücksichtigt. Die dadurch möglichen Beschränkungen der Kombinationsvielfalt der Wortbestandteile reduzieren die potentiellen Mehrdeutigkeiten und maximieren so die Anzahl tatsächlich ausnützbarer Trennstellen. Dem Autor ist zur Zeit kein anderes Verfahren bekannt, das ähnlich vollständig und systematisch die Gegebenheiten der deutschen Sprache berücksichtigt und daher vergleichbar sichere Resultate bei der automatischen Silbentrennung liefert. Nummerierung :14 Art: Dissertation Titel: Automatisches Layout von Diagrammen Autor: Hitz, Martin ErscheinungsJahr: 1989 Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht Algorithmen zur automatischen Darstellung von Diagrammen, deren Strukturen sich durch Graphen beschreiben lassen. Die in der Literatur vorhandenen Verfahren werden einander gegenübergestellt und in Hinblick auf ihre praktische Anwendbarkeit bewertet. Diese Darstellung bietet einen wohlstrukturierten Überblick über den Stand der Techniken. Die Ergebnisse der Literaturrecherche (Kapitel drei) fließen in eine Reihe von Verbeserungen und Korrekturen der bekannten Algorithmen, Verallgemeinerungen dieser Algorithmen bzw. auch Anpassungen an Spezialfälle ein, die im Kpaitel vier sowie zum Teil in Kapitel fünf beschrieben sind. Um die verschiedenen Methoden praktisch erproben zu können, wurde ein Experimentiersystem entwickelt, das es ermöglicht, das Verhalten der beschriebenen Algorithmen an verschiedensten Graphen sowohl in qualitativer (die Ästhetik betreffend) als auch in quantitativer (die Laufzeit betreffend) Hinsicht zu beurteilen. Darüber hinaus bietet die im Zuge der Arbeit erstellte umfangreiche Bibliothek von graphentheoretischen Basisalgorithmen gemeinsam mit einer (durch Makros implementierten) Spracherweiterungen der Programmiersprache C in Hinblick auf Graphenverarbeitung die Möglichkeit, in effizienter Weise neue Algorithmen in das System einzubinden. Abschließend wird ein Prototyp eines einfachen Expertensystems vorgestellt, das in der Lage ist, auf Grund der strukturellen Eigenschaften eines konkreten Graphen einen geeigneten Layoutalgorithmus vorzuschlagen. Als Black Box betrachtet, entsteht dadurch ein generisches Layoutverfahren, das alle wesentlichen Klassen von Graphen befriedigend darzustellen vermag. Einschränkend muß bemerkt werden, daß die Verfahren auf das Layout von Diagrammen, die für den menschlichen Betrachter bestimmt sind, ausgerichtet wurden. Da in diesem Zusammenhang die Größe der Graphen aus Gründen der Übersichtlichkeit nach oben hin beschränkt ist, konnten zum Teil Heuristiken benützt werden, deren Zeitkomplexität die Bearbeitung beliebig großer Graphen (etwa im Zusammenhang mit VLSI-Design) verbietet.  Nummerierung :15 Art: Dissertation Titel: Bidirectional Transformations Between Databases and Text as a Building Block for Software Development Environments Autor: Schlatterbeck, Ralf ErscheinungsJahr: 1995 Abstract: Design Datenbanken gelten heute für Software Entwicklungsumgebungen als Standard um Designinformationen zu speichern. Neue Werkzeuge in eine Software Entwicklungsumgebung zu integrieren ist jedoch einfacher, wenn diese Werkzeuge ihre Information über eine textuelle Schnittstelle mittels eines Parsers einlesen. In diesem Fall können die Werkzeuge ohne Zugang zu einer Datenbank entwickelt werden. In dieser Arbeit wird eine Methode vorgestellt, um eine textuelle Darstellung von Designinformation zusammen mit der Design Datenbank unter Verwendung der Entity-Relationship Methode zu entwickeln. Aus einem Entity-Relationship Diagramm der Design Datenbank können textuelle Werkzeug-Schnittstellen und die Design Datenbank automatisch mittels Werkzeugen generiert werden. Designinformation aus der Datenbank kann in eine strukturierte textuelle Darstellung umgewandelt werden. Auch die inverse Operation wird unterstützt.Die strukturierte textuelle Darstellung der Informtion heißt Contract. Eine Sprache namens Description Language (CDL) wird eingeführt, um die Umwandlung zwischen Contract und Datenbank in Form einer Grammatik zu spezifizieren. Die CDL Grammatikdefinition wird automatisch aus dem Entity-Relationship Diagramm der Design Datenbank erzeugt. Ein Programm erzeugt aus seiner Datenbank einen Contract, während ein zweites Programm die umgekehrte Operation durchführt. Mit dieser Methode können Werkzeuge, die keine Schnittstelle zur Datenbank haben, trotzdem mit dieser verbunden werden. Darüberhinaus ist es möglich, aus einer CDL Spezifikation automatisch Unterprogramme zum Einlesen und Ausgeben der textuellen Darstellung der Information zu erzeugen. Diese Unterprogramme können dann in neuen Werkzeugen verwendet werden. Alle genannten Werkzeuge wurden implementiert. Die Schnittstelle zwischen dem Entity Relationship Editor und dem Werkzeug, das die CDL Grammatik aus dem Diagramm erzeugt, wurde selbst mittels CDL Werkzeugen entworfen. Auf diese Weise konnte die Gangbarkeit des Ansatzes gezeigt werden. Nummerierung :16 Art: Dissertation Titel: Coherence in Computer Graphics Autor: Gröller, Eduard ErscheinungsJahr: 1992 Abstract: Kohärenz bezeichnet Ähnlichkeiten zwischen Objekten und beschreibt in welchem Ausmaß diese Objekte lokalkonstantes Verhalten zeigen. Dies ist darauf zurückzuführen, daß sich Eigenschaften häufig nicht sprunghaft sondern fließend und stetig verändern. Eine Einleitung und ein Überblick der verschiedenen Arten von Kohärenz, die insbesondere in der Computergraphik verwendet werden, wird gegeben. Techniken und Datenstrukturen zur Ausnützung von Kohärenz in der Computergraphik werden behandelt. Inkrementelle Methoden, approximierende Begrenzungskörper, Unterteilungs- und Zerlegungsstrategien und einige geometrische Datenstrukturen werden genauer erläutert. Anwendungen von Kohärenzeigenschaften in der Computergraphik werden beschrieben und ein Überblick über den aktuellen Stand derForschung wird gegeben. Kohärenzeigenschaften werden unter anderem in folgenden Teilbereichen der Computergraphik verwendet: Ray-Tracing, Radiosity, Visualisierung, Ermittelung der Sichtbarkeit, Rastergraphik, Datenkompression, Computeranimation. Vier Teilprobleme aus der Computergraphik werden näher erläutert: Ausnützung von Kohärenz bei Scan-Line Algorithmen wird untersucht und zwei Scan-Line Algorithmen für CSG (Constructive Solid Geometry)-Objekte werden genauer erklärt. Die Grundprimitive des CSG-Objektes (Würfel, Kugel, Kegel, Zylinder) werden dabei entweder durch Polyeder approximiert oder durch analytische Formeln zweiten Grades (Quadriken) exakt repräsentiert. Eine Methode zur Beschleunigung der Berechnung von Animationssequenzen mittels Ray-Tracing wird vorgestellt, die räumliche und zeitliche Kohärenzeigenschaften ausnützt. Zerlegungsverfahren (Objektraum- und Strahlraumzerlegung) und Begrenzungskörper, welche die zeitliche Komponente berücksichtigen, ermöglichen die effiziente Verarbeitung von kohärenten Strahlen (Strahlen mit ähnlichem Ursprung und ähnlicher Richtung). Ein Überblick über Methoden zur Datenkompression wird gegeben und die in Rasterbildern und Rasterbildfolgen auftretenden Kohärenzeigenschaften werden erläutert. Eine Kompressionsmethode wird genauer behandelt, welche die insbesondere in computergenerierten Animationssequenzen auftretenden Kohärenzen ausnützt. Die Modellierung und Darstellung von geometrisch sehr komplexen, fraktal-ähnlichen Objekten wird behandelt. Auch in diesem Fall erlaubt die Verwendung von Kohärenzeigenschaften eine einfache Spezifikation und Manipulation komplexer Objekte. Nummerierung :17 Art: Dissertation Titel: Combining Logic- and Object-Oriented Programming Autor: Razek, Gottfried ErscheinungsJahr: 1994 Abstract: Diese Dissertation behandelt die Kombination von logik- und object-orientierter Programmierung. Beide Paradigmen besitzen charakteristische Stärken und Schwächen, welche zu einem hohen Grade komplementär sind. Außerdem überlappen sich in der Praxis die Problembereiche beider Paradigmen. Aus diesen Gründen ergibt sich ganz natürlich die Idee eines kombinierten Paradigmas. Zuerst präsentieren wir die wichtigsten Konzepte sowie die Stärken und Schwächen beider Paradigmen. Dann erörtern wir, wie eine Kombination, die die individuellen Stärken beider Paradigmen bewahrt, viele ihrer Schwächen eliminieren kann. Der Rest der Dissertation ist der Analyse eines Großteils der Arbeiten auf diesem Gebiet gewidmet. Nummerierung :18 Art: Dissertation Titel: Compilation Techniques for Reducing Energy Consumption of Embedded Digital Signal Processors Autor: Hirnschrott, Ulrich ErscheinungsOrt: Wien ErscheinungsJahr: 2005 Klassifizierung: Sonstiges Abstract: Die Bedeutung von System-on-Chip und System-in-Pachage Lösungen im Bereich eingebetteter Systeme hat während der letzten Jahre stetig zugenommen. Aufgrund der steigenden Komplexität eingebetteter Anwendungen und der irregulären Prozessorarchitekturen werden hoch optimierende Übersetzer benötigt, um die hohen Anforderungen an Chipgröße und Leistungsaufnahme zu erfüllen. Der Energieverbrauch aktueller Prozessoren ist hauptsächlich durch die dynamische Leistungsaufnahme bestimmt. Diese kann durch Minimierung von Speicherzugriffen, Minimierung der Ausführungszyklen und Minimierung der Schaltvorgänge an Bussen reduziert werden. In dieser Dissertation werden Erweiterungen der Registerzuweisungen für irreguläre Architekturen vorgestellt, welche die Auslagerungsbefehle reduzieren. Weiters wird eine Programmoptimierung präsentiert, welche die dynamischen Schaltvorgänge am Programmspeicherbus minimiert. Die vorgestellten Techniken wurden für die Architektur des digitalen Signalprozessors xDSPcore implementiert. Nummerierung :19 Art: Dissertation Titel: Definition anwendungsorientierter Rechnerkommunikation auf der Basis der Semantik von Auftragssteuersprachen Autor: Meandzija, Branislav ErscheinungsJahr: 1980 Abstract: Der bedeutendste Standardisierungsversuch der letzten Jahre auf dem Gebiet der Rechnernetze ist die Definition offener Systeme und deren Kommunikation durch die International Organisation for Standardisation (ISO) in ihrem Arbeitsdokument "Reference Model of Open System Interconnection". Systemprotokolle, welche anwendungsorientierte Rechnerkommunikation spezifizieren, werden in diesem Dokument nur unvollständig, und teilweise an der Realität vorbeigehend, behandelt. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Definition von Systemprotokollen auf der Basis von Auftragssteuersprachen, welche in einem einzelnen Rechner die gleichen Funktionen erfüllen, wie die Systemprotokolle in einem Rechnernetz. Der Ausgangspunkt ist die ISO-Definition. Die grundlegende Methode ist die mathematische Semantik und die Aufstellung und Untersuchung der Behauptung, daß Systemprotokolle auf der Basis des Durchschnittes von Auftragssteuersprachen definiert werden können. Die Arbeit wird in 3 Hauptteile gegliedert: erstens, die Definition eines Abstrakten Prozessors (AP) für Auftragssteuersprachen in der Vienna Development Method Metasprache META IV und die Darstellung konkreter Auftragssteuersprachen durch diesen AP, zweitens, die Definition des Durchschnittes von durch den AP dargestellten Auftragssteuersprachen, und drittens, die Definition von Systemprotokollen auf der Basis eines Durchschnittes von Auftragssteuersprachen. Das Hauptergebnis dieser Arbeit ist die Definition von Systemprotokollen mittels formaler Semantik. Diese Definition stellt eine Verbesserung gegenüber der ISO-Definition, bezüglich Vollständigkeit, Genauigkeit und Realitätsbezogenheit dar. Darüber hinaus wurden aufgrund der gewählten Arbeitsmethode im ersten Hauptteil die formale Definition von Betriebssystemen und die darauf basierende formale Definition von Auftragssteuersprachen erreicht. Diese Arbeit eignet sich daher als Grundlage für eine Implementierung von Systemprotokollen, für formale Darstellungen von Betriebssystemen und Auftragssteuersprachen, für Standardisierungen von Auftragssteuersprachen und für die Definition einer die Auftragssteuersprache beinhaltenden Mensch/Betriebssystem Schnittstelle. Nummerierung :20 Art: Dissertation Titel: Definition einer erweiterbaren höheren Programmiersprache Autor: Mertes, Thomas ErscheinungsJahr: 1986 Abstract: In herkömmlichen Programmiersprachen ist die Form der Anweisungen, Operatoren , Deklarationen, Prozeduren und Funktionen in der Sprachdefinition festgelegt. Diese Vorgangsweise erleichtert die Übertragung von Programmen von einem Rechner auf den anderen, erschwert aber die Anpassung der Programmiersprachen an spezielle Anwendungsgebiete. Um Anpassungen durchzuführen, wurden bisher Vorübersetzer, Makroprozessoren und Compilergeneratoren verwendet. Die in dieser Arbeit definierte erweiterbare Programmiesprache ermöglicht die Anpassung an verschiedene Anwendungsgebiete dadurch, daß Anweisungen, Operatoren und Deklarationskonstrukte vom Anwender definiert werden können. Anweisungen und Operatoren können vereinbart werden, indem bei der Deklaration von Prozeduren und Funktionen die Syntax ihrer Aufrufe festgelegt wird. Es werden also Anweisungen und Operatoren als Aufrufe von Unterprogrammen aufgefaßt. Mit Hilfe eines Overloading-Konzeptes und der Möglichkeit, Operatorprioritäten und Assoziativitäten zu vergeben, kann man Konstrukte vereinbaren, die mit den üblichen Notationen eines Anwendungsgebietes übereinstimmen. Durch ein hierarchisches Typkonzept, in der der Anwender selbst die Kompatibilitäten zwischen den Typen bestimmen kann, wird erreicht, daß ein falsches Verwenden von Konstrukten schon zur Übersetzungszeit erkannt werden kann. Ein logisch aufgebautes System für Module und abstrakte Datentypen sorgt dafür, daß auch größere Programme in übersichtlicher Weise geschrieben werden können. Die Ein-Ausgabe unterstützt sowohl zeichenweise interaktive Eingabe mit und ohne Terminalecho, als auch eine LL(1)-Analyse. Zusammenfassend kann man sagen, daß die unter dem Gesichtspunkt völliger implementierungsunabhängigkeit definierten Konstrukte, dieser erweiterbaren Programmiersprache eine außergewöhnliche Mächtigkeit verleihen. Die zur Analyse der Sprache vorgeschlagene datenstrukturgesteuerte LL(1)-Analyse wird abschließend an Hand von Beispielen erläutert. Weitere Möglichkeiten, wie zum Beispiel eine Behandlung von Exceptions oder parallele Prozesse, können durch die Ausnutzung der Erweiterbarkeit großteils in der Programmiersprache selbst definiert werden. Die angeführten Vorteile werden durch einen langsamen Ablauf der Programme erkauft. Nummerierung :21 Art: Dissertation Titel: Design of a Logic-Oriented Distributed Programming System Autor: Puntigam, Franz ErscheinungsJahr: 1992 Abstract: Diese Dissertation stellt eine neue logikorientierte Programmiersprache und ein verteiltes Programmiersystem namens VPL (Vienna Parallel Logic) vor. Die VPL-Sprache ist eine Übermenge von Prolog und mehrerer Vertreter der Familie der "concurrent logic languages". Die neue Sprache ist durch die Ausnutzung von UND- und ODER-Parallelismus vollständiger als Prolog und durch die Unterstützung von "backtracking" vollständiger als "concurrent logic languages". Gemeinsame Kommunikations-Variablen und ein Transaktionsmodell ermöglichen eine logische Interpretation der Kommunikation zwischen VPL-Systemen. Die Zerlegung größerer Programme in verwaltbare Einheiten wird durch die Unterstützung der objektorientierten Programmierung erleichtert. Hochentwickelte Kommunikationsmechanismen in einer Programmiersprache erleichtern die Programmierung und eliminieren eine häufige Fehlerquelle in verteilten Anwendungen. Jede Art der Kommunikation kann als eine spezielle Form des Zugriffs auf gemeinsame Daten angesehen werden. Transaktionskonzepte stellen mächtige und zuverläßliche Mechanismen zur Synchronisation sich überlappender Zugriffe auf gemeinsame Daten dar. Transaktionen können auf gleiche Art und Weise zur Spezifikation konsistenter Programmzustände und als Kommunikationsmodell eingesetzt werden. Das herkömmliche Transaktionskonzept unterstützt weder die Zusammenarbeit mehrerer gleichzeitig ausgeführter Transaktionen noch langlebige Transaktionen. Diese Unzulänglichkeiten des herkömmlichen Konzeptes werden unter anderem durch das Flex-Transaktionsmodell überwunden. Eine überarbeitete Fassung des Flex-Transaktionsmodells und seiner Verwendung in heterogenen verteilten Systemen wird in dieser Dissertation behandelt. Die Semantik der VPL-Sprache ist weitgehend architekturunabhängig. Daher unterstützt VPL die Softwareportabilität sowohl auf Computern mit einem oder mehreren Prozessoren als auch in heterogenen verteilten Computernetzwerken. Nummerierung :22 Art: Dissertation Titel: Design Space Exploration with Estimation Functions and Design Style Description Autor: Jantsch, Axel ErscheinungsJahr: 1992 Abstract: Diese Arbeit befaßt sich mit der Synthese einer algorithmischen Spezifikation in einestrukturelle Beschreibung, die in Hardware auf einem einzigen VLSI Schaltkreis implementiert werden kann. Um den menschlichen Designer in dieser Aufgabenstellung zu unterstützen, wurden in dieser Diessertation Schätzfunktionen und eine Design Stil Beschreibungssprache entwickelt. Die Schätzfunktionen analysieren den gegebenen Algorithmus. Deren Ergebnisse helfen dem Designer wesentliche Designentscheidungen richtig zu treffen. Es wurden Schätzfunktionen für Fläche, Zeitverhalten und Hardware Ausnutzung für drei verschiedene Zielarchitekturen entwickelt. Ein Datenpfad ohne Pipeline, ohne Operator-Chaining und ohne Multicycle-Operationen, ein Datenpfad mit Pipeline, aber ohne Operator-Chaining und ohne Multicycle-Operationen, ein Datenpfad mit Pipeline, mit Operator-Chaining und mit Multicycle-Operationen. Die Design Stil Beschreibungssprache dient zur Kontrolle des Designablaufs durch den menschlichen Designer. Sie enthält die Schätzfunktionen und Desgin Aktionen, die den jeweiligen Status eines Designs verändern. Eine Sequenz von Design Aktionen, die einen gegebenen Algorithmus in eine strukturelle Implementation überführen, wird ein Design Stil genannt. Die Sprache stellt auch Bedingungs- und Schleifenanweisungen zur Verfügung und kann zur Formulierung von Algorithmen zur Lösung von Teilproblemen der Synthese verwendet werden. Sie ist daher zur Entwicklung von Synthese Algorithmus gut geeignet. Die Schätzfunktionen werden auf einen kleinen RISC Prozessor angewandt und ergeben Werte für Fläche, Zeitverhalten und Hardware Ausnutzung, die vergleichbar sind den Ergebnissen einer Handimplementation des Prozessors. Die Möglichkeiten der Design Stil Beschreibungssprache im interaktiven Entwurf und für die Entwicklung von Synthese Algorithmen werden ebenfalls anhand des RISC Prozessors demonstriert. Nummerierung :23 Art: Dissertation Titel: Die Abstrakte Maschine, Analyse und Anwendung in der Systemprogrammierung Autor: Laun, Wolfgang ErscheinungsJahr: 1982 Abstract: Bei der Entwicklung komplexer Software wird das Strukturkonzept der "Abstrakten Maschine" häufig verwendet. Läßt sich für den Begriff, der in der Informatik-Literatur in unterschiedlichen Bedeutungen verwendet wird, eine präzise Definition geben? Wie weit ist das erwähnte Strukturkonzept in der Software-Entwicklung anwendbar und welche Konsequenzen ergeben sich für die Praxis? Von Definitionen und Modellen ausgehend werden Abstrakte Maschinen in ihrer äußeren Erscheinungsform sowie in ihrem inneren Aufbau eingehend untersucht. Als Ausgangsmaterial dieser Betrachtungen dienen konkrete Beispiele aus vielfältigen Bereichen der Systemprogrammierung bis hin zum Mikroprogramm. Die Analyse behandelt detailliert die Möglichkeiten der technischen Realisierung der Komponenten Abstrakter Maschinen. Besondere Berücksichtigung finden dabei der Befehlsaufbau Abstrakter Maschinen, sowie die bei der Ausführung von Befehlen verwendeten Techniken und Überwachungsmechanismen. Aus den Untersuchungen lassen sich durch vergleichende Betrachtungen auch Erkenntnisse über den Entwuf Abstrakter Maschinen herleiten. Wesentliche Teile dieser Untersuchungen beschäftigen sich mit dem Festlegen der Schnittstelle Abstrakter Maschinen , mit der Erörterung besonderer Zielvorstellungen, die zum Teil im Gegensatz zueinander stehen, und mit Problemen im Zusammenhang mit Maschinen, auf welchen Prozesse parallel ausgeführt werden sollen. Diese Ergebnisse werden an Hand einer konkreten Fallstudie einem Praxistest unterzogen. Damit enthält die Arbeit eine einheitliche Sicht für Betriebssysteme, Programmiersysteme (Übersetzer und Interpreter) und ähnliche Software-Produkte aus dem Bereich der Systemprogrammierung. Die systematische Zusammenstellung der Eigenschaften Abstrakter Maschinen unterstützt methodisches Vorgehen beim Entwurf komplexer Systemsoftware.  Nummerierung :24 Art: Dissertation Titel: Die Korrektheit der Wertzuweisung in PASCAL-Programmen Autor: Fastenbauer, Michael ErscheinungsJahr: 1984 Abstract: Diese Arbeit ist ein Teil der Entwicklung eines automatischen Verifikationssystems für PASCAL-Programme. Dieses Verifikationssystem soll in der Lage sein, aus einem um diverse Invariante und eine Korrektheitsbedingung erweiterten PASCAL-Programm eine möglichst schwache Voraussetzung an die Daten zu bestimmen. Die Voraussetzung ist jene Bedingung, die vor Ausführung des Programms erfüllt sein muß, damit nach Ausführung des Programms die Korrektheitsbedingung erfüllt ist.  Das Verifikationssystem arbeitet nach einer modifizierten rückwärtsmethode. Der zentrale Teil dieser Methode ist die Bestimmung der schwächsten Voraussetzung einer Wertzuweisung (Ergibtanweisung) bezüglich einer vorgegebenen Korrektheitsbedingung. Diese Teilaufgabe wird in der vorliegenden Arbeit für den partiellen Korrektheitsbegriff gelöst (d.h. es wird vorausgesetzt, daß die bearbeiteten Programme zu einem normalen Ende kommen). Durch die Zerlegung der linken Seite einer Wertzuweisung in einen fixierten und einen qualifizierenden Teil ist es möglich, die verschiedenen Fälle (Variable, Feldelement, Zeigerverkettung und Verbundkomponente) auch in beliebig geschachtelter Verwendung in gleicher Weise zu behandeln. Für diese Methode wird in der Arbeit eine Implementierung angegeben, die eine effiziente Bestimmung der schwächsten Voraussetzung im Rahmen des Verifikationssystems garantiert. Dabei werden die Eigenschaften von PASCAL herausgearbeitet, die erst die vorgestellte elegante Methode ermöglichen und damit von der Sprache her eine gute Basis für die Verifikation von Programmen schaffen. Die beschriebene Implementierung wurde in das am Institut für Praktische Informatik der TU Wien entwickelte Verifikationssystem eingearbeitet. Nummerierung :25 Art: Dissertation Titel: Die Objekt-Notation, eine objektorientierte formale Beschreibungsmethode für verteilte Systeme Autor: Demuth, Ch. ErscheinungsJahr: 1992 Abstract: Die Spezifikation verteilter Systeme ist ein komplexes Unterfangen, das daher heutzutage zumeist mittels formaler Beschreibungsmethoden (Formal Description Techniques, FDTs) erfolgt. FDTs können die Paralleltät, die Kommunikation, die Synchronisation und den Indeterminismus in einem verteilten System adäquat ausdrücken und werden auch von ISO unf VVITT eingesetzt, um solche Systeme zu beschreiben. Was den im Einsatz befindlichen FDTs aber fehlt, sind eine zugrundeliegende Designmethode und eine objektorientierte Erweiterung, die vorzugsweise auch die Subtypbildung unterstützen sollte. Ferner ist die Prozeßmigration, also die physische Mobilität eines Prozesses, mit den derzeit im Einsatz befindlichen FDTs nicht spezifizierbar. Schließlich sind Spezifikationen, die mit heutigen FDTs erstellt werden, nicht direkt implementierbar, was an der zu großen Komplexität und Mächtigkeit der verwendeten FDTs liegt. Für den Entwickler eines verteilten Systems entsteht daher oft das Problem eines abrupten Wechsels der Methode (und Sprache) beim Übergang von der Designphase in die Realisierungsphase. Die vorliegende Arbeit versucht, obige Ziele zu integrieren bzw. die Schwächen existierender Methoden zu vermeiden. Es wird die Object-Notation, ein Kalkül und zugleich eine Designmethode für die Spezifikation verteilter Systeme, vorgestellt. Die Objekt-Notation ist eine FDT und bietet zusätzlich die Möglichkeiten der graphischen Darstellung, der Vererbung, der Subtypbildung und der Prozeßmobilität. Für die Designphase wird eine eigene Methode vorgestellt, die einen Entwurfsprozeß ermöglicht, der in einzelne Sichten auf das zu beschreibende System gegliedert ist. Die in den Sichten gewonnene Information kann entweder graphisch oder textuell dargestellt werden, wobei der Spezifizierer zwischen den beiden Repräsentationsformen wählen kann. Die graphische Beschreibung ist allerdings immer eindeutig in die textuelle Repräsentation umwandelbar, sodaß eine formale Weiterbearbeitung der in der Designphase gewonnenen Information ermöglicht wird. Die Objekt-Notation beschreibt ein verteiltes System als eine Menge von parallel geschalteten Objekten, die zueinander ausschließlich in Client-Server-Beziehungen stehen. Die Kommunikation zwischen Clients und Servern erfolgt mittels der Rendezvous-Technik. Mobile Objekte, also Objekte, die im Lauf der Zeit ihre clients und/oder Server wechseln, können ebenfalls formal beschrieben werden. Durch gezielte Restriktionen wird die Implementierung von Spezifikationen, die mit der Objekt-Notation erfolgt sind, vereinfacht. Die Objekt-Notation unterstützt zusätzlich die Subtypbildung und die Vererbung. Bei der Subtypbildung erfolgt eine Verhaltenserweiterung eines Objekts derart, daß das bisherige Verhalten des Objekts bestehen bleibt und nur zusätzliche Funktionalität hinzukommen kann. Die Subtypbildung wird durch speziell entwickelte Strukturierungsregeln gewährleistet, diese Regeln werden in der vorliegenden Arbeit präsentiert. Damit wird eine inkrementelle Entwicklung von Objekten unterstützt. Ferner kann ein Subtyp in der Objekt-Notation noch die Ersetzungseigenschaft aufweisen und damit in einem bestimmten Kontext anstelle des ursprünglichen Objekts eingesetzt werden. Diese Eigenschaft kann ebenfalls mittels speziell hierfür entwickelter Algorithmen, die dabei die Mobilität von Objekten mit einbeziehen, überprüft werden. Die Ersetzungseigenschaft ermöglicht das Austauschen (z.B. aus Performance- oder aus Wartungsgründen) von Objekten in bestehenden Systemen, ohne daß anschließend das gesamte System wieder neu getestet oder verifiziert werden müßte. Eine spezielle Variante der Subtypbildung, die das Objektverhalten gleichbeläßt, jedoch eine interne funktionale Erweiterung durchführt, wird ebenfalls präsentiert. Die Vererbung wird als ein Sonderfall der Subtypbildung vorgestellt und in die Notation integriert. Sie entspricht damit einer Subtypbildung unter gewollter Mißachtung der Strukturierungsregeln. Die Arbeit beschließt mit einem Beispiel, welches die Designmethode, die graphische Repräsentation und die schrittweise Detaillierung einer Spezifikation exemplarisch aufzeigt. Nummerierung :26 Art: Dissertation Titel: DYALOG - Entwurf einer Datentransfersyntax im Bereich der medizinischen Informatik Autor: Wölfl, Peter ErscheinungsJahr: 1992 Abstract: Im Bereich der medizinischen Informatik ist die Verfügbarkeit der an unterschiedlichen Stellen von verschiedenen EDV-Applikationen erfaßten Patientendaten ein wesentlicher Faktor zur Gewährleistung einer optimalen Unterstützung der Anwender und somit der guten medizinischen Versorgung. Durch die große Datenvielfalt in diesem Bereich erschwert, fehlt derzeit ein weit verbreiteter und akzeptierter Standard zur Definition eines Datenaustausches zwischen unterschiedlichen medizinischen Informationssystemen auf Ebene der OSI-Schichten 6 und 7 (Presentionlayer und Applicationlayer).Verschiedene Ansätze sind stark anwendungsabhängig und damit nicht allgemein einsetzbar bzw. verstehen sich nur als Interimslösungen. Die Arbeit stellt einen Ansatz vor, der unter dem Gesichtspunkt einer allgemeinen Einsetzbarkeit und hohen Flexibilität die Syntax zum Austausch primär medizinischer Daten definiert. Hierbei wurden die wesentlichen derzeitigen Ansätze analysiert und auf dieser Basis wurde eine neue Lösung skizziert, die den besonderen Ansprüchen genügen soll. Dieser Ansatz - DYALOG - geht von einer baumartigen Datenpräsentation aus und nützt die Möglichkeit der hierarchischen Darstellung, um hohe Flexibilität und somit vielfältige Einsetzbarkeit zu erreichen. Dies konnte unter anderem durch die dynamische Definition des Kommunikatonsumfanges mit leichter Adaptierungsmöglichkeit erzielt werden. Weiters wurde gezeigt, daß dieser Ansatz auch mit Implementationen auf Basis objekt-orientierter Design-Methoden gut harmonieren kann, da Objekte und Zusammenhänge zwischen Objekten gut abbildbar sind. Dieser Ansatz ermöglicht eine raschere Verbreitung einer einheitlichen Datenaustauschkonvention, da Modifikationen technisch einfach und kompatibel durchgeführt werden können. Diese Änderungen ergeben sich durch die schwierigen semantischen Festlegungen, die sich derzeit unmittelbar auf die auszutauschenden Strukturen auswirken. Bei der DYALOG-Lösung erfolgt eine Entkopplung semantischer und syntaktischer Anforderungen und so kann die technische Basis stabilisiert werden. Nummerierung :27 Art: Dissertation Titel: Ein computerunterstütztes medizinisches Diagnosesystem unter Verwendung von fuzzy Teilmengen Autor: Adlassnig, Klaus-Peter ErscheinungsJahr: 1983 Abstract: Ein computerunterstütztes medizinisch-diagnostisches Konsultationssystem, das als aktiver Partner des Arztes im diagnostischen Prozeß auftritt, dient in der klinischen Situation dazu, die ungeheure Vielzahl der medizinischen Diagnosen überschaubar zu halten, das Qualitätsniveau der Diagnostik zu erhöhen, Fehldiagnosen zu vermeiden und den Diagnoseprozeß zu beschleunigen. Es ist weiterhin bestimmt, als diagnostisches Lehrsystem in der medizinischen Aus- und Weiterbildung eingesetzt zu werden. In der medizinischen Wissenschaft ist es selten möglich, mit präzisen Definitionen, Beschreibungen oder Aussagen zu arbeiten. Die Theorie der fuzzy Mengen stellt eine mathematische Theorie der Unschärfe und Ungeauigkeit dar, die im hohen Maße geeignet ist, unpräzise medizinische Aussagen zu erfassen und daraus Schlußfolgerungen abzuleiten. Die Wissensbasis des hier vorgestellten Konsultationssystems enthält medizinisches Wissen in Form von fuzzy Auftreten- und Beweiskraft-Relationen zwischen Symptomen, Symptomkombinationen und Krankheiten. Definitorisches, statistisches wie auch Erfahrungswissen kann in diese medizinische Wissensbasis eingebracht werden. Das Konsultationssystem besitzt die Fähigkeit, bei gegebenen Patientensymptomen medizinische Diagnosen mit Hilfe des gespeicherten Wissens abzuleiten. Die durchgeführten diagnostischen Schritte werden begründet. Konnten keine Diagnosen abgeleitet werden, gibt das System Diagnosehypothesen sowie Untersuchungsvorschläge aus, die der Erhärtung oder Ablehnung dieser Hypothesen dienen. Das System arbeitet interaktiv und erlaubt die natürlichsprachliche Eingabe der Patientensymptome. Es übernimmt ggf. Symptome aus der Patientendatenbank eines medizinischen Informationssystems. Das Konsultationssystem ist sowohl prospektiv in der medizinischen Praxis als auch retrospektiv für wissenschaftliche Studien einsetzbar. Im Bereich der Pankreaserkrankungen gelang bei den 23 getesteten klinischen Fällen die vollständige und richtige Generierung von bewiesenen Diagnosen und Diagnosehypothesen. Die Erprobung des Systems zur Differentialdiagnostik in der Rheumatologie erfolgte mit 169 Patienten. Auf Grund beweisender Kriterien konnten die klinischen Entlassungsdiagnosen in 77,16 % der Fälle bestätigt werden. Bei den nicht bestätigten Fällen handelte es sich um Patienten, die sich schon einer Therapie unterzogen hatten, oder um Patienten, deren Erkrankungen sich im Frühstadium befanden. Nummerierung :28 Art: Dissertation Titel: Ein integriertes Graphik-, Bild- und Satzverarbeitungssystem Autor: Vitovec, Wolfgang ErscheinungsJahr: 1986 Abstract: Bei der Herstellung von Büchern nimmt das Setzen und Umbrechen der Texte und die Montage des Satzes, der Graphiken und der Autotypien (Halbton-Bilder) zu druckfertigen Seiten einen bedeutenden Teil ein. Eine Beschleunigung dieser Prozesse ist nur durch Automatisierung des Umbruches und der Montage zu erzielen. Die vorliegende Arbeit beschreibt ein Satzsystem zur automatischen Erstellung mehrspaltiger Seiten, das - basierend auf einer neuen Umbruch-Philosophie - das automatische Einbetten von Graphiken und Bildern in den automatischen Seitenumbruch ermöglicht. Ferner wrid beschrieben, wie Graphiken (realer Objekte) und Bilder codiert und in einer Datenbank gespeichert werden, sowie deren logische und physische Integration in den vollautomatischen Umbruchprozeß. Schlüsselwörter: Bild-Text-Integration, Dokumentenerstellung, Satz, Seitenumbruch, Typographie. Nummerierung :29 Art: Dissertation Titel: Ein neues Lernmodell zur engeren Integration analytischen und empirischen Lernens Autor: Widmer, Gerhard ErscheinungsJahr: 1989 Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem aktuellen Problem auf dem Gebiet des maschinellen Lernens (einem Teilgebiet der Artificial Intelligence), nämlich der Einbindung vorhandenen problemspezifischen Wissens in den Lernprozeß mit dem Ziel, diesen Prozeß effektiver zu machen: ein lernfähiges Computerprogramm sollte in der Lage sein, alles Wissen, welches es über sein konkretes Problemgebiet besitzt, flexibel in seine Entscheidungen beim Lernen einzubeziehen und damit schneller und verläßlicher zu lernen. Die bisher vorherrschenden Paradigmen auf dem Gebiet des maschinellen Lernens - empirisches und analytisches Lernen - stellen in dieser Beziehung Extrempositionen dar, die keine befriedigende Lösung des Problems anbieten. Ausgehend von einer Analyse dieser Problematik und nach einer ausführlichen Diskussion der in den letzten Jahren in der Literatur vorgeschlagenen Lösungsversuche wird in dieser Arbeit ein neues Lernmodell präsentiert, welches empirisches und analytisches Lernen dynamisch integriert und damit eine sehr flexible Einbeziehung vorhandenen Wissens ermöglicht. Das Modell basiert auf einer abstrakten Sichtweise des Lernvorgangs als Kompilationsprozeß; von dieser Theorie ausgehend wird ein konkretes Algorithmusschema entwickelt, das die bisher als gegensätzlich verstandenen Strategien des empirischen (induktiven) und analytischen (deduktiven) Lernens unter einer einheitlichen Interpretation vereint und damit einer effektiven Integration zugänglich macht. Der erste Teil der Arbeit widmet sich der Motivation, Entwicklung und Diskussion dieses allgemeinen Lernmodells. Im zweiten Teil wird dann die praktische Umsetzbarkeit des Modells anhand eines konkret implementierten Systems demonstriert. Es handelt sich dabei um ein interaktives `Learning Apprentice`-System für ein musikalisches Lernproblem, nämlich die Komplettierung zweistimmiger Konstrapunktstücke. Nach einer Diskussion der strukturellen Eigenschaften des musikalischen Anwendungsgebiets, welche es als ausgezeichnet geeignetes Testgebiet für das Lernmodell ausweisen, wird die Realisierung der Lernmethode detailliert beschrieben und anhand konkreter Beispiele illustriert. Ein mit Wissensbasen verschiedener `Stärke` durchgeführtes Experiment demonstriert die Flexibilität der Lernmethode. Die Arbeit versteht sich als ein Beitrag zur Grundlagenforschung im maschinellen Lernen. Die dahinterstehende Motivation ist aber eine durchaus praktisch orientierte: Lernmethoden wie die hier entwickelte sollen die Konstuktion einer neuen Generation von Expertensystemen möglich machen, welche in der Lage sind, ihre Wissensbasen (mit Unterstützung eines Experten) selbständig aufzubauen, zu erweitern und zu verfeinern. Nummerierung :30 Art: Dissertation Titel: Ein Programmpaket zur Unterstützung von Datenerfassung und Prozeßsteuerung unter Verwendung einer universellen Schnittstelle Autor: Schindler, Michael ErscheinungsJahr: 1975 Abstract: In den letzten Jahren wurden immer häufiger Computer von Naturwissenschaftlern zur unmittelbaren Unterstützung ihrer Experimente eingesetzt. Komplexe Versuchsaufbauten, die außerdem viele Meßwerte bei hohen Datenraten anbieten, zwingen zum Einsatz automatisierter Datenerfassungs- und Steuermethoden. Ein Computer kann auf mehrere Arten zur Hilfestellung bei naturwissenschaftlichen Versuchen herangezogen werden: die Meßanordnung beschreibt einen Datenträger, der vom Computer gelesen werden kann, die Meßordnung ist über eine Schnittstelle an den Computer gekoppelt, ein Programm speichert die Daten ab, neben der Datenerfassung wird der Versuchsablauf über besondere Leitungen überwacht, der Computer steuert den Ablauf des Experimentes auf Grund von vorprogrammierten Funktionen oder von Konsolbefehlen des Versuchsleiters, aus der Vorgeschichte und den aktuell empfangenen Überwachungssignalen wird vom Rechner selbsttätig der nächste Schritt ermittelt und die entsprechenden Steuersignale ausgesandt. Nummerierung :31 Art: Dissertation Titel: Ein Werkzeug zur computer-unterstützten System-Entwicklung Autor: Gerdenitsch, Günter ErscheinungsJahr: 1980 Abstract: Die Betrachtung der ökonomischen Verhältnisse über den ganzen Lebenszyklus einer Software läßt zu der Ansicht kommen, daß das Problem bei der Software-Entwicklung nicht in der Programmierung, sondern im Entwurf des Zusammenspiels einer Vielzahl einzelner Programme zu einem geplanten Software-System liegt. Die Entscheidungen über die Aufteilung der verschiedenen Funktionen des "Zielsystems" auf diese einzelnen Programme bedingt eine Methodik ("funktionale Betrachtungsweise"), die zu Beginn dieser Arbeit in Kontrast gestellt wird zur Vorgangsweise bei der Programmierung. Auf dieser Methodik beruhen die heutigen Systementwurfs-Methoden. Ihre Anwendung stößt jedoch rasch an Grenzen, wo der Bedarf nach einer Computerunterstützung offenbar wird. In dieser Arbeit wird zunächst eine formale Sprache (ISDL) entworfen, die der Methodik beim Systementwurf entspricht. Es wird dann schrittweise gezeigt, wie aus der ISDL-Beschreibung des Zielsystems ein computerinternes Modell seiner funktionalen Struktur erzeugt werden könnte. In einem weiteren Abschnitt wird untersucht, wie man den Anschluß dieser funktionalen Abstraktion zur Programmierung erzielen könnte: Es wird gezeigt, wie die prozeduralen Beschreibungen der elementaren Funktionen des Systementwurfs zu diversen formalen Prüfungen benützt und schließlich in das funktionale Modell eingefügt werden könnten. Der dann nächstliegende Wunsch wäre vermutlich, aus dem nun vervollständigten Modell des Zielsystems dessen Code automatisch generieren zu lassen. Es wird gezeigt wie eine solche Codegenerierung, die einen unmittelbar kompilierbaren ("quasi-ablauffähigen") Code erzeugen würde, ablaufen könnte. Zuletzt wird in einigen Ausblicken skizziert, welche weiteren Softwareentwicklungs-Werkzeuge nunmehr, mit dem Vorhandensein eines Modells des Zielsystems, möglich würden. Insgesamt war beabsichtigt, einige der zahlreichen theoretischen Überlegungen zum Thema Software-Engineering zu einem praktisch handhabbaren Werkzeug zu konkretisieren. Manche der hier vorgeschlagenen Problemlösungen sind jedoch nicht definitiv vom Schreibtisch aus zu beurteilen, sondern ließen wohl erst in ihrer praktischen Erprobung ihren Wert oder Unwert erkennen. Nummerierung :32 Art: Dissertation Titel: Eine portable und effiziente LISP Implementierung Autor: Kolarik, Michael ErscheinungsJahr: 1989 Abstract: Die vorliegende Arbeit beschreibt ein portables und effizientes LISP-System mit einer Interpreter - Übersetzer Kombination. Die Struktur des Systems und dessen Funktion wird ausführlich erläutert. Der Übersetzer übersetzt LISP - Module aus einer internen Darstellung in C-Module, die wie Bibliotheksfunktionen an das System angebunden werden. Die Arbeitsweise des Übersetzers wird anderen LISP-Übersetzern gegenübergestellt. Der Übersetzer wird durch eine attributierte Grammatik abstrakt beschrieben. Ein optimaler Code wird durch die Werte eines vererbten Attributes erzeugt. Der erzeugte Code wird bei zwei Testfunktionen, hinsichtlich Laufzeit und Speicherbedarf, sowohl mit dem Interpreter als auch mit Code durch verschiedene Übersetzeroptionen verglichen. Ein System zur Typinferenz, implementiert als eigener Pass vor dem Übersetzungslauf, wird in seiner Funktionsweise erläutert. Nummerierung :33 Art: Dissertation Titel: Eine Systematik natürlichsprachiger Generierung und ihre Anwendung Autor: Buchberger, E. ErscheinungsJahr: 1992 Abstract: Natürlichsprachige Generierung ist ein relativ junges Forschungsgebiet, das einerseits als Teilbereich des Gebietes "Natural Language Processing" dem Bereich der Artificial Intelligence (AI)-Forschung zuzrechnen ist, andererseits als Teilgebiet der "Computational Linguistics" ein Naheverhältnis zur Linguistik, zur Psychologie und insbesondere auch zur Psycholinguistik aufweist. Das Gebiet präsentiert sich in einer Fülle von Forschungsarbeiten, die trotz unterschiedlichster Schwerpunktsetzung und Facettierung eine Gemeinsamkeit aufweisen, was die Zusammenfassung zu einem eigenen Forschungsgebiet rechtfertigt. Die vorliegende Arbeit will durch die Erstellung einer Systematik des Gebietes der natürlichsprachigen Generierung dem durch die Vielfalt in quantitativer und qualitativer Hinsicht bedingten Verlust an Orientierungsmöglichkeit, was natürlichsprachige Generierung will, welche Fortschritte erzielt wurden und wie die Ergebnisse in einen sinnvollen Gesamtzusammenhang einzuordnen sind, entgegenwirken. Besonderer Wert wurde dabei darauf gelegt, eine Strukturierung zu wählen, die der bisherigen Forschung auf dem Gebiet Rechnung trägt. Es wird die These vertreten, daß nur ein multidimensionales Schema diesen Bedingungen genügen kann. Nach einer Übersicht über die (kurze) Entwicklungsgeschichte des Gebiets werden daher die einzelnen Dimensionen einer solchen Systematik erarbeitet sowie zahlreiche Beispiele zu den einzelnen Kriterien präsentiert. Sinn der Systematik ist es, dem Forscher bzw. Systemhersteller Kriterien bereitzustellen, anhand derer er ausgehend von seinen Zielvorstellungen die korrekten Entscheidungen bei der Wahl von Generierungsparadigmata und -methoden treffen kann. Die praktische Anwendung der Systematik auf zwei Generierungssysteme, die vom Autor am Institut für Medizinische Kybernetik und Artificial Intelligence der Universität Wien (IMKAI) sowie am Österreichischen Forschungsinstitut für Artificial Intelligence (ÖFAI) konzipiert und realisiert wurden, wird demonstriert. Im einzelnen handelt es sich bei den Systemen um den Generator des natürlichsprachigen Dialogsystems VIE-LANG, VIE-GEN, sowie um einem Paraphrasengenerator zur deutschsprachigen Formulierung von Ausdrücken der formalen Datenbankabfragesprache SQL, VIE-PARA. Bei diesen Systemen wurden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, die sich in der Wahl verschiedener Generierungsansätze widerspiegeln. Damit wird exemplarisch gezeigt, wie unterschiedliche Zielsetzungen in der Wahl verschiedener Generierungsparadigmata ihren Niederschlag finden. In einer Zusammenfassung wird ein kurzes Resümee über die aktuelle Entwicklung des Gebiets gezogen. In den mehr als 300 Literaturangaben werden die wesentlichsten Ergebnisse auf dem Gebiet paradigmatisch abgedeckt. Nummerierung :34 Art: Dissertation Titel: Eine universelle, programmierbare Schnittstelle für Datenerfassung und Prozeßsteuerung in den Naturwissenschaften Autor: Weber, Wolfgang ErscheinungsJahr: 1975 Abstract: Mit der Installation der PDP15/30 zur Jahreswende 1970/71 wurde den physikalischen Instituten der Universität Wien ein Prozeßrechner zur Verfügung gestellt. Neben der Verwendung zur Lösung numerischer Aufgaben wurde die PDP15/30 zunächst für eine Datenerfassung im Rahmen eines Mößbauerexperimentes eingesetzt. Der Rechneranschluß dieses Experimentes (11) erfolgte über eine spezielle Schnittstelle. Obwohl einige andere, für einen Computeranschluß prädestinierte Versuchsanordnungen der physikalischen Institute in Planung bzw. in Aufbau waren, scheiterte die Automatisierung dieser Experimente vorerst am Fehlen einer vielseitigen Schnittstelle, die den Anschluß verschiedenartiger Meßapparaturen zuläßt. Es wurde daher eine Arbeitsgruppe gebildet, deren Zielsetzung es war, eine Schnittstelle zu entwickeln, die die Automatisierung aller dafür in Frage kommender Experimente ermöglichen sollte, u. zw. ohne großen Aufwand für den Experimentator. Nummerierung :35 Art: Dissertation Titel: Entwicklung eines asymmetrischen Mehrfach-Mikroprozessorsystems Autor: Piller, Ernst ErscheinungsJahr: 1982 Abstract: Durch die Großintegration (LSI, VLSI) in der MOS-Technologie wurden Mikroprozessoren und Speicherbausteine immer leistungsfähiger und trotzdem zu einem niedrigen Preis herstellbar. Diese hochintegrierten Bausteine ermöglichen den Aufbau von Kleinrechnern, die, bei wesentlich kleinerer Verarbeitungsgeschwindigkeit , funktionell einem Großrechner entsprechen können. Um den Nachteil der geringeren Geschwindigkeit auszugleichen, gilt es, Mehrfach-Prozessorsysteme zu entwickeln, die eine Aufteilung der Aufgaben auf mehrere Prozessoren und deren parallele Verarbeitung erlauben. Das war der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Rechenanlage, die im wesentlichen durch eine hohe Peripheriekapazität und modulare Erweiterbarkeit geprägt wird. Der Entwurf führte zu einem asymmetrischen Mehrfach-Mikroprozessorsystem mit einer zentralen Systemaufsicht und autonomen Mikroprozessorsystemen im Einprogrammbetrieb als Verarbeitungseinheiten. Mittelpunkt der Entwicklung war die Erarbeitung einer zeitgemäßen Rechnerarchitektur, die Suche nach geeigneten Formen der Prozessorzusammenarbeit und nach tragfähigen Organisationsprinzipien, sowie deren Realisierung in Hard- und Software. Die Ergebnise zeigen, daß es heutzutage möglich ist , mit geringen Mitteln den Prototyp einer komplexen Rechenanlage zu entwickeln. Durch die gewonnene Erfahrung kann die Systematisierung neuer Rechnerarchitekturen und Organisationsformen vorangetrieben werden. Der Prototyp bietet eine konkrete Ausgangsbasis für weitere Entwicklungen innovativer Rechnersysteme. Nummerierung :36 Art: Dissertation Titel: Entwurf eines dynamischen Bindekonzepts Autor: Ginzel, Peter ErscheinungsJahr: 1986 Abstract: Die Abstraktion stellt eines der grundlegenden Konzepte der Informatik dar. Nach der Prozedurabstraktion liegt die neueste Entwicklungsrichtung auf dem Gebiet der Modularisierung, genauer gesagt auf dem der Datenabstraktion. Im Rahmen dieser Arbeit wuden die Strukturen vieler verschiedener Sprachen nach den Möglichkeiten für die Realisierng von Datenabstraktionen untersucht. Schließlich kristallisierten sich drei Sprachen heraus, die dne gestellten Anforderngen am besten entsprahcen, nämlich CLU, Ada und Modula-2. Sie werden in dem ersten Teil der Dissertation in Hinsicht auf die mit ihren Sprachkonstrukten möglichen Arten der Modularisierung und auf die Realisierung der generischen Konzepte hin geprüft und bewertet. Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit den verschiedenen Spielarten des Bindens und deren Unterstützung durch die Modulbibliothek. Alle im ersten Teil untersuchten Sprachen haben eine gemeinsame Eigenschaft. Es muß statisch gebunden werden, d.h. der Object-Code des gesamten Programms muß bereits vor dem Programmstart bis in alle Einzelheiten gebunden vorliegen. Das bedeutet, daß alle Informationen, die für das Binden eines Programms notwendig sind, bereits statisch (z.B. in einer Programmbibliothek) vorhanden sein müssen. In diesem Teil wird ein völlig alternativer Weg zu den bisherigen Methoden des Bindens aufgezeigt - das volldynamisch Binden. Das volldynamisch Binden stellt eine Methode zu Binden dar, bei der die Module eines Programms erst dann zu dem Programm gebunden werden, wenn sie während des Programmablaufs benötigt werden. Es müssen daher verschiedene Tätigkeiten, die früher der Binder statisch erledigen konnte, nunmehr dynamisch, d.h. zur Laufzeit, durchgeführt werden. Da in diesem Konzept auch keine Modulbibliothek vorhanden sein soll, die Informationen über die zu bindenden Module enthält, müssen diese ebenfalls zur Laufzeit ermittelt werden. Dies bringt natürlich eine höhere Maschinenbelastung mit sich, sodaß einige Aufgaben an die Hardware oder Firmware delegiert werden sollten, um eine noch bessere Performance zu sichern. Für dieses Konzept soll eine objektorientierte Maschine ähnlich der neuen Intel-CPU-iAPX 432 verwendet werden, um gewisse Aufgaben, die in der konventionellen Von-Neumann Architektur kaum realisierbar sind, lösen zu können. Es wird außerdem versucht, ein neues, sehr hardwarenahmes Konzept für einen Schutzmechanismus zu spezifizieren, das auf dem Capability-Mechanismus beruht und für das entwickelte Modell eine wesentliche Steigerung der Flexibilität bei der Vergabe von Zugriffsrechten und bei der AUswertung von (Modul-)Namen erlaubt. Es soll durch einen eigenen Mechanismus ermöglicht werden, bei Mehrrechner-Systemen einen einfachen und für den Anwender transparenten verteilten Programmablauf zu erreichen. Die Grundidee ist dabei, daß die einzelnen Module eines Programms ohne weiteres auf verschiedene Knoten eines Rechnernetzes liegen können, da sie ja bis zum Zeitpunkt des Bindens völlig unabhängig voneinander sind. Dadurch daß das Binden erst zur Laufzeit stattfindet, bleibt die Art der tatsächlichen Ausführung des Bindens dem System überlassen. Statt den Modul auf dem eigenen Rechner zu binden, kann nun eine Verbindung zum Partnerrechner hergestellt und die an den Modul herangetragene Aufgabe am anderen Rechner gelöst werden. Dieser Vorgang kann für das den Modul benutzende Programm und den das Programm benutzenden Anwender völlig transparent stattfinden. Nummerierung :37 Art: Dissertation Titel: Entwurf und Implementierung einer Programmiersprache für ökonometrische Modellsimulationen Autor: Vetschera, Rudolf ErscheinungsJahr: 1981 Abstract: Die vorliegende Arbeit stellt eine Programmiersprache für ökonometrische Modellsimulationen und eine Implementierung dieser Sprache vor. Zunächst wird der Umfang der Sprache aus den Anforderungen des Anwendungsbereiches abgeleitet. Anschließend erfolgt die Definition der Sprache, wobei die abstrakte Syntax und die Semantik einerseits und die konkrete Syntax andererseits getrennt entworfen werden. Die Implemenierung der Sprache erfolgt durch zwei Programme: einen Übersetzer und ein Laufzeitsystem , das die softwaremäßige Realisation einer für die Sprache entwickelten "virtuellen Maschine" darstellt. Beide Programme werden beschrieben und sind als Quellprogramm im Anhang wiedergegeben. Nummerierung :38 Art: Dissertation Titel: Entwurf und Realisierung von Dialogsystemen Autor: Nagler, Rupert ErscheinungsJahr: 1980 Abstract: Die Benutzung von Computersprachen wird für immer mehr Menschen ein wichtiger Bestandteil ihres beruflichen Alltags. Viele Aufgaben werden im Dialog mit einem Rechner gelöst. Leider sind Syntax und Semantik solcher Dialoge heute noch stark auf rechnerspezifische Strukturen bezogen, statt sich anwendungsspezifisch nach der aktuellen Problemstellung und dem Weltbild des Benutzers auszurichten. Es sind benutzerfreundliche Dialogsysteme zu fordern, die sich an den Fähigkeiten und den Umweltvorstellungen ihrer Benutzer orientieren. Ihre Realisierung auf der Basis herkömmlicher, meist zustandsorientierter Dialogkonzepte führt aber oft zu recht aufwendigen und komplexen Systemen. Diese Arbeit untersucht Dialogsysteme nach mehreren unterschiedlichen Aspekten: Aus systemorientierter Sicht wird ein Dialogsystem definier als ein System, das aus den Komponenten "Benutzer" und "Rechner" besteht und den Zweck hat, von seiner Umwelt gestellte Probleme zu lösen. Dabei sollen die wertvollen Eigenschaften beider Systemkomponenten möglichst wirkungsvoll genutzt werden. Dem reibungslosen wechselseitigen Informationsaustausch zwischen Benutzer und Rechner kommt hier zentrale Bedeutung zu. Ausgehend von einem Modell menschlicher Informationsverarbeitung werden aus benutzerorientierter Sicht verschiedene Dialogtechniken auf ihre Eignung für unterschiedliche Benutzertypen untersucht und die Aspekte einer angemessenen Benutzerführung diskutiert. Es werden Forderungen über ein benutzerfreundliches Dialogverhalten des Rechners gestellt und die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Anpassung der Benutzerführung an den aktuellen Leistungsstand und die Denkweise des jeweiligen Benutzers betont. Die dazu erforderliche Entkopplung von dialgospezifischen und anwendungsbezogenen Funktionen des Rechners wird durch Überlegungen aus strukturbetonter Sicht erreicht. Auf dem Begriff der Virteullen Maschine aufbauend wird eine übersichtliche Struktur für Dialogsysteme entwickelt, die dem bewährten Schichtenkonzept folgt. Aus datenbezogener Sicht werden die problemrelevanten Objekte der Umwelt und ihre Relationen in den einzelnen Schichten auf immer rechnerbezogenere Abstraktionsstufen abgebildet. Eine übersichtliche Möglichkeit zur Realisierung der gestellten Forderungen wird aus prozeßorientierter Sicht beschrieben. Ein Dialogsystem wird hier als eine Menge von parallelen Prozessen definiert, die in dialogspezifische und anwendungsspezifische Prozesse unterteilt werden kann. Das so entwickelte prozeßorientierte Dialogkonzept erlaubt durch Entkopplung von Dialog und Verarbeitung eine klare Spezifikation und eine einfache Implementierung von transaktionsorientierten Dialogsystemen. Es bewährt sich bei der auch als konkretes Beispiel beschriebenen Realisierung eines Dialogsystems zur Verwaltung der Hörsäle an der TU Wien. Alle Textstellen, die sich auf dieses konkrete Dialogsystem beziehen, werden durch ein anderes Schriftbild vom Rest der Arbeit abgehoben. Schließlich wird eine Methodologie zur schrittweisen Entwicklung ähnlicher Dialogsysteme erarbeitet. Nummerierung :39 Art: Dissertation Titel: ESDAT - Ein Artificial Intelligence-System zur Unterstützung ärztlicher Entscheidungen in der Primärversorgung Autor: Horn, Werner ErscheinungsJahr: 1983 Abstract: Ziel dieser Dissertation war es, ein Programmsystem zu entwickeln, das den Arzt bei seinen diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen unterstützt, wobei speziell zu berücksichtigen war, daß der Einsatzbereich des Systems die ärztliche Primärversorgung ist, d.h. Nutznießer des Systems sollen praktische Ärzte und Ärzte der Fachgrundversorgung sein. Der Anwendungsbereich `Primärversorgung` stellt ein sehr breites und vages Gebiet dar, mit der zusätzlichen Bedingung, daß das für medizinische Entscheidungen relevante Wissen großteils der langjährigen Erfahrung von Praktikern entspringt . Die im Fachbereich Àrtificial Intelligence (AI) entwickelten Methoden scheinen am stärksten geeignet, diese Problematik (zumindest partiell) zu lösen. Im Rahmen der Dissertation wurden daher die Methoden der AI, insbesondere aus dem Teilbereich `Expertensysteme`, angewendet und weiterentwickelt, indem ein Prototyp eines entscheidungsunterstützenden Systems für die Allgemeinpraxis, ESDAT (Expert System for Diagnosis and Therapy), aufgebaut wurde. Das Expertensystem ESDAT enthält fünf Komponenten, die Wissensbasis, die Wissenserwerbskomponente, die Inferenzkomponente, die Dialogkomponente und die Erklärungskomponente. Die Wissensbasis ist zweigeteilt: das medizinische Faktenwissen, welches der Experte in das System einbringt, ist in Form eines Semantischen Netzes aufgebaut. Krankheiten, Manifestationen, diagnostische und therapeutische Prozeduren, sowie Attribute stellen die inhaltlichen (hierarchische, kausale, assoziative, etc.) Beziehungen zwischen diesen Konzepten dar. Das patientenbezogene Wissen, welches im Laufe einer Konsultation erhoben bzw. abgeleitet wird, wird in der Wissensbasis in Form von Hypothesen in einem globalen `Blackboard` in einer `Frame`-artigen Darstellung gespeichert. Die Wissenserwerbskomponente nimmt das Wissen des Experten (Arztes) auf und bettet es in die Struktur des Semantischen Netzes ein. Sie besteht aus einem Netzeditor und einem Krankheitsdefinitionssystem. Die Inferenzkomponente aktiviert, ausgehend von den initialen Symptomen eines Patienten, Konzepte des Netzes als Hypothesen am Blackboard. Diese Hypothesen bilden die Basis für die weiteren Schlußfolgerungen der Inferenzkomponente, die die Bestätigung bzw. Verwerfung von Krankheitshypothesen zum Ziel hat. Der damit beschriebene Zyklus `Generieren und Testen`wird durch eine Reihe von Events gesteuert, wobei Detailaufgaben der Inferenzkomponente durch `Eventhandler`gelöst werden, die mit den Events assoziiert sind. Die Dialogkomponente vermittelt den aktiven und passiven Dialog des Benutzers mit dem System. Die Erklärungskomponente ermöglicht es, jederzeit den aktuellen Stand der Konsultation und die Gründe für Schlußfolgerungen von ESDAT zu erklären. Die experimentelle Validierung von ESDAT hat einige kritische Punkte aufgezeigt, die die Anwendung der AI-Methoden weitgehend rechfertigen: Die Implementierung von Fokussierungsmechanismen bilden eine unabdingbare Voraussetzung für eine akzeptierbare Performanz von ESDAT. Die Fokussierung erlaubt es, auf Grund der a priori Häufigkeit dem Grad der Unterstützung durch bestätigte Manifestationen, assoziierte Krankheiten und über- bzw. untergeordnete Krankheiten , bestimmte Krankheitshypothesen in den Vordergrund zu stellen. Nur die Hypothesen des Fokus werden von der Inferenzkomponente getestet, neue Informationen werden jedoch allen aktivierten Hypothesen zur Verfügung gestellt, wodurch es möglich ist, sehr rasch ein Umschalten zwischen Hypothesen durchzuführen. Der hierarchische Aufbau des Krankheits- und Manifestationsnetzes erlaubt es, Strategien zu verfolgen, die vom generellen zum speziellen fortschreiten. Weiters kann sehr oft durch einige wenige Fragen ein großer Teil der Netzkonzepte als nicht in Frage kommende Hypothesen ausgeschlossen werden. Die explizite Repräsentation der funktionellen und systematischen Anatomie hat sich als unumgänglich notwendig erwiesen, da besonders im Subbereich Rheumatologie viele Schlüsse nur aufgrund genauer anatomischer Kenntnisse möglich sind, die von ESDAT nachvollzogen werden müssen. Ein anfänglich wenig intelligentes Verhalten von ESDAT zeigte sich bei der experimentellen Testung auf Grund des mangelnden medizinischen Allgemeinwissens des Systems. Gerade im Anwendungsbereich Primärversorgung kommt dieses Allgemeinwissen verstärkt zum Tragen und liegt vielen impliziten Schlüssen zugrunde. Durch Aufnahme zusätzlicher Relationen und die explizite Repräsentation der Anatomie wurde versucht, diesem Mangel abzuhelfen. ESDAT ist ein experimentelles Expertensystem, das einen ersten Schritt zu einem Beratungssystem für die Primärversorgung darstellt. Einige der zentralen Probleme konnten in ESDAT gelöst werden, die Anzahl der offenen Fragen übersteigt jedoch bei weitem die Anzahl der gelösten. Nummerierung :40 Art: Dissertation Titel: Event-Based Monitoring of Distributed Real-Time Systems Autor: Stöckler, Stefan ErscheinungsJahr: 1994 Abstract: Die Analyse von parallelen Systemen kann nicht mehr mit klassischen Breakpoint-orientierten Debugging-Methoden erfolgen, daher haben sich auf diesemGebiet Event-basierte Vorgehensweisen etabliert. Dabei wird im zu untersuchenden System das Auftreten und die zeitliche Ordnung von genau definierten Ereignissen beobachtet und eventuell auch aufgezeichnet. Um manche dieser Events präziese beschreiben zu können, ist es oft notwendig, weitere Information (Attribute zu jedem Eintritt eines Ereignisses) aus dem beobachteten System zur Auftrittszeit zu extrahieren. In dieser Dissertation wird die Theorie der Timed Attributed Event Traces (TATs) vorgestellt, die eine wohldefinierte, formale Beschreibung der oben angeführten Information und damit des (zeitlichen) Verhaltens des überwachten Systems erlaubt (siehe auch (Stö93)). Auf der Basis der TATs wird dann die formale Semantik der object-orientierten Event-Spezifikationssprache GOLD MINE entwickelt. Diese Sprache erlaubt die Definition von Operationen auf TATs in einer flexiblen, aber dennoch einfachen Art und Weise. Mit diesen können vorhandene TATs durch das Herausfiltern unnötiger Ereignisse und das Zusammenfassen von Sequenzen verschiedener Events zu neuen analysiert werden. Neben der rein formalen Definition der Semantik von Event-Spezifikationen, die auf erweiterte State-Transition-Systemen basieren und den Event Behavioral Abstraction Approach mit dem Event-Action Paradigma vereinen, wird sowohl die Syntax der Sprache GOLD MINE als auch eine Realisierung eines verteilten Event-Recognizers, der eine on-line Verarbeitung derbeobachteten Ereignisse erlaubt, vorgestellt. Diese Arbeit entstand als Teil des Projektes VTA (Versatile Timing Analyzer), das am Institut für Automation an der TU Wien durchgeführt wird. Nummerierung :41 Art: Dissertation Titel: Expressiveness and Applicability of Process Types Autor: Peter, Christof ErscheinungsJahr: 2000 Abstract: In dieser Dissertation werden verteilte Systeme basierend auf Objektkalkülen behandelt. Objekte in diesen Kalkülen kommunizieren, indem sie Nachrichten versenden. Statisch überprüfte Prozesstypen garantieren, dass jede gesendete Nachricht vom Empfänger verstanden wird. Ein Prozeßtyp beschreibt das Verhalten eines Objekts in Abhängigkeit seines Zustandes, der von den bisher empfangenen Nachrichten abhängt. Der Prozeßkalkül hat zwei wichtige Eigenschaften: Jedes Objekt hat eine eindeutige Adresse, und die logische Reihenfolge von Nachrichten bleibt erhalten. Während die erste Eigenschaft in Kalkülen, die auf dem Actor-Modell basieren, verbreitet ist, wird die zweite von den meisten asynchronen Kalkülen nicht garantiert. Diese Arbeit untersucht die Eigenschaften von Prozeßtypen und des ihnen zugrundeliegenden Kalküls im Vergleich zu anderen Kalkülen und deren Typsystemen. Insbesondere werden sie mit Vasconcelos TyCO-Kalkül, einem Kalkül, der auch Konzepte von Milners Pi-Kalkül reflektiert, verglichen. Eine Übersetzung von untypisierten und typisierten TyCO-Programmen in den (untypisierten bzw. typisierten) Prozeßtypkalkül wird vorgestellt. Untypisierte Programme des Prozeßtypkalküls können in untypisierte TyCO-Programme übersetzt werden. Es ist nicht möglich, alle typisierten Programme des Prozeßkalküls in TyCO-Programme zu übersetzen, da Prozeßtypen ausdrucksstärker sind und die Untertyp-Relation unterstützen. Anschließend werden Prozeßtypen höherer Ordnung präsentiert und auf ihnen eine "Matching"-Relation definiert. Es wird ein Typüberprüfungsalgorithmus definiert und bewiesen, dass er richtig und vollständig ist. Abschließend wird skizziert, wie eine (dynamische) Version von Prozeßtypen in eine praktische Anwendung wie CORBA integriert werden kann. Die CORBA-IDL wird mit Prozeßtypen erweitert. Eine Typüberprüfung wird in den CORBA-IDL-Übersetzer integriert und jedesmal aktiviert, wenn eine Methode aufgerufen wird. Alle Nachrichten , die nicht verstanden werden könnten, werden entfernt anstatt gesendet. Nummerierung :42 Art: Dissertation Titel: Extending Constraint Satisfaction Problem Solving with Fuzzy Set Theory Autor: Guan, Qi ErscheinungsJahr: 1993 Abstract: In this dissertation a new model to extend the constraint satisfaction problem (CSP) with fuzzy set theory is presented, namely fuzzy constraint satisfaction problem (FCSP). To develop FCSP we have at least two reasons: (1) problem relaxation, and (2) balanced optimization. Problem relaxation comes from the situation where a problem has no solution but we must find a solution, which may be a "dirty" one. Balanced optimization forces us to consider the possibilities to search a better solution that results from not all constraints being satisfied, i.e. a better solution against the "dirty" one. Nummerierung :43 Art: Dissertation Titel: Extending Optimising Compiltion to Support Worst-Case Execution Time Analysis Autor: Kirner, Raimund ErscheinungsJahr: 2003 Abstract: Embedded real-time systems are increasingly used in control appolications. To guarantee the safe operation it is required to verify that the system can complete its tasks within their deadlines. Therefore, it is important to know the worst-case execution time (WCET) of the code running on the system. For the precise calculation of the WCET, the code has to be analysed at the object code level. The software is typically written in a language like C and translated by a compiler. Due to undecidybility, the calculation of the WCET needs to knowledge of additional control-flow information - so-called flow facts. It is necesssary to specify this information at the source code level in order to map the information onto the object code. For precise WCET analysis of programs optimised by the compiler, the flow facts have to be transformed in parallel to the code transformations performed during optimisation. This thesis presents a framework to maintain correct flow facts during code optimisation. Previous solutions are either based on matching the debug information with the source code or on logging of only restricted code transformations. This thesis presents a novel concept to transform flow information in parallel to the code transformations performed by a compiler. The code transformations are abstracted th their relevat structural changes. From the structural update and the known semantic control-flow information of the performed code transformation, a safe and precise transformation of the flow information is induced. A graphical transformation framework to describe the performed code transformations supports the reader in unterstanding the required update of flow facts. The abstract representation of the control flow graph allows modelling of blocks with multiple branching edges which enables the integration of this method into various compilers. The result is a framework that supports high-quality WCET analysis of optimised code. Nummerierung :44 Art: Dissertation Titel: Funktionale Betriebssysteme auf der Basis des FP-Modells mit interaktiv durchführbaren Benutzerprogrammen Autor: Herzner, Wolfgang, R. ErscheinungsJahr: 1983 Abstract: Funktionale Programmiersprachen gewinnen in letzter Zeit zunehmend an Bedeutung, einerseits, weil in ihnen ein Mittel gesehen wird, einer vielzitierten Softwarekrise zu begegnen, andererseits, weil neue Technologien ihren effizienten Einsatz ermöglichen. Als ihr bekanntester Vertreter wäre LISP /Weis67/ und als ihr ausgereiftestes Konzept J. Backus` FP-Modell /Back78/ zu nennen. Sie weisen einfache Syntax und durch das Fehlen jeglicher Seiteneffekte einfache Semantik auf. Letzteres erlaubt nicht nur eine in manchen Aspekten bessere Programmiermethodik als konventionelle Sprachen, sondern auch sehr einfache Beschreibungen paralleler Algorithmen. Vorliegende Arbeit faßt zunächst die wesentlichen Methoden und Möglichkeiten des FP-Konzepts zusammen, wie sie bereits von Backus, Williams und anderen behandelt wurden. Darauf wird dieses Modell um für den interaktiven Einsatz notwendige bzw. sinnvolle Komponenten erweitert. Konkret werden ein Typkonzept, Fehlerbehandlung, ein Dialogkonzept sowie die Verwaltung von Funktionsdefinitionen behandelt, wobei Anregungen früherer Arbeiten wie etwa jene Backus` hinsichtlich globaler Definitionen, Guttag`s in bezug auf Datentypen oder jene Hendersons über funktionale Betriebssysteme aufgegriffen wurden. Damit ist es nicht nur möglich, funktionale Betriebssysteme (Systeme zur Fileverwaltng, Durchführung von Benutzerprogrammen, etc.) in der FP-Notation abzufassen, sondern darunter auch FP-Programme interaktiv durchzuführen und so die Vorteile dieser Notation - einfache und kompakte Syntax, einfache Semantik - auf beiden Ebenen auszunützen. An einer Pilotimplementierung ausgeführte Beispiele demonstrieren Charakteristika und Arbeitsweise des Systems. Nummerierung :45 Art: Dissertation Titel: Generic components: their usability for design and implementation, and high-level descriptions Autor: Trausmuth, Georg ErscheinungsJahr: 1996 Abstract: Seit mehr als dreißig Jahren ist die Verwendung von Komponenten eine Zielsetzung des Software Engineerings. Kapselung (enscapsulation) und Modularität (modularization) sind Schlüsseltechniken, um einen Ansatz zu erreichen, Programme aus vorgefertigten Komponenten zusammenzusetzen. Abstrakte Datentypen und Objektorientierung werden verwendet, um Softwarebibliotheken mit wiederverwendbaren Komponenten bereitzustellen. Aber der Mangel einheitlicher Richtlinien und Einschränkungen für die Bibliotheksstruktur erschwert die Kombination von Komponenten verschiedener Bibliotheken. Eine Bibliothek mit einer anderen Komponentenstruktur wird von der Standard Template Library (STL) aufgezeigt. Die generischen Komponenten dieser Bibliothek sind in der Programmiersprache C++ basierend auf Templates implementiert. Die sechs Komponententypen der Bibliothek (containers, algorithms, iterators, function object, adaptors, and allocators) beschreiben Designkonzepte, die als Anleitung beim Programmentwurf dienen. Weiters geben diese Designkonzepte eine vernünftige Struktur für neue Bibliotheken vor. Die vorliegende Dissertation zeigt, wie generische Komponenten verwendet werden können, um Softwarearchitekturen zu beschreiben. Erst wird ein Software Architekturstil entwickelt, der die Konzepte der generischen Programmierung verwendet. Danach wird erläutert, wie mit Hilfe generischer Komponenten eine Gruppe verwandter Softwaresysteme modelliert werden kann. Die Variationen dieser Systeme können auf unterschiedlichen Ebenen in dieser Modellierung ausgedrückt werden. Die Beschreibung der Systeme erfolgt in derselben Programmiersprache wie die spätere Implementierung. Die konsistente Verwendung einer Programmiersprache unterstützt die Abbildung der Architekturbeschreibung in die Realisierung. Nummerierung :46 Art: Dissertation Titel: Grundmodell für das System der Daten der Arbeitsvorbereitung Autor: Schmiderer, Reinhold ErscheinungsJahr: 1973 Abstract: Die stürmische Entwicklung, die in den beiden letzten Jahrzehnten in der industriellen Fertigung stattgefunden hat, führte unter anderem zu einem steigendem Bedarf an Daten in der Arbeitsvorbereitung. Mit den für eine wirtschaftliche Lösung sowohl komplexer, übergeordneter Führungsaufgaben als auch elementarer Routineaufgaben benötigten Daten hat man sich bisher nur unter dem Blickpunkt der speziellen Gegebenheiten in bestimmten Anwendungsfällen befaßt. Dies konnte zu Datensystemen führen, deren Erweiterung nur schwierig oder überhaupt nicht zu bewerkstelligen war. Die vorliegende Arbeit verfolgt daher das Ziel, für die Arbeitsvorbereitung und sonstige auf dem Mengengerüst aufbauende Bereiche die verwendeten Daten und die zwischen den Daten bestehenden, von der Summe der zu lösenden Aufgaben bestimmten Beziehungen, aufzuzeigen. Ausgehend von einer Beschreibung der Arbeitsvorbereitung, die die Organisation des Systems "Fertigung" darstellt, werden die dort verwendeten beziehungsweise erstellten Daten geordnet. Die Einordnung der Daten erfolgt einerseits nach sachlichen Gesichtspunkten und andererseits nach Gesichtspunkten der Datenverichtung. Die sachliche Ordnung wird durch eine Gliederung der Daten in die beiden Datenkategroien Arbeitsgegenstände und Arbeitsplätze inklusive Betriebsmittel dargestellt, wobei innerhalb der Kategorien Gruppen und Untergruppen von Daten, entsprechend der Art ihres Informationsinhaltes, unterschieden werden. Bei der Ordnung nach Gesichtspunkten der Datenverichtung, die ebenfalls als Gliederung darstellbar ist, wird nicht nur die strukturelle Zusammengehörigkeit, sondern auch die Ähnlichkeit von Gegenständen berücksichtigt. Bei der Überlagerung der beiden Gliederungen ergibt sich ein vieldimensionales Modell für die Daten der Arbeitsvorbereitung Nummerierung :47 Art: Dissertation Titel: Halbautomatische Durchführung von Korrektheitsbeweisen Autor: Fuchs, Norbert ErscheinungsJahr: 1986 Abstract: Thema dieser Arbeit ist eine Methode zur Verifikation von PASCAL-Programmen, die "Halbautomatische Durchführung von Korrektheitsbeweisen". Diese Methode basiert auf der modifizierten Rückwärtsmethode, die für ein, um die Korrektheitsbedingung und um vorgegebene Zusicherung erweitertes Programm, die Voraussetzung an die Daten bestimmt ist. Diese Arbeit erweitert nun die Möglichkeit für den Benutzer in den Beweis eingreifen zu können. Es wird gezeigt, welche Möglichkeiten die Vorgabe und Verwendung von Regeln (Prämissen) bieten, und wie diese Hilfsmittel in die, den Korrektheitsbeweisen zugrundeliegende Theorie eingebunden werden können. Weiters wird das Konzept der Verifikation von Prozeduraufrufen erweitert, und damit dem Benutzer ein weiteres Mittel gegeben, um den Beweis seines Programms zu vereinfachen und sein eigenes Wissen aus dem Umfeld des Programms in den Beweis einfließen zu lassen. Für alle diese Hilfsmittel wird auch eine Implementierung vorgestellt, die es ermöglicht, an Hand konkreter Beispiele die Mächtigkeit dieser Methode aufzuzeigen. Nummerierung :48 Art: Dissertation Titel: Halbgruppen über Auswertestrategien für arithmetische Ausdrücke Autor: Chroust, Gerhard ErscheinungsJahr: 1974 Abstract: Die Auswertung von arithmetischen Ausdrücken stellt einen zentralen Vorgang bei der Übersetzung (Kompilation) von höheren Programmiersprachen dar. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal verschiedener Übersetzungsmethoden ist die Reihenfolge, in der die Unterausdrücke eines Ausdruckes ausgewertet werden. Durch die Wahl einer geeigneten Auswertereihenfolge (Àuswertetrategie) lassen sich der Zeit- und Speicherbedarf, Seiteneffekte etc. beeinflussen. Die vorliegende Arbeit stellt die Frage, welche grundlegend verschiedenen Auswertestrategien existieren. Sie zeigt, daß man existierende Strategien in Teilstrategien zerlegen kann. Grundlegende Teilstrategien werden dann einzeln untersucht. Aus dieser Zerlegung ergibt sich weiters die Frage, unter welchen Bedingungen die einzelnen Teilstrategien miteinander kombiniert werden können, um eine vollständige Strategie zu erzeugen. Da Auswertestrategien eine Untermenge von allgemeinen Halbordnungen darstellen, wird die Beschreibung und Klassifizierung auf die Beschreibung von allgemeinen Halbordnungen zurückgeführt. Es wird gezeigt, wie allgemeine Halbordnungen aus einigen wenigen Grundtypen zusammengesetzt sind. Ziel ist es, aus Grundtypen eine lineare Ordnung aufzubauen. Um beliebige Ordnungen aus Grundtypen aufbauen zu können, wird der Begriff der Erweiterung einer Halbordnung eingeführt. Eine Erweiterung ergänzt eine bestehende Halbordnung in Richtung auf eine umfassendere (größere) Ordnung. In der resultierenden Halbordnung sind alle Beziehungen enthalten, die in der ursprünglichen Halbordnung enthalten waren. Für alle in der ursprünglichen Halbordnung unvergleichbaren Punke wird - soweit vorhanden - die Ordnungsbeziehung, wie sie in der erweiternden Halbordnung besteht, verwendet. Dieser Prozeß der Erweiterung wird fortgesetzt, bis es keine unvergleichbaren Punkte gibt, bis das Resultat also eine lineare Ordnung ist. Es zeigt sich, daß die Menge aller Halbordnungen bezüglich der Erweiterungen nicht abgeschlossen ist, d.h. in manchen Fällen gibt die Erweiterung zweier Halbordnungen keine Halbordnung. Über die Menge der Halbordnungen gibt es jedoch Untermengen, sogenannte `Grundhalbgruppen`: Halbordnungen dieser Grundhalbgruppen können mit Hilfe der Erweiterung beliebig miteinander verknüpft werden - das Ergebnis ist immer wieder eine Halbordnung der Halbgruppe. Es wird bewiesen, daß 3 Typen derartiger Grundhalbgruppen (mit insgesamt 10 Halbgruppen) existieren und daß jede beliebige Halbgruppe aus diesen 10 Grundhalbgruppen aufgebaut werden kann. Es wird ferner gezeigt, daß diese 10 Grundhalbgruppen die größtmöglichen sind: Jede existierende Halbgruppe muß eine echte (oder unechte) Untermenge einer Grundhalbgruppe sein. Da Auswertestrategien einen Spezialfall von Halbordnungen darstellen, wird der Begriff der Erweiterung auf sie angewendet: Entsprechend den Halbgruppen von Halbordnungen werden Halbgruppen von Strategien identifiziert und auf die 10 Grundhalbgruppen zurückgeführt. Anschließend werden die in der Fachliteratur veröffentlichten Strategien beschrieben, in ihre Teilstrategien zerlegt und den Halbgruppen zugeordnet. Nummerierung :49 Art: Dissertation Titel: Hardware/Software Co-Evaluation of Instruction Sets Autor: Gschwind, Michael Karl ErscheinungsJahr: 1996 Abstract: Diese Arbeit beschreibt die Anwendung der Prinzipien des hardware/software co-design zur Befehlssatzanalyse. Die sich daraus ergebende Ko-Evaluierung stützt sich dabei auf Befehlssatzsimulatoren zur Analyse der Software und auf rapid prototyping zur Hardware-Analyse. Um die Auswirkungen verschiedener Befehlssatzarchitekturen auf die Implementierung zu untersuchen, werden Prototypen verschiedener Prozessormodule angefertigt. Diese Module werden so gewählt, daß sie alle Prozessorteile abdecken, die zur Implementierung der vorgeschlagenen Befehle erforderlich sind. Zur Demonstration der vorgeschlagenen Methodik wird im Rahmen dieser Arbeit ein MIPS-I Befehlssatz analysiert, der um Befehle zur Unterstützung logischer Programmierung erweitert wurde. Im Gegensatz zu gängigen Prozessorimplementierungen verwendet diese Arbeit eine Hardwarebeschreibungssprache zur Modellierung des Zielprozessors auf einer hohen Abstraktionsebene. Zur Generierung eines Schaltplanes wird auf Logiksynthese zurückgegriffen. Nummerierung :50 Art: Dissertation Titel: Identifikation und verzerrende Skalierung für eine höhere graphische Programmiersprache Autor: Purgathofer, Werner ErscheinungsJahr: 1984 Abstract: Die Identifikation ist ein wesentliches Element für die Erstellung graphischer Dialogprogramme. Eine höhere graphische Programmiersprache wie PASCAL/Graph, aber auch jedes graphische Unterprogrammpaket, sollte daher dem Programmierer ein Werkzeug in die Hand geben, mit dem er alle Varianten der Identifikation einfach formulieren kann. Eine sehr flexible Form der indirekten Identifikation wird vorgestellt, die dem Programmierer volle Freiheiten bei optimaler Unterstützung durch das System bietet. Die Implementierung der verzerrenden Skalierung wurde auf eine gute Integration in das Gesamtsystem geachtet. Schlüsselwörter: höhere graphische Programmiersprachen, PASCAL/Graph, Identifikation, graphischer Dialog, verzerrende Skalierung. Nummerierung :51 Art: Dissertation Titel: Implementation of Stack-Based Languages on Register Machines Autor: Ertl, Martin Anton ErscheinungsJahr: 1996 Abstract: Languages with programmer-visible stacks (stack-based languages) are used widely, as intermediate languages (e.g. Java VM. FCode), and as languages for human programmers (e.g. Forth, PostScript). However, the problem of efficiently implementing stack-based languages on register machines. A straight-forward implementation of the stack consists of a memory area that contains the stack items, and a pointer to the top-of-stack item. The basic optimizations explored in this thesis are: caching the frequently-accessed top-of-stack items in registers reduces stack access overhead, and combining stack-pointer updates eliminates most of them. This thesis examines these optimizations in the context of three basic implementations techniques:For (virtual machine) interpreters, I regard the stack cache in the registers as finite state machine, where the execution of a virtual machine instruction performs a state transition; there are specialized implementations of the virtual machine instructions for each state.My native-code compilation technique transforms the programs into standard compiler data structures; then state-of-the-art compiler technology can be applied for optimization and code generation. In particular, stack items are represented by pseudo-registers, which register allocation will (usually) put into machine registers; stack pointer updates are executed symbolically, i.e., at compile time.For translation to C, I emphasize simplicity; the optimizer of the C compiler takes care of the complex problems. The translator just has to represent stack items as local C variable, and the C compiler will keep them in registers. As with native-code compilers, (usually) no stack pointer updates at run-time are necessary.For interpreters, the optimizations eliminate about two real machine instructions per virtual machine instruction, resulting in speedups of 17%-31% (for Forth on a DecStation 3100). The techniques presented here for native-code compilation and translation to C achieve a speedup factor of 1.3-3 over traditional native code compilers and more than 3 over a straight-forward translator to C (for Forth on a 486DX2/66). Nummerierung :52 Art: Dissertation Titel: Implementierung von Multi-Datenbanksystemen in Prolog Autor: Kühn, Eva ErscheinungsJahr: 1989 Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Implementierung von (Multi)-Datenbanksystemen in Prolog. Unter Wahrnehmung von zwei deutlichen Tendenzen am Datenbanksektor, die als Experten-Datenbanksysteme und als Multi-Datenbanksysteme bezeichnet werden können, wurde VIP-MDBS ( Vienna Integrated Prolog Multi Database System) entworfen und implementiert. Es wird gezeigt, wie mit Prolog ein integriertes deduktives Datenbanksystem realisiert werden kann und welche Vorteile Prolog bei der Zusammenfassung solcher autonomer deduktiver Datenbanksysteme zu einem Verbund von Multi-Datenbanksystemen bringt. Im Teil I werden Implementierungstechniken für die Integration von Prolog und Datenbanksystemen analysiert. Die meisten Ansätze beschäftigen sich mit der Kopplung beider Systeme und resultieren in einem ineffizienten System, das zumeist Redundanzen aufweist. VIP-DBS dagegen ist ein integriertes Prolog-Datenbanksystem, für das Prolog um Datenbankeigenschaften erweitert wurde. Diese Erweiterungen betreffen eine nicht-deterministische prozedurale Schnittstelle zu "C", die es ermöglicht, existierende Zugriffsalgorithmen für sehr große Datenmengen in Prolog einzubinden; die Einführung einer speziellen Klasse von Termen, für die die Unifikation in Prolog neudefiniet werden kann und die als Programmiertechnik für verschiedene Datenbankaspekte, wie die verzögerte Ausführung von Abfragen, die Verbundoptimierung sowie eine effiziente Kopplung verschiedener Namensräume verwendet werden können; ein modular entworfenes Exception-Handlung Konzept, das für die Implementierung von Integritätsbedingungen und Triggern Einsatz findet. Im Teil II wird Prolog zur Realisierung eines Multi-Datenbanksystems verwendet, das aus mehreren autonomen deduktiven Datenbanksystemen, wie sie im Teil I beschrieben sind, besteht. Existierende Ansätze sind entweder von statischer oder dynamischer Form. Hier wird eine Lösung für das Problem der Designautonomie der einzelnen Datenbanksysteme gezeigt, die die Vorteile beider Ansätze in einem einzigen System integriert. Je nach Applikation, Komplexität und Häufigkeit der Abfrage sowie Benutzertyp kann eine ideale Kombination aus statischem und dynamischem Ansatz gewählt werden. Weiterführende Forschungsarbeiten werden sich mit der automatischen Generierung von Abbildungsregeln zwischen Daten aus verschiedenen Datenbanksystemen sowie einer verteilten Prologimplementierung beschäftigen, die gleichzeitig Zugriff auf gemeinsame Daten ermöglicht. Nummerierung :53 Art: Dissertation Titel: Improvements in Model-Based Diagnoses Autor: Friedrich, Gerhard ErscheinungsJahr: 1990 Abstract: In the theory and design of diagnostic systems which are based on Artificial Intelligence techniques, two different approaches are distinguished. The first approach, which is called the heuristic or experimental approach, attempty to codify the rules of thumb, statistical intuitions, and past experience of human diagnosticians for a given domain. The second approach to diagnosis, which is referred to as model-based diagnosis or diagnosis from first principles, is a universal approach to diagnostic problem solving. This concept is based on a general theory of diagnosis which leads to domain-independent methods for computing all diagnoses. For solving diagnostic problems by first principles the only information needed is a functional system description together with observations of the system behavior. Model-based diagnosis was designed to have advantages in comparison to heuristic diagnosis systems in the areas of flexibility and reusability of knowledge as well as completeness of the problem solving task. However, these advantages come at a price. Usually, model-based diagnosis systems have a significantly worse run-time behavior than heuristic diagnosis systems. Additionally, commercial tools for model-based diagnosis are very expensive and still limited in their expressive power. Research prototypes which remove these limitations are not available as products and are expensive to reimplement. This thesis describes several methods for improving model-based diagnosis. First, we state a simple and general model-based diagnosis algorithm which can be easily implemented by a few Prolog clauses. This algorithm can serve as a test bed for various ideas in the area of model-based diagnosis without using an expensive fullfledged environment. All types of knowledge necessary for model-based diagnosis can be expressed in a clear manner. Second, we improve the efficiency of model-based diagnosis in two ways. Based on a discussion of complexity issues in model-based diagnosis, we show how exponential complexity behavior (unless P=NP) of fault models can be reduced to polynomial behavior by using physical negation as an alternative. An additional improvement of efficiency is gained by transforming model-based reasoning knowledge into efficient diagnosis procedures. These procedures, in the form of generalized decision trees, are produced by partial evaluation fo the system model. The decision trees are constructed incrementally after successful diagnosis session in order to increase performance for recurrent diagnosis problems by learning from past experiences. Nummerierung :54 Art: Dissertation Titel: Inkrementelle Sprachentwicklung mit Prolog Autor: Falkner, A. ErscheinungsJahr: 1991 Abstract: Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit der Unterstützung der Entwicklung von neuen Programmiersprachen und ihren Prozessoren (Interpreter, Übersetzer). Der Entwurf neuer Sprachen ist mit vielen kleinen Änderungen in der Spezifikation verbunden und erfordert daher inkrementelles Vorgehen. Die Arbeit untersucht, inwieweit die logische Programmiersprache Prolog die inkrementelle Spezifikation unterstützt. Der Prototyp eines Sprachentwicklungssystems wird entworfen und zur Gänze mit Prolog implementiert. Prolog (mit wenigen einfachen Erweiterungen) dient auch als Spezifikationssprache, insbesondere als Semantiksprache. Die gewonnenen Erfahrungen zeigen: Die Konzentration auf die Tiefenstruktur (abstrakte Syntax) der Sprache erleichtert die Entwicklung von Sprachen und Sprachprozessoren. Prologstrukturen und -listen eignen sich gut als Implementierung dafür, wenn Kontextabhängigkeiten ignoriert werden. Die praktische Verwendbarkeit des Systems erfordert, daß die Spezifikation jederzeit ausführbar ist. Ein allgemeiner Prolog-Metainterpreter ermöglicht dies mit ausreichender Effizienz. Durch Spezialisierung lassen sich Metainterpreter und Spezifikation in effizientere Sprachprozessoren transformieren. Das implementierte System erlaubt eine unabhängige (modulare) Spezifikation von Syntax und Semantikaspekten einerseits und von Teilsprachen andererseits. Dabei konnten logische Variablen vorteilhaft zur Darstellung von unbekannten Programmteilen und Teilsprachen eingesetzt werden. Die Bidirektionalität der Argumente ermöglicht die Verwendung einer einzigen Prologprozedur zum Überprüfen, Analysieren, Synthetisieren und Generieren. Daraus läßt sich schließen, daß die Verwendung von Prolog als Spezifikations- und Implementierungssprache die inkrementelle Sprachentwicklun erleichtert. Prologerweiterungen mit objekt-orientierten Konzepten und nicht-lokalen, überschreibbaren Variablen könnten die Implementierng vereinfachen. Nummerierung :55 Art: Dissertation Titel: Knowledge-Based Configuration and Advanced Constraint Technologies Autor: Haselböck, Alois ErscheinungsJahr: 1993 Abstract: Configuration is the task of finding a valid purposeful structure of a system to realize certain specified functionalities. Support and automization of such configuration tasks is an important problem area in expert system technology. This thesis surveysthe main knowledge-based configuration systems with the focus on a constraint-based approach. Nummerierung :56 Art: Dissertation Titel: Konsistenzprüfung von Wissensbasen medizinischer Expertensysteme Autor: Barachini, Franz Georg ErscheinungsJahr: 1984 Abstract: Computerunterstützte medizinisch-diagnostische Konsultationssysteme versuchen als aktiver Partner des Arztes aufgrund gegebener Patientensymptome mit Hilfe von Inferenzmechanismen Diagnosen herzuleiten. Dabei ist die Wissensbasis - also jener Teil, der nahezu die gesamte künstliche Intelligenz repräsentiert - zentraler Baustein aller Expertensysteme. Die Darstellung des Wissens geschieht mittels Regeln und Relationen zwischen Symptomen, Symptomkombinationen und Krankheiten, die Wenn-Dann-Aussagen darstellen und mit deren Hilfe Diagnosen hergeleitet werden. Die Wissensbasen, in denen Expertenwissen in einer Miniwelt abgebildet ist, wachsen in der Regel sehr schnell an und werden dadurch bald unüberschaubar. Daraus ergibt sich das Problem der Widerspruchsfreiheit des medizinischen Wissens. Um das Qualitätsniveau der Diagnostik zu erhöhen und um Fehldiagnosen zu vermeiden, ist es notwendig, Konsistenz der verwendeten Wissensbasis zu gewährleisten. Infolge der Komplexität der Relationen und Regeln ist es aber nicht nur wünschenswert deren Konsistenz zu prüfen, sondern auch aufgrund des vorhandenen medizinischen Wissens eventuell neue Relationen zu extrahieren und diese dem Arzt mittels einer plausiblen Begründung vorzuschlagen. Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich hauptsächlich mit der Wissensbasis des medizinischen Expertensystems CADIAG-1. Im Zuge der Konsistenzprüfung werden verschiedene logische Modelle behandelt, um damit die prädikatenlogische Interpretation der CADIAG-1-Relationen plausibel erklären zu können. Auf diesen Erkenntissen beruhend wurde ein Algorithmus für die Konsistenzprüfung der Wissensbasis implementiert . Dabei werden wahlweise auch neu ermittelte Relationen mit deren Begründung dem Arzt vorgeschlagen. Weiters wird für die Wissensbasis des medizinischen Expertensystems CADIAG-2, das eine Weiterentwicklung von CADIAG-1 darstellt, ein heuristischer Konsistenzalgorithmus diskutiert. Das System KONSDED (Konsistenz und Deduktion) befindet sich seit April 1983 am Institut für medizinische Computertechnik im praktischen Einsatz und konnte alle bisher aufgetretenen Widersprüche und Vorschläge aufzeigen und plausibel begründen. Nummerierung :57 Art: Dissertation Titel: Konzeption und Analyse eines zeitgesteuerten Betriebssystems für Echtzeitanwendungen Autor: Reisinger, Johannes ErscheinungsJahr: 1993 Abstract: Die Verwendung der Zeitsteuerung ist eine anerkannte Methode, um eine hohe Zuverlässigkeit von harten Echtzeitsystemen zu erreichen. In einem zeitgesteuerten System werden alle Aktionen durch das Voranschreiten der Zeit anstatt durch externe oder interne Ereignisse ausgelöst, woraus eine sehr hohe vorhersehbarkeit des Systemverhaltens resultiert. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Zeitsteuerung auf die Architektur eines verteilten Betriebssystems. In einem solchen Betriebssystem geschieht die Steuerung aller Systemaktivitäten nicht durch Prozesse, wie in konventionellen ereignisgesteuerten Systemen, sondern durch das Entwurfssystem als planendes und das Betriebssystem als exekutierendes Element. Die Aufgabe von Prozessen wird reduziert auf eine genau spezifizierte Transformation von Eingabedaten in Ausgabedaten. Alle Aktionen, die das Zusammenspiel von Prozessen über den reinen Datenaustausch hinaus beeinflussen, wie Synchronisation und Steuerung des Zugriffs auf gemeinsame Ressourcen, werden auf Systemebene durchgeführt. Ein zeitgesteuertes Betriebssystem muß garantieren, daß Aktionen in den Knotenrechnern des verteilten Systems synchronisiert ausgeführt werden und daß siue auch zu den vorhergesehenen Zeiten beendet sind, was durch Bereitstellung einer globalen Zeitbasis und die zietliche Abschrankbarkeit aller Routinen des Betriebssystems und aller Applikationsprozesse geschieht. Die in dieser Arbeit präsentierte Betriebssystemarchitektur basiert auf einem Microkernel, der für die Prozeß- und Speicherverwaltung zuständig ist. Alle anderen Funktionen des Betriebssystems werden von Prozessen durchgeführt, deren Exekutionszeiten zur Entwurfszeit festgelegt werden. Durch diese Aufteilung der Betriebssystemfunktionen auf kleine Teile mit genau spezifizierter Funktionalität, deren Zusammenspiel auf Systemebene festgelegt wird, wird eine einfache Analysierbarkeit des Zeitverhaltens erreicht. Für das Scheduling von Prozessen zur Laufzeit werden Methoden verwendet, die unter Beibehaltung der Vorhersehbarkeit des Systemverhaltens eine größtmögliche Flexibilität erlauben. Diese Flexibilität wird durch Bereitstellung von Alternativen in den Schedulingtabellen erreicht, aus denen zur Laufzeit, abhängig vom Zustand des Systems und seiner Umgebung, ausgewählt wird. Um ein System in sicherheitskritischen Anwendungen einsetzen zu können, muß die Anwendung von Fehlertoleranz unterstützt werden. Die hier präsentierte Methode basiert auf der Verwendung von fail-silent Knotenrechnern. Die fail-silent Eigenschaft wid auf Benutzerprozeßebene durch die doppelte Execution von Prozessen und durch Ausstattung aller Nachrichten mit end-to-end Prüfsummen ereicht. Nummerierung :58 Art: Dissertation Titel: Methoden des Farbmanagements Autor: Haider, Franz ErscheinungsJahr: 1993 Abstract: Die heutige Zeit ist geprägt von einer stürmischen Entwicklung der digitalen Datenverarbeitung. Die Computerindustrie dringt in neue Märkte vor und verändert massiv die Arbeitswelt in vielen Bereichen. eine davon sehr stark betroffene Industrie ist die Druckvorstufe. Der vermehrte Computereinsatz in der Reproduktionstechnik schafft nun seinerseits eine große Fülle neuer Aufgaben, die bis jetzt in der EDV nicht in diesem Umfang aufgetreten sind. Eine dieser Aufgaben ist die Speicherung, Verwaltung und Bearbeitung von Farbinformationen. Die zur Lösung dieser Aufgaben eingesetzten Verfahren werden unter dem Begriff "Farbmanagement" zusammengefaßt. Ein professionelles Farbmanagement ist beim heutigen Stand der Technik kaum möglich, weil viele Schwierigkeiten existieren. Die Hauptprobleme dabei sind: viele verschiedene Ein/Ausgabegeräte mit stark unterschiedlichen Farbräumen, keine gesicherten Erkenntnisse bei Farbkonversionen und keine allgemein eingehaltenen Standards. Die Summe dieser Probleme führt zu zahlreichen Schwierigkeiten in der Praxis und hat eine Desillusionierung vieler Anwender zur Folge. Das Schlagwort von der "Good-Enough-Color" drückt diese Resignation gut aus. Das Ziel dieser Arbeit ist die Verringerung der vorhandenen Probleme beim Farbmanagement. Zu diesem Zweck sollten zahlreiche Verfahren zur Lösung verschiedener Probleme entwickelt werden. von den einzelnen Methoden wid gefordert, daß sie eine hohe Qualität der Ergebnisse ermöglichen, daß sie leicht zu bedienen und in der Praxis einsetzbar sind. Das komplexe Gebiet des Farbmanagements wid in die vier Teilbereiche "Farbkorrektur", "Softproof", "Farbseparation" und "universelle Werkzeuge unterteilt. Bei jedem dieser Gebiete werden verschiedene Methoden vorgestellt und miteinander verglichen. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei auf die einfache Bedienbarkeit und die universelle Einsetzbarkeit gelegt. Insbesonders weden in dieser Arbeit Möglichkeiten zur Definition und Durchführung von universellen Farbraumtransformationen vorgestellt. Um eine praktische Beurteilung der Methoden zu ermöglichen, wurden die Verfahren auf dem System SP24 der Wiener Computerfirma IMPULS realisiert und für die Praxis einsetzbar gemacht. Diese Implementierungen erlauben eine Bewertung bezüglich Benutzerfreundlichkeit, Eignung, Performance und ökonomischer Einsetzbarkeit. Die Bewertungen zeigen, daß die gesteckten Ziele weitgehend erreicht wurden. Einige Schwachstellen bei der Performance und der Benutzerfreundlichkeit müsen allerdings zugegeben werden. Abschließend kann festgehalten werden, daß für alle oben erwähnten Teilbereiche des Farbmanagements universelle Werkzeuge enwickelt wurden. Die realisierten Methoden sind praxistauglich und unterstützen die ökonomische Herstellung hochqualitativer Produkte. Außerdem können die vorgestellten Farbraumtransformations-Methoden auch bei zukünftigen Entwicklungen sinnvoll eingesetzt werden. Nummerierung :59 Art: Dissertation Titel: Netz-Attribut Grammatiken als formale Methode zur Definition von Programmiersprachen für parallele Prozesse Autor: Hruschka, Peter ErscheinungsJahr: 1980 Abstract: Seit ungefähr 1968 werden formale Methoden zur Definition von Programmiersprachen eingesetzt. Die bisher bekannten Methoden wie die Vienna Definition Language, Zweischichtgrammatiken, attributierte Grammatiken, etc. eigenen sich jedoch nru für sequentielle Sprachen. In den letzten Jahren entstanden sehr viele Sprachen, die die Programmierung paralleler Prozesse unterstützen, wie Concurrent Pascal, PEARL oder ADA. Dafür existieren keine adäquaten formalen Beschreibungsmittel. Die allgemeine Netztheorie stellt jedoch mit den Petri-Netzen ein formales Modell zur Darstellung von Vorgängen in Systemen mit parallelen Prozessen zur Verfügung. Diese Arbeit definiert Netz-Attribut Grammatiken. Eine höhere Klasse von Netzen - die Prädikat/Transitionsnetze - wird dazu verwendet, die dynamischen Eigenschaften von Programmiersprachenkonstrukten - insbesondere die Parallelität - darzustellen. Syntax und Kontextbedingungen werden in Form einer Attributgrammatik ausgedrückt. Beide Methoden werden integriert, indem die Netze als Attribute der Grammatik definiert werden. Statische und dynamische Aspekte einer Sprache können dadurch in einheitlicher Weise formalisiert werden. Nummerierung :60 Art: Dissertation Titel: ON TRANSVERSAL HYPERGRAPH COMPUTATION AND DECIDING HYPERGRAPH SATURATION Autor: Eiter, Thomas ErscheinungsJahr: 1991 Abstract: A hypergraph is a suitable concept for problem abstraction, which can be profitably used in Computer Science to model a number of theoretical as well as practical problems. In this thesis, the computational complexity of several computation problems on hypergraphs is studied; two particular problems, however, are central to this work. One of them ist the computation of the transversal hypergraph of an hypergraph, that is, the set of all minimal transversals of an hypergraph. Closely related to this search problem ist the decision problem to recognize all minimal transversals of an hypergraph. The other main problem is to decide saturation of an hypergraph. Further, we study structural properties of several classes of hypergraphs. The computation of all minimal transverals (or minimal hitting sets) of an hypergraph has many applications in Computer Science. It is an open issue to date whether this task can be done efficiently, i.e. with an output-polynomial algorithm. We shed some light on this issue and relate the problem to a number of other problems for which currently no efficient solutions are known. In particular, we show that this problem is equivalent unter polynomial transformations to the specific subcase of the saturation problem for simple hypergraphs. The saturation problem in its general setting is shown to be intractable, more precisely, it ist proved co-NP-complete. We further present algorithms to compute the transversal hypergraph, and we also offer a new method for this task. Moreover, we exhibit a number of restrictions under which the transversal hypergraph is efficiently recognizable and where saturation of (simple) hypergraphs is efficiently decidable, and we describe algorithms for outputpolynomial transversal hypergraph computation in several of those cases. To demonstrate the relevance of transversal computation, we point a number of applications and related problems in various fields of Computer Science, in particular in Database Theory, in Boolean Switching and Function Theory, and in Artificial Intelligence, in which the computation of the transversal hypergraph plays a fundamental role. Nummerierung :61 Art: Dissertation Titel: Optimization of Data Remapping in Data-Parallel Languages Autor: Mehofer, Eduard ErscheinungsJahr: 1998 Abstract: Datenparallele Sprachen wie HPF (High Performance Fortran) geben dem Benutzer die Möglichkeit, die Aufteilung der Daten auf die lokalen Speicher der Prozessoren zu spezifizieren. Da viele wissenschaftliche Applikationen typischerweise aus mehreren Programmphasen mit unterschiedlichen Aufteilungen bestehen, sind dynamische Umverteilungen erforderlich. HPF unterstützt Umverteilungen an Prozedurgrenzen und durch die Direktion REDISTRIBUTE und REALIGN. Doch die Kosten von Umverteilungen können aufgrund der erforderlichen Kommunikation beträchtlich sein, und die Ausführungszeit eines Programms stark beeinflussen. Deshalb ist die Eliminierung von unnötigen Umverteilungen von großer Bedeutung. Dies umso mehr, da auch gutgeschriebene HPF-Programme unnötige Umverteilungen enthalten können. Ziel dieser Arbeit ist es, die Umverteilungskosten zu optimieren, indem wir die Anzahl der auszuführenden Umverteilungen reduzieren. Eliminierung von redundanten und toten Umverteilungen ist nicht ausreichend. Verschieben von Umverteilungen ist erforderlich, um die Anzahl der Ausführungen weiter zu reduzieren. In unserem Ansatz erreichen wir die Reduzierung von Umverteilungen , indem wir die Eliminierung von partiell toten und partiell redundanten Code kombinieren. Das beinhaltet sowohl das Verschieben von Umverteilungen aus Schleifen wie auch deren Reduzierung außerhalb von Schleifen. Wir entwickeln einen bidirektionalen und einen unindirektionalen Ansatz zur Eliminierung von partiell toten und partiell redundanten Umverteilungen und diskutieren die Unterschiede. Es wurde gezeigt, dass die Eliminierung von partiell toten und partiell redundanten Code ein optimales Ergebnis liefert, wenn beide separat angewandt werden. In dieser Arbeit zeigen wir, dass es im allgemeinen kein optimales Ergebnis gobt, sobald beide Algorithmen kombiniert werden. Weiters zeigen wir, dass eine direkte Adaptierung des intraprozeduralen Ansatzes für den interprozeduralen Fall nicht möglich ist. Sowohl im intraprozeduralen Fall wie auch im interprozeduralen Fall gelangen wir zu einem einheitlichen System, welches Zuweisungen wie Umverteilungen behandelt. Es wird eine Hierarchie von Algorithmen angeboten, die sich in der Mächtigkeit und Effizienz unterscheiden und entsprechend den individuellen Bedürfnissen eines Benutzers ausgewählt werden können. Die Mächtigkeit und Flexibilität unseres Ansatzes werden mit anschaulichen Beispielen gezeigt. Nummerierung :62 Art: Dissertation Titel: Organisationsentwicklung am Beispiel der schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) Autor: Grünenfelder, Laurenz ErscheinungsJahr: 1976 Abstract: Der erste Teil enthält eine kurze Einführung in einige Grundprobleme der Praxis und der Entwicklung. Der zweite Teil ist den Grundlagen einer Praxistheorie, als was auch die Organisationsentwicklung zu bezeichnen ist, gewidmet. Der dritte Teil setzt sich - auf der Grundlage der situativen betrieblichen und rechtsgesellschaftlichen Gegebenheiten der SRG - kritisch mit den Zielen, den Prozessen und Resultaten der eben zu Ende gegangenen Organisationsentwicklung auseinander. Nummerierung :63 Art: Dissertation Titel: Programmiersprachen für die Informatik-Grundausbildung (Eien vergleichende Analyse von Pascal, Ada und Modula-2) Autor: Czedik-Eysenberg, Georg ErscheinungsJahr: 1984 Abstract: Die von Professor Wirth an der ETH-Zürich in den Jahren 1968 bis 1975 entwickelte Programmiersprache PASCAL hat sich in den letzten zehn Jahren als für die Informatik-Grundausbildung sehr geeignet erwiesen. PASCAL unterstützt Anfang der 70-Jahre bekannte SoftwareEngineering-Konzepte wie z.B. die strukturierte Programmierung, die Programmentwicklung durch schrittweise Verfeinerung sowie benutzerdefinierte (als nicht maschinen-, sondern anwendungsorientierte) Datentypen verbunden mit der Sicherheit des Strong-Prinzips. Pascal erlaubt es, durch Sprachmerkmale wie Pointer- und Mengentypen, rekursive Unterprogramme, CASE-Statements u.s.w. Algorithmen zwanglos und meist ohne sprachbedingte Modifikationen in Pascal zu codieren. Was Pascal aber gerade für Ausbildungs-Zwecke so wertvoll macht, ist, daß es trotz seiner großen Mächtigkeit und Ausdruckskraft klein in Umfang und Komplexität ist (wenige Sprachkonstrukte, reservierte Worte und vordefinierte Namen sowie eine einfache und klare Syntax und relativ wenige semantische Regeln und Ausnahmen. In den Jahren 1974 bis 1983 wurde im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums (DoD) die Programmiersprache ADA entwickelt. Sie ist für die Erstellung von Software für embedded-real-time-systems gedacht und enthält daher insbesondere ein Parallelverarbeitungs- sowie Prozeß-Synchronisations- und -Kommunikationskonzept (Tasks). Aber darüber hinaus unterstützt ADA neuere Software-Engineering-Konzepte wie Programm-Modularisierung (Pakete), getrennte Übersetzbarkeit mit Schnittstellen-Prüfung, Information-Hiding, abstrakte (private) Datentypen und Datenobjekte (Datenkapseln), Parameterisierbarkeit von Software-Paketen (generische Pakete), defensive Programmierung (Exception-Handling) und vermeidet einige Gefahrenstellen und Unschönheiten von Pascal. Diese Spracheigenschaften legen nahe, daß ADA, als die modernere und weiter entwickeltere Programmiersprache, PASCAL auch in der Informatik-Grundausbildung ablösen sollte, sodaß den Auszubildenden schon frühzeitig auch die genannten Software-Engineering-Konzepte nahegebracht würden. In der vorliegenden Arbeit wurde versucht durch Studium des ADA-Reference-Manuals und der Sekundärliteratur, sowie durch Konstruktion charakteristischer Programm-Fragment e einerseits die Eigenschaften von ADA herauszuarbeiten, die für die Anwendung in der Informatik-Grundausbildung sprechen, andererseits aber auch auf problematische Bereiche hinzuweisen, die diese Anwendung in Frage stellen. Dabei zeigt sich, daß ADA (trotz seiner zahlreichen Vorteile) aufgrund seines enormen Sprachumfangs, seiner hohen Gesamt­Komplexität, zahlreicher Regeln, Sonderfälle und Ausnahmen im Detail und einiger (nicht nur) didaktisch nachteilhafter Eigenschaften (z.B. private part als Teil der Paket-Spezifikation) wohl in der Informatik-Grundausbildung mehr Schaden als Nutzen bringen würde. Insbesondere das für die Lehrbarkeit, Erlernbarkeit und Beherrschbarkeit von Programmiersprachen so wichtige Prinzip der Orthogonalität der Sprachelemente ist in ADA an vielen Stellen durchbrochen. Einige der Ada-Sprachkonstrukte, die zu den didaktischen Nachteilen stark beitragen, sind: Overloading, USE-Klauseln, Subunits, Elaboration von Deklarationen, abgeleitete Typen, Subtypen, die Kompliziertheit der genauen Semantik der Parameter-Übergabe u.s.w. Die vergleichende Untersuchung der von Prof. Wirth im Jahr 1980 veröffentlichten Pascal-Weiterentwicklung Modula-2 zeigt, daß diese Programmiersprache zwar die meisten negativen Aspekte von ADA vermeidet, aber außer einem dem Ada-Paket-Konzept ähnlichen Modul-Konzept auch fast alle jene Konzepte von Ada vermissen läßt, die für den Ersatz von Pascal durch Ada für Ausbildungszwecke sprächen. Außerdem besitzt auch das Modul-Konzept von Modula-2 Schwächen, die (nicht nur) didaktsich ungünstig erscheinen. Die in dieser Arbeit (in den einzelnen Kapiteln und in den Anhängen A und B) gemachten Vorschlägen geben Hinweise darauf, wie man vorgehen könnte, um durch Modifikation mancher und Elimination anderer Sprachmerkamel von Ada, die als didaktisch nachteilhaft empfundenen Aspekte zu beseitigen, den Umfang un die Komplexität der Sprache drastisch zu reduzieren, Orthogonalitätsmängel in Syntax und Semantik zu bekämpfen und dennoch die für die Informatik-Grundausbildung als wesentlich erachteten Vorteile von Ada zu erhalten. Nummerierung :64 Art: Dissertation Titel: Programmspezialisierung und mehrfache Selbstanwendung Autor: Glück, Robert ErscheinungsJahr: 1991 Abstract: Das Problem der selbstanwendbaren, partiellen Auswertung ohne Bindungszeitanalyse wird durch eine Präzisierung der Futamura Projektionen und konstruktive Modifikationen der Methode selbstanwendbarer, partieller Auswertung gelöst, darunter die Verwendung einer depth-first Spezialisierung und Konfigurationsanalyse. Ein selbstanwendbarer, partieller Auswerter V-Mix wird präsentiert. Mit diesem wird demonstriert, daß selbstanwendbare, partielle Auswerter ohne Bindungszeitanalyse weder extrem langsam, noch die generierten Übersetzer ineffizient sind, wie bisher angenommen wurde. Turchin`s Metasystem Transitionen (MST) werden systematisiert und als allgemeine Grundlage der Selbstanwendung von Progammspezialisierern verwendet. Die Futamura Projektionen werden als Spezialfall der Metasystem Transitionen interpretiert. Es wird gezeigt, daß durch die Verwendung der MST prinzipiell neue Produkte durch mehrfache Selbstanwendung möglich sind. Das löst u.a. das offene Problem, wie Übersetzergeneratoren mit beliebiger Generatorsprache aus Metainterpretern durch Selbstanwendung zu generieren sind. Die Möglichkeit, Spezialisierer mit beliebiger Subjektsprache zu generieren, wird definiert. Ein Verfahren zur inkrementellen Selbstanwendung wird formuliert, das ermöglicht, Teile des `Turmes` von Selbstanwendungen sukzessive zu spezialisieren. Erste Experimente mit mehrfacher Selbstanwendung wurden mit dem System V-Mix durchgeführt. Nummerierung :65 Art: Dissertation Titel: PROLOG/Graph: Eine Graphikerweiterung für Prolog Autor: Nirschl, Heinrich ErscheinungsJahr: 1986 Abstract: PROLOG/Graph ist eine einfach zu implementierende Graphik-Erweiterung für Prolog. Es baut auf einfachen graphischen Primitiven auf und ist daher leicht an ein bestimmtes Betriebssystem anzupassen. In PROLOG/Graph werden komplexere Bilder au einfachen Elementarbildern zusammengesetzt. Diese zusammengesetzten Bilder können wieder als Bausteine in noch komplexeren Bildern verwendet werden. Der Aufbau und die Manipulation von Bildern geschehen vollständig in Standard-Prolog und nur im Speicher, es wird noch nichts gezeichnet. Daher ist es möglich, Prädikate zum Aufbau von Bildern seiteneffektfrei zu halten, sodaß Effekt durch Backtracking wieder rückgängig gemacht werden kann. Die Prädikate von PROLOG/Graph ermöglichen die Ausgabe von Bildern auf verschiedenen Geräten und graphische Interaktion mit dem Benutzer. PROLOG/Graph selbst ist vollständig in Prolog geschrieben. Voraussetzung dafür ist ein Prolog-Interpreter oder Compiler, der Real-Arithmetik und einige mathematische Funktionen wie Sinus oder Cosinus beherrscht. Nummerierung :66 Art: Dissertation Titel: Quantifizierung von Planungsfaktoren beim Einsatz von Datenbanken Autor: Tavolato, Paul ErscheinungsJahr: 1981 Abstract: Es hat sich gezeigt, daß einer Auswahl und Planung von Datenbanksoftware im Rahmen rechnergestützter Informationssysteme eine gründliche Analyse der Anwendung vorausgehen muß (Systemanalyse).Diese Analyse muß vor allem die Komplexität sowie den organisatorischen und technischen Rahmen der Anwendung erfassen. Dabei müssen Abschätzungen für Art und Ausmaß des zu erwartenden Aufwands beim Betrieb der Datenbank ermittelt werden. Um diese Analyse sachgemäßer und effektiver gestalten zu können, wurden die bestimmenden Planungsfaktoren lokalisiert. Dabei wurde insbesondere auf Vollständigkeit geachtet und bisher oft vernachlässigte Rahmenbedingungen einbezogen. Er ergaben sich fünf Gruppen zu betrachtender Faktoren (Parameter): Parameter zur absoluten Größe der Datenbank, Parameter zur strukturellen Komplexität der Datenbank, Parameter zum zeitlichen Verhalten der Datenbank, Parameter zur Benutzung der Datenbank, Parameter zur lokalen Zuordnung von Teilen der Datenbank zu bestimmten Benutzergruppen. Diese Faktoren wurden daraufhin auf ihre Quantifizierbarkeit untersucht. Das Ergebnis ist ein Modell zur Quantifizierung von Planungsfaktoren für Auswahl und Betrieb von Datenbanksystemen. Dieses Modell wurde anschließend einer experimentellen Prüfung unterzogen: An Hand mehrerer existierender bzw. geplanter Datenbanken wurde seine Einsetzbarkeit in der Praxis erprobt. Auf Grund der dabei gewonnenen Erfahrungen wurden gewisse Korrekturen am Modell vorgenommen. Das endgültige Modell stellt ein praktikables Werkzeug bei der Planung von Datenbanksystemen dar. Ausgehend von den Daten einer allgemeinen Systemanalyse liefert es fundierte und vereinheitlichte Entscheidungshilfen für folgende Fragestellungen: Wie sollen die einzelnen Eigenschaften der Datenbanksoftware bei einer vergleichenden Untersuchung gewichtet werden? Wie kann man im Rahmen von Leistungsanalyse die "Arbeit" eines Datenbanksystems charakterisieren? Wie schätzt man den zu erwartenden Aufwand beim Betrieb eines Datenbanksystems ab? Nummerierung :67 Art: Dissertation Titel: Quantitative Analyse von LR(1)-Verfahren Autor: Faustmann, Friedrich ErscheinungsJahr: 1985 Abstract: Der von Knuth im Jahre 1965 definierte LR(k)-Analysator basiert auf einem durch LR(k)-Tabellen gesteuerten Kellerautomaten mit k Symbolen Vorausschau. Zur automatischen Tabellenkonstruktion existieren bislang drei verschiedene Verfahren, nämlich die ebenfalls von Knuth präsentierte kanonische LR(k)-Methode sowie die von DeRemer in den Jahren 1969 bis 1971 entwickelten SLR(k)- und LALR(k)-Techniken. Das kanonische LR(k)-Verfahren ist die aufwendigste Analysetechnik, sie deckt allerdings alle deterministisch analysierbaren, kontextfreien Sprachen ab. Die LSR(k)- und die etwas allgemeinere LALR(k)-Methode sind im Vergleich dazu restriktiver, sie liefern jedoch kleinere Tabellenmengen und sind auch im Generierverhalten bescheidener. Für die Anwendung im Übesetzerbau ist der Konstruktionsaufwand sowie die Komplexität der resultierenden LR(k)-Tabellen von enormer Bedeutung, weshalb sich die Frage nach dem quantitativen Verhalten der verschiedenen LR(k)-Techniken für den in Übersetzersystemen relevanten Fall k=1 stellt. Die quantitativen Untersuchungen beruhen auf einem in der vorliegenden Arbeit entwickelten Tabellengenerator sowie auf charakteristischen Grammatiken algorithmischer Programmiersprachen. Das in PASCAL geschriebene Generatorsystem beinhaltet alle LR(1)-Verfahren, die sich im Vergleich zu den allgemeinen LR(k)-Methoden vom Ablauf her einfacher gestalten. Bei der Generatorimplementierung wurde besonders auf Portabilität und Effizienz geachtet. Um einen repräsentativen Querschnitt typischer, moderner Programmiersprachen zu erhalten, wurden für die Sprachen KAREL, PASCAL-S, MODULA-2 und ADA Grammatiken, die mit sämtlichen LR(1)-Verfahren analysierbar sind, gewählt beziehungsweise konstruiert. Die Untersuchungsergebnisse zeigen vor allem für den durch PASCAL-S, MODULA-2 und ADA gekennzeichneten Anwendungsbereich, daß der Konstruktionsaufwand und die resultierenden LR(1)-Tabellenmengen in linearem Zusammenhang zur Grammatikkomplexität stehen. In Relation zur SLR(1)-Technik erhöht sich der Generierspeicherbedarf für die LALR(1)-Methode um das Siebenfache, während die LALR(1)-Konstruktionszeiten um einen Faktor 9 zunehmen. Die kanonische LR(1)-Generierung benötigt im Vergleich zur LARL(1)-Technik die zehnfache Menge an Speicher, die LR(1)­Bildungszeiten steigen dabei auf das Dreifache an. Die kanonischen LR(1)-Tabellen beinhalten im Gegensatz zu den entsprechenden SLR(1)- und LALR(1)-Tabellen etwa achtmal mehr Zustände. Trotz beträchtlicher Unterschiede im quantitativen Verhalten bewegen sich sämtliche LR(1)-Verfahren in einem durchaus akzeptablen und anwendbaren Rahmen. Nummerierung :68 Art: Dissertation Titel: Query Processing in a deductive PROLOG/RDBMS System Autor: Nejdl, Wolfgang ErscheinungsJahr: 1988 Nummerierung :69 Art: Dissertation Titel: Ray Tracing Contour-Based-Solids Autor: Hiess, Gerhard ErscheinungsJahr: 1992 Abstract: Ray Tracing ist ein weit verbreitetes Verfahren zur Erzeugung realistischer Bilder. Es wird zunehmend beim Entwuf neuer Produkte verwendet und erlaubt, sich schon vor der Herstellung ein sehr genaues Bild vom Ergebnis zu machen. Beim Ray Tracing werden die physikalischen Eigenschaften der "realen Welt" (im speziellen die optischen Gesetze) im Computer simuliet. Für die Berechnung eines Bildes definiert man Gegenstände (Objekte genannt) im Raum, Lichtquellen, die diese Gegenstände beleuchten, und eine Kamera. Die Kamera legt fest, wie die dreidimensionalen Objekte auf eine Ebene im Raum (Bildebene genannt) abgebildet werden. In dieser Arbeit werden neue Methoden für die Definition von Objekten mittels Konturen verwendet, und neue Verfahren zur Abbildung dieser Objekte auf die Bildebene beschrieben. Diese Objekte werden Contour-Based-Soldis genannt, weil das Volumen dabei von einer oder zwei Konturen im 3D-Raum festgelegt wird. Eine Aktions-Vorschrift gibt an, auf welche Weise das Volumen durch die Kontur(en) definiert wird. Einfache Contour-Based-Solids sind Objekte wie Prisma oder Rotationskörper, kompliziertere sind das Fräser-Volumen oder das Hüllvolumen. In dieser Arbeit wird erläutert, wie man das Fräser-Volumen oder das Hüllvolumen in eine Kombination von mehreren Prismen oder Rotationskörpern zerlegen kann. Die Ideen dieser Arbeit wurden in einem Testsystem implementiert und mit schon bestehenden Methoden verglichen. Dabei wurde besonderer Wert auf eine stabile Schnittberechnung des Blockstrahls mit den Contour-Based-Solids gelegt. Dies wird durch die Approximation der Kontur durch einen Polygonzug erreicht, wobei die einzelnen Strecken in einem Konturbaum hierarchisch organisiert werden. Schließlich wurde ein einfaches, aber trotzdem recht mächtiges Interface zum CAD-System EUCLID-IS entwickelt. Auf diese Weise können mit EUCLID-IS konstruierte Objekte in das oben erwähnte Testsystem eingelesen werden. Für die Bilderzeugung wird das Ray Tracing Verfahren verwendet. Nummerierung :70 Art: Dissertation Titel: Redundancy and information content of data relations with different kinds of null values Autor: Stumptner, Markus ErscheinungsJahr: 1990 Abstract: Whenever a part of the real world is modeled in an information system, some complexity must be abstracted away. This can later lead to the appearance to information that does not quite fit into a given, rigid scheme. One can deal with such irregularitites either by coding specific exception handling procedures into each application, or by extending one`s data model by high-level concepts that increase expressiveness by capturing the semantics of these ill-structured or unknown data, while still fitting into the general mold of the data model. In relational database systems, which aim at the twin goals of application-independent high-level data modelling and efficient processing of large amounts of data, it is natural to choose the second approach. Both the problems of incomplete and inapplicable information can be handled by introducing special values, so-called null values, into the database. To be integrated with the rest of the relational data model, the null values must be given a formal semantics, ususally by defining which "possible worlds" (or models), are represented by a given partial relation (i.e., a relation containing null values). This allows for clear decisions about which kinds of irregularities and semantic constraints can be expressed by entering null values in a relation. Since the information - and lack of information - in the database ist to a large degree application-independent, one cannot delay processing under the assumption that the given irregularities will go away after a reasonable amount of waiting. Instead, one has to go ahead and make the most of the information currently present in the database. In this regard, well-chosen null value semantics can aid guiding the query evaluation mechanism in a way that no possible results are lost (this property is called adequacy), and as few incorrect results as possible are introduced during evaluation (this property is called restrictedness). Extended operators that handle partial relations thus need to be defined based on the formal semantics of the null values involved. The designed by Gottlob and Zicari includes both the paradigms of inapplicable information (in the form of the dne null) and incomplete information (the unk and open nulls). By removing the decision about the number of different values represented by a null value from the possibility function and incorporating it into an explicit choice between two null values, they gained both a more expressive semantics (in fact, the open null represents the Open World Assumption at the value level while retaining the Closed World Assumption at the relation level) and the possibility of reduced information loss in query evaluation. The thesis deals with some formal aspects of the open null approach. We prove the inconsistency theorem for strong dne semantics. These semantics for the den null enable the definition of an adequate extended select operator, which is impossible for ordinary closed world possibility functions. The inconsistency theorem gives a syntactic criterion for deciding the inconsistency of a given partial relation. We also classify the situations in which a tuple is redundant in a given partial relation. Based on these results, we then derive syntactic criteria for determining the relative information content øf two partial relations, thus giving the prerequisites for defining adequate and restricted extended operators for open null semantics. Finally, we define adequate extended union and select operators to give an impression of issues encountered when defining operators for open nulls. The results from these experiments will be used in guiding further refinements of the semantics of the open null. Nummerierung :71 Art: Dissertation Titel: Specialization of Prolog Programs with Partially Static Goals and Binarization Autor: Neumerkel, Ulrich ErscheinungsJahr: 1992 Abstract: In dieser Dissertation werden zwei neue Methoden zur Spezialisierung von normalen und binären Prologprogrammen vorgestellt und mit den bisherigen Techniken verglichen. Die eine Methode verwendet partiell statische Ziele, welche die herkömmlichen Bindungsumgebungen verallgemeinern und dadurch mehr Information zur Spezialisierung insbesondere in auf Expandierung und Komprimieren basierenden Transformationssystemen weitergeben können. Die andere Methode, gleichheitsbasierte Transformation von "Continuations" ("Equality-based continuation transformation"), dient zur Entfernung der beim Durchreichen von Kontextargumenten und Akkumulatoren entstehenden Existenzvariablen und anderer überflüssiger Strukturen, für die aus der Literatur keine Verfahren bekannt sind. aus Definiten Klausen-Grammatiken (DCGs) entstandene Programme können so von sämtlichen zum Durchreichen der Dofferenzliste verwendeten Existenzvariablen befreit werden. Diese Methode bereitet durch die Entfernung von Existenzvariablen Programme nicht nur für weitere Programmtransformationen auf, sondern erhöht auch die Ausführungsgeschwindigkeit und vermindert den dynamischen Speicherbedarf. Sie ist besonders für binäre Prologprogramme geeignet, was durch experimentelle Untersuchungen belegt wird. Es werden einige Anwendungen unserer Methoden vorgestellt: Der der "Vienne Abstract Machine" eigene Unifikationsalgorithmus kann durch die Verbindung der beide n neuen Methoden hergeleitet werden. Weiters werden einige Erweiterungen üblicher Programmiertechniken vorgestellt, für die gleichheitsbasierte Transformationen von Nutzen sind. Nummerierung :72 Art: Dissertation Titel: Specification of Constraint Based Inference Mechanisms through Extended Unification Autor: Holzbaur, Christian ErscheinungsJahr: 1990 Abstract: The thesis presents a framework for the implementation of constraint logic programming (CLP) languages. The work is motivated and theoretically justified by Jaffar`s CLP(X) scheme that provides the formal foundations for extensions of traditional logic languages, such as Prolog. Within our framework, instances of the CLP(X) scheme are implemented via extended unification and specialized solvers over instances of X. unique feature of our approach is that the solvers themselves are implemented in a logic programming language (Prolog). This enables concise specifications and declarative reading, without excessive loss of efficiency. This is somewhat to the common practive of constructing a special purpose implementation in a low level language for each interesting extension. We provide constructive proof of the feasibility of the proposed framework through an implementation of two instances of CLP(X): forward checking over finite domains, and CLP(R) - a solver for linear equations and inequalities over Reals. Forward checking is one of the most promising a priori pruning techniques for constraint satisfaction problems over finite domains. Significant parts of our executable specification of forward checking are just as compact as the formal specification given in a theoretical paper. Since the use of extended unification as an implementation mechanism is not very common yet, we drive the final result step by step. In the course of this process we give examples for the combination of extended unification theories and apply partial evaluation as a constructive means for the derivation of efficient programs from general specifications. CLP(R) is a well acknowledged constraint language that has a very high potential for analysis, planning and design tasks. To our knowledge, this is the first published specification of CLP(R) that fits into a few pages of text in a logic programming language and that is not just barely executable, but performs almost as well as earlier, dedicated C implementations. On an equation system of 100 equations in 100 unknowns with random coefficients, our specification executes just about four times slower than a reference C implementaiton, despite the fact that our solver is currently executed by a Prolog interpeter. The motivation for this work in total is that the declarative, executable specification of individual constraint based inference mechanisms paves the road for more powerful and complex combinations of such methods. Nummerierung :73 Art: Dissertation Titel: Spezielle Verfahren zur Vermeidung von Systemverklemmungen Autor: Will, Harald ErscheinungsJahr: 1978 Abstract: Eine der wesentlichen Aufgaben von Betriebssystemen besteht in der wirtschaftlichen Nutzung der Betriebsmittel durch gleichzeitige Benutzer (Prozesse). Die Zuteilung der Betriebsmittel an Prozesse kann zu Systemzuständen führen, in denen einige oder alle Prozesse ständig blockiert sind. Diese Entscheidung wird Systemverklemmung genannt. Während der letzten zehn Jahre wurden verschiedene Methoden zur Vermeidung dieses Systemfehlers vorgeschlagen. Die vorliegende Arbeit beschreibt zwei Klassen von Algorithmen zur Vermeidung von Systemverklemmungen. Beide Methoden sind dadurch gekennzeichnet, daß für die Zuordnung und Freigabe von Betriebsmitteln ein etwa gleich hoher Aufwand entsteht. Außerdem ist dieser Aufwand unabhängig von der Anzahl der Prozesse. Die erste Methode bezieht sich auf Systeme mit einer Betriebsmittelart und beruht auf einer Zerlegung der Prozeßmenge in Restklassen. Es werden drei Verfahren mit verschiedenen Eigenschaften beschrieben. Für Systeme mit mehreren Betriebsmittelarten wird ein Graphenmodell entwickelt, wobei jede Betriebsmittelart durch einen Knoten dargestellt wird und die Pfeile von jedem Restanspruchsknoten zu allen Knoten führen, die zugeordneten Betriebsmitteln eines Prozesses entsprechen. Das Verfahren zur Vermeidung von Verklemmungen basiert auf der Entdeckung von Zyklen in diesem Graphen. Die Arbeit liefert zwei neue Modelle zur Untersuchung von Verklemmungsproblemen und beschreibt praktische Verfahren für Systeme mit besonderen Eigenschaften. Dieser Beitrag kann damit als Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen dienen, um wirtschaftlichere Lösungen auch für allgemeine Systeme zu finden. Nummerierung :74 Art: Dissertation Titel: Static Program Analyses and Code Transformations for DSP Software Autor: PRYANISCHNIKOV Ivan ErscheinungsJahr: 2007 Klassifizierung: Sonstiges Nummerierung :75 Art: Dissertation Titel: Statische Analyse von PROLOG-Programmen Autor: Reichl, Franz ErscheinungsJahr: 1988 Abstract: The logic programming language PROLOG is error prone because it lacks declarations for types, objects and procedures. Therefore minor errors can cause serious effects and they can only be detected at runtime. This thesis describes methods for a static analysis of PROLOG programs and tools to support programmers locating errors in their programs. The tools and methods are not described in a formal way but with respect to their algorithmic aspects and their applicability. Special intereting aspects of the analysis algorihtms have been implemented as models and prototypes; the implementation of these prototypes is also described here. The purpose of the methods and tools described in the thesis is to provide programmers with information about programs written in sequential PROLOG. Neither declarations nor specifications are needed, the analysis evaluate just the information contained in the source program. The method and tools are: type analysis (both narrowing and generation fo every possible type), mode analysis to find out which arguments are used as input or output parameters, symbolic evaluation executing the program in a symbolic domain to find out properties about data and program behavior, program and data flow analysis to determine termination and endless loops due to recursions, and special methods as cross reference lists, spelling checks, hierarchy of procedure calls, finding clauses which cannot succeed, determining use of cuts, side effects, and runtime modification of predicates. Nummerierung :76 Art: Dissertation Titel: Symbolic Analysis of Programs and its Applications Autor: Scholz, Bernhard ErscheinungsJahr: 2001 Abstract: Optimierende Compiler und Entwicklungswerkzeug benötigen Fähigkeit symbolische Ausdrücke auszuwerten und hängen von der Menge an Information über Programmvariablen ab. In dieser Dissertation wird ein symbolisches Analyse-Framework beschrieben, das die Werte von Variablen und symbolischen Ausdrücken, Ausnahmen über und Constraints zwischen Variablenwerten und die Bedingung, unter welcher ein Programmbefehl erreicht wird, statisch bestimmt. Programmkontexte werden vorgestellt, die eine neue Repräsentation für eine umfassende und kompakte Kontroll- und Daten-Flussanalyse sind. Die Effektivitaet des symbolischen Analyse-Frameworks wird anhand von zwei Applikationen gezeigt:(1) parallelisierende Compiler und (2) symbolische Cache-Analyse. Das symbolische Analyse-Framework wurde für den Vienna-High-Performance-Compiler (VFC) implementiert, um sequentielle Fortran Programme zu parallelisieren. Es wurden Experimente mit Programmen aus den Benchmark-Suites Perfect, RiCEPS, Genesis als auch mit dem WIEN95 Software-Package durchgeführt. Die symbolischen Analysetechniken wurden auch in Entwicklungswerkzeugen für sicherheitsrelevante Echtzeitsysteme angewandt. Eine symbolische Cache-Analyse wurde für die Vorhersage von Chaches entwickelt. Der entwickelte Ansatz leitet eine sehr genaue analytische Cache-Funktion für Programme ab, die die Anzahl der Cache-Hits bestimmt. Die Effektivitaet des Ansatzes wird anhand von ausgewählten Programmen gezeigt. Nummerierung :77 Art: Dissertation Titel: Systematik der Verfahren der Datenerfassung und Beurteilungskriterien für deren Einsatz bei spezieller Berücksichtigung eines Automatisierungsgrades Autor: Hübner, Heinz ErscheinungsJahr: 1973 Abstract: Die Arbeit behandelt - ausgehend vom Standpunkt der Automatisierung der Fertigungsplanung und Fertigungssteuerung - den Problemkreis Datenerfassung und zwar in Hinblick darauf, daß eine allgemeingültige Betrachtung für diesen der Datenbearbeitung vorgelagerten Bereich bisher nicht existiert. Ausgehend von einer Analyse des Gesamtvorganges "Datenverarbeitung" erfolgt zunächst die Gliederung in Datenerfassung und Datenbearbeitung sowie auch deren gegenseitige Abgrenzung. Im weiteren wird eine allgemeingültige Systematik der Verfahren der Datenerfassung erstellt, wobei von einer detaillierten Analyse des Vorganges der Datenerfassung ausgegangen wird und die Beschreibung der Verfahren unabhängig von einer gerätetechnischen Realisierung erfolgt. Die Bedeutung dieser Systematik liegt darin, daß dieses unabhängig davon Gültigkeit besitzt, ob eine an die Datenerfassung anschließende Datenbearbeitung vom Menschen oder unter Verwendung automatischer Datenverarbeitungsanlagen durchgeführt wird. Wie gezeigt wird, besitzt diese Systematik der Verfahren auch für die Meßwert- und Prozeßdatenerfassung prinzipielle Gültigkeit. Die Systematk zeigt Verfahren sämtlicher Automatisierungsstufen und ermöglicht dem Anwender, im Zuge der Automatisierung der Arbeitsvorbereitung geeignete Verfahren auszuwählen. Um eine Beurteilung der Verfahren der Datenerfassung für den jeweiligen Anwendungsfall durchführen zu können, wird anschließend eine der wesentlichsten Bestimmungsgrößen zur Beschreibung der Verfahren, nämlich der Automatisierungsgrad, näher beschrieben. Dazu wird eine Methode zur Berechnung des Automatisierungsgrades hergeleitet. Die Möglichkeit der Berechnung eines Automatisierungsgrades bildet die Voraussetzung für die Erstellung eines Automatisierungsprofiles für aus mehreren Aufgaben bestehende Abläufe, wodurch ein Vergleich derselben möglich wird. Im letzten Teil der Arbeit wird das Vorgehen bei der praktischen Auswahl von Verfahren und Geräten der Datenerfassung beschrieben. Im Hinblick auf die besondere Bedeutung der Datenerfassung im Zuge der Überwachung des Fertigungsprozesses, insbesondere für Unternehmungen mit Einzel- und Serienfertigung, wird der Auswahlvorgang speziell für die Anwendung der Datenerfassung im Fertigungsbereich beschrieben. Die geräteunabhängige Beschreibung der einzelnen Verfahren ermöglicht dabei die Auswahl von Verfahren im Sinne eines "Idealkonzeptes", womit erst in der letzten Phase des Auswahlvorganges entsprechende Geräte, deren Leistungsvermögen dem laufenden technischen Fortschritt unterworfen sind, auszuwählen sind. Da bei dem gesamten Auswahlvorgang die Struktur eines vorhandenen oder geplanten "formalisierten" Informationssystems für das jeweilige Unternehmen berücksichtigt werden muß, wird auch ein allgemeiner Ausblick auf die Betrachtungsweise des Unternehmens als Informationssystem gegeben. Nummerierung :78 Art: Dissertation Titel: Test von LOTOS Spezifikationen Autor: Thalmann, Udo ErscheinungsJahr: 1989 Abstract: In dieser Arbeit beschreibe ich eine Methode, wie formale LOTOS Spezifikationen getestet werden können. LOTOS (Language Of Temporal Ordering Specification) ist eine Methode zur Spezifikation von verteilten Systemen. Eine LOTOS Spezifikation besteht aus einer Menge von parallelen Prozessen, die untereinander und mit der Umwelt kommunizieren können. Da wir eine LOTOS Spezifikation nicht automatisch, sondern manuell erstellen müssen, enthält sie wahrscheinlich Fehler. Deshalb müssen wir die LOTOS Spezifikation testen, um diese Fehler zu beseitigen, oder beweisen, daß die Spezifikation korrekt ist. Bisher wurde immer versucht, die Korrektheit einer LOTOS Spezifikation gegenüber einer anderen zu beweisen. Dazu wurden verschiedene Äquivalenzrelationen definiert, die festlegen, wann zwei LOTOS Spezifikationen äquivalent sind. Eine dieser Äquivalenzrelationen ist die Testäquivalenzrelation. Wenn wir beweisen wollen, daß zwei LOTOS Spezifikationen testäquivalent sind, stoßen wir auf folgende Probleme: 1) Die LOTOS Spezifikationen bestehen meistens aus parallelen Prozessen. Diese parallelen Prozesse müssen zuerst sequentialisiert werden. Eine solche Sequentialisierung ist aber nicht immer möglich. 2) Falls die Sequentialisierung paralleler Prozesse doch möglich ist, ist sie für komplexere Prozesse sehr aufwendig. 3) Es ist bisher unklar, wie Datentypen in den Beweis miteinbezogen werden können. Auf Grund dieser Probleme versuche ich nicht zu beweisen, daß zwei LOTOS Spezifikationen testäquivalent sind, sondern ich versuche zu widerlegen, daß zwei LOTOS Spezifikationen testäquivalent sind, indem ich ihr unterschiedliches Verhalten aufzeige. Zu diesem Zweck wähle ich zuerst Ereignisfolgen auf Grund des Datenflusses aus beiden Spezifikationen aus, an Hand derer ich die beiden Spezifikationen anschließend vergleiche. Falls sich die Ereignisfolgen unterscheiden, sind die beiden Spezifikationen nicht testäquivalent. Um Ereignisfolgen auf Grund des Datenflusses aus einer LOTOS Spezifikation auswählen zu können, muß ich zuerst den Datenfluß in der LOTOS Spezifikation analysieren. Dazu muß ich den Kontrollfluß in der LOTOS Spezifikation in einem Kontrollflußgraphen (KF-Graphen) darstellen. Nachdem ich den Kontrollfluß in der LOTOS Spezifikation in einem KF-Graphen dargestellt habe, analysiere ich den Datenfluß in der LOTOS Spezifikation an Hand des KF-Graphen und stelle den Datenfluß in Datenflußgraphen (DF-Graphen) dar. Aus den DF-Graphen wähle ich Pfade so aus, daß sie eine vorgegebene Testüberdeckung sicherstellen. Diese Testüberdeckung gebe ich in Form eines Datenluß (DF-) Testkriteriums an. Für die ausgewählten Pfade versuche ich Inputwerte zu finden, sodaß die Pfade ausführbar sind. Die Ereignisse eines ausführbaren Pfades bilden dann eine Ereignisfolge. Nachdem ich auf diese Art aus beiden LOTOS Spezifikationen Ereignisfolgen ausgewählt habe, vergleiche ich die Ereignisfolgen an Hand der Testäquivalenzrelation. Falls in der einen LOTOS Spezifikation Ereignisfolgen möglich sind, die in der anderen LOTOS Spezifikation nicht möglich sind, sind die beiden LOTOS Spezifikationen nicht testäquivalent. Nummerierung :79 Art: Dissertation Titel: The Basis for Static Execution Time Prediction Autor: Vrchoticky, A. ErscheinungsJahr: 1994 Abstract: Die statische Analyse der Laufzeit von Echtzeitprogrammen fußt auf einer Anzahl von Annahmen über die zugrundeliegenden Ebenen von Programmiersprache, Compiler, Betriebssystem und Rechnerarchitektur. Diese Arbeit stellt eine Programmiersprache und ihren Compiler vor, die zusammen die automatische Berechnung von Zeitschranken für Echtzeitprogramme und ihre Teile ermöglichen und unterstützen. Die Anwendbarkeit der Methode wird durch Analyse und experimentelle Untersuchung des Zielsystems untermauert. Der wesentlichste Beitrag des ersten Teils der Arbeit ist eine neue Methode, um während der Übersetzung des Programms die Informationen zu sammeln, die für die Berechnung der Zeitschranken benötigt werden. Dies geschieht auf eine Weise, die es ermöglicht, Optimierungstechniken im Compiler zu verwenden, ohne die Genauigkeit und Korrektheit der berechneten Abarbeitungszeiten zu beeinträchtigen. Weitere Beiträge sind der Entwurf einer Programmiersprache, die die Programmierung von Echtzeitapplikationen auf einer modernen, zeitgesteuerten Systemarchitektur für harte Echtzeitsysteme unterstützt und die Implementierung eines Compilers für diese Sprache, der als Teil eines Programmiersystems mit anderen Werkzeugen zusammenarbeitet. Der zweite Teil der Arbeit präsentiert die Ergebnisse einer experimentellen Untersuchung, die die Anwendbarkeit der statischen Exekutionszeitanalyse auf einem bestehenden System demonstriert. Die Beiträge dieses Teils der Arbeit sind die Identifikaiton und experimentelle Quantifizierung der Einflüsse der zugrundeliegenden Systemebenen auf das Zeitverhalten von Programmen, sowie eine erste Untersuchung, die die Ergebnisse der statischen Laufzeitanalyse mit den Ergebnissen von Messungen vergleicht. Nummerierung :80 Art: Dissertation Titel: Time dependent clinical decision support systems for laboratory routine work. Applications for the screening of infection with Toxoplasma Gondii. Autor: Nagy, Sandor ErscheinungsJahr: 1996 Abstract: Seit in den späten 50er-Jahren das Potential von computerunterstützter Entscheidungsfindung in der Medizin erstmals erkannt wurde, sind tausende wissenschaftliche Beiträge zu entpsrechenden Systemen publiziert worden. Selbst heute, nach über 35 Jahren Forschung auf diesem Gebiet, sind nur wenige solcher Systeme (clinical decision support systems, CDSSs) im täglichen Routineeinsatz. Noch geringer ist die Anzahl von Systemen, die außerhalb jenes Ortes zum Einsatz kommen, wo sie entwickelt wurden. Die vorliegende Arbeit demonstriert an einem klinischen Gebiet - der Interpretation der Infektion mit Toxoplasma gondii - die Bedeutung der Interpretation von Zeitbezügen in der Medizin. Dieses medizinische Feld bietet für den Routineeinsatz von CDSSs günstige Voraussetzungen: Alle für die Interpretation erforderlichen Daten liegen im Labor in automatisationsunterstützter Form vor, sonst sind keine anamnestischen Daten nötig. Insgesamt werden drei aufeinander aufbauende Ansätze vorgestellt, die diese Infektion mit hoher Genauigkeit interpretieren. Der erste Ansatz verwendet zur Interpretation einen visualisierten Entscheidungsgraph, durch den die Vielfalt an möglichen Befundsequenzen übersichtlich reduziert werden kann. Ansatz 2 ist eine plattformunabhängige Variante von Ansatz 1 mit Erweiterungen für den Routineeinssatz durch automatischen Befunddruck und Datenbankanbindung an ein bestehendes Laborinformationssystem (LIS). Der dritte Ansatz erweitert den Entscheidungsgraph durch Einführung von fuzzy durations; dies sind temporale Bedingungen für Zeitabstände zwischen Laborwerten, welche auf der Fuzzy Set Theory basieren. In einer an 1000 Laborfällen durchgeführten Evaluierung konnte eine Diagnoseübereinstimmung von mehr als 99% für alle Ansätze gezeigt werden. Trotz der ähnlichen Studienergebnisse weisen die entwickelten Ansätze erhebliche Unterschiede auf, die sich vor allem in der Eignung für den klinischen Routineeinsatz und in der temporalen Expressivität niederschlagen. Die vorgestelltem Ansätze sind nicht nur auf dieses klinische Gebiet, sondern auch auf andere Gebiete mit den gleichen Voraussetzungen anwendbar. In der Diskussion werden Vor- und Nachteile der gewählten Ansätze erörtert und mit alternativen Lösungen verglichen. Den Abschluß bilden Erfahrungen der vorgestellten Ansätze im klinischen Einsatz mit deren Hilfe der gegenwärtig geringe Routineeeinsatz von CDSSs analysiert wird. Nummerierung :81 Art: Dissertation Titel: Totale Korrektheit von Programmen unter Berücksichtigung der Auswertbarkeit von Ausdrücken und Termination von Schleifen Autor: Futschek, Gerald ErscheinungsJahr: 1984 Abstract: Die Korrektheit ist die grundlegende Anforderung an jedes Softwareprodukt. Das Testen der Programme genügt nicht, um alle Programmfehler auszuschließen. Nur ein mathematischer Beweis kann die Korrektheit eines Programms für alle möglichen Eingangsdaten feststellen. C.A.R. Hoare legte 1969 mit seinem Artikel "An Axiomatic Basis of Computer Programming" den Grundstein für eine logisch exakte Betrachtungsweise der prozeduralen Programmiersprachen, die eine Methodik des Korrektheitsbeweisens ermöglicht. Man unterscheidet die partielle Korrektheit und die totale Korrektheit von Programmen. Letztere fordert zusätzlich zur partiellen Korrektheit die Termination der Programme. Diese Arbeit beschäftigt sich einerseits mit der Auswertbarkeit von Ausdrücken und andererseits mit der Termination von Schleifen, Beides ist von wesentlicher Bedeutung für das kørrekte Terminieren von Computerprogrammen. Ein Ausdruck heißt auswertbar, wenn alle vorkommenden Variablen bereits definierte Werte haben und die Operationen mit den Werten der Operanden durchführbar sind. Ist ein Ausdruck nicht auswertbar, kommt es bei Ausführung des Programmes zu einem Programmabsturz oder es wird gar mit falschen Ergebniswerten weitergerechnet. Für die Programmiersprache PASCAL werden Voraussetzungen (Zusicherungen) angegeben, bei deren Gültigkeit PASCAL-Ausdrücke auswertbar sind. Für Schleifen wird eine Methode zum Beweis der Termination angegeben, bei der die Auswertbarkeit aller vorkommenden Ausdrücke berücksichtigt wird. Für einige Beispielprogramme wird die Korrektheit, die Auswertbarkeit aller Ausdrücke und die Termination der Schleifen bewiesen. Die in dieser Arbeit angegebenen Methoden ermöglichen es, mit der von C.A.R. Hoare vorgeschlagenen Beweismethode der Korrektheit von Programmen mittels Zusicherungen auch die Auswertbarkeit von Ausdrücken zu berücksichtigen. Es kann nun für Programme eine Voraussetzung an die Eingangsdaten berechnet werden, sodaß die gewünschten Ergebnisse erzielt werden und alle während des Programmlaufes vorkommenden Ausdrücke auswertbar sind. Nummerierung :82 Art: Dissertation Titel: Transformation von geodätischen Programmen Autor: Töpfer, Helmut Wolfgang ErscheinungsJahr: 1989 Abstract: Die vorliegende Arbeit ist ein Nachschlagwerk für Geodäten über die physikalische und logische Übertragung von Programmen und Daten von einem Computersystem in ein anderes. Es werden alte und neue Methoden sowie die Programmiersprache TRAFO vorgestellt, die es ermöglicht, weitgehend automatisch Programme von einer Programmiersprache in eine andere zu übertragen oder die Daten verschiedener elektronischer Registriereinheiten zu normieren. Mit diesem Werkzeug ist der Geodät in der Lage, Transformationen von Programmen bzw. die Normierung von Vermessungsdaten selbst durchzuführen oder wenigstens die dabei auftretenden Probleme zu beurteilen. Nummerierung :83 Art: Dissertation Titel: Types in Logic Programming Autor: Frühwirth, Thomas ErscheinungsJahr: 1990 Abstract: Die vorliegende Arbeit erweitert logische Programmiersprachen um Typkonzepte. Die Einbettung der Typsysteme in logische Programmiersprachen wird durch Typbeschreibungssprachen, die auf der Prädikatenlogik basieren, unterstützt. Zwei grundsätzlich verschiedene Paradigmen werden untersucht: Einerseits deskriptive Typsysteme, wo Typbeschreibungen als Mengen von Grundtermen aufgefaßt werden, die Prädikate approximieren. Und andererseits preskriptive Typsysteme, in denen Typdeklarationen des Benutzers zur Konsistenzprüfung und Optimierng von Programmen verwendet werden. Sowohl die theoretischen Grundlagen als auch praktische Aspekte der Implementierung preskriptiver und deskriptiver Typsysteme werden ausgeführt. Das preskriptive Typsystem, das wir in dieser Arbeit vorstellen, zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: eine entscheidbare, nicht-reguläre, rekursive, logische Typsprache, ein umfangreicher Satz von Operationen auf Typen inkl. Negation, Typprojektion als Typinferenzmechanismus für beliebige Positionen innerhalb eines Atoms. Das deskriptive Typsystem, das wir in dieser Arbeit vorstellen, kann wie folgt charakterisiert werden: voll-polymorphe, namensbasierte, rekursive, logische Typsprache, flexibles, die Meta-Programmierung unterstützendes Typsystem, Typüberprüfung durch partielle Evaluation von Typausdrücken in Typ-Meta-Interpretern. Nummerierung :84 Art: Dissertation Titel: Vergleich und Bewertung konzeptioneller Datenmodelle unter Berücksichtigung ihrer Eignung als Organisationsmittel im Unternehmen Autor: Nagler-Breitenbach, Ilse ErscheinungsJahr: 1981 Abstract: Um bei Datenbanksystemen die unterschiedlichen Benutzervorstellungen völlig von der internen Realisierung zu entkoppeln, wurde die konzeptionelle Ebene zur einheitlich-logischen Darstellung der abzubildenden Umwelt eingeführt. Für die Gestaltung dieser Ebene wurden unter dem Namen "Konzeptionelle Datenmodelle" verschiedene Vorschläge veröffentlicht. Einige der vorgeschlagenen Modelle werden in dieser Arbeit auf ihre wesentlichen Charakteristika hin untersucht; Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden aufgezeigt. Der Einfluß der konzeptionellen Ebene auf die Gestaltung der als Schnittstelle zu den Benutzern dienenden externen Ebene wird diskutiert. Am Beispiel eines Krankenhauses wird eine konkrete Vorgangsweise zur Realisierung eines komplexen Informationssystems vorgeschlagen, wobei für drei repräsentative Modelle, das Binary-Logical-Associations Modell, das Relationenmodell und das Entity-Relationship Modell erstmals die Verständlichkeit umfangreicher Informationsdarstellungen erprobt wid. Dabei wird über die bloße Verwendung der konzeptionellen Modelle im Datenbankentwurf hinaus besonders deren Eignung als Organisationsmittel im Unternehmen untersucht. Die Darstellungen dieser drei Modelle wurden in einem Test unterschiedlich geschulten Personenkreisen vorgelegt. Bei allen Personengruppen überwogen die Vorteile des Entity-Relationship Modells, dessen Struktur dem täglichen Leben am ehesten angepaßt sein dürfte. Die Verwendung konzeptioneller Modelle beim Datenbankentwurf ist stets vorteilhaft. Sie ermöglicht eine klare Trennung von interner und externer Ebene. Durch die einheitliche Darstellung auf logischer Ebene bleibt auch eine stärkere Flexibilität gegenüber nachträglichen Änderungen oder Erweiterungen bestehen. Bei Datenbanksystemen, die bereits eine konzeptionelle Ebene anbieten, ist den Systemen mit klarer Modellstruktur der Vorzug zu geben. Bei der Bewertung der konzeptionellen Modelle als Organisationsmittel im Unternehmen mußte erkannt werden, daß man damit zwar ein formales Konzept zur Informationsdarstellung gewonnen hat, das nicht nur für Datenbankfachleute verständich ist, das aber zur Darstellung komplexer Informationsstrukturen für den anspruchsvollen Laien allein nicht geeignet ist, da keinerlei dynamische Aspekte eingehen. Nummerierung :85 Art: Dissertation Titel: Vergleich von Synchronisationsalgorithmen in Verteilten Datenbanken Autor: Kleissner, Karl ErscheinungsJahr: 1985 Abstract: Synchronisationsalgorithmen dienen der Steuerung gleichzeitig ablaufender, konkurrierender Transaktionen in Datenbanksystemen. Während die Synchronisation in zentralen Datenbanksystemen als ein gut verstandenes und gelöstes Problem betrachtet werden kann, ist die Situation bei verteilten Datenbanksystemen völlig anders. Über die Leistungsfähigkeit der heute bekannten Synchronisationsverfahren für verteilte Datenbanksysteme herrscht weitgehend Unklarheit. In dieser Arbeit wird ein Vergleich von verschiedenen Synchronisationsalgorithmen mittels Simulation durchgeführt. Dazu wird die Methode eines Mehrstufen-Simulationsmodells angewandt. In einem Simulationsmodell erster Stufe werden wesentliche Einschränkungen und Voraussetzungen angenommen, die es ermöglichen, in kurzer Zeit die folgenden fünf Synchronisationsalgorithmen zu simulieren: Drei Varianten eines zentralisierten Sperralgorithmus und zwei Varianten des Ellis Ring Algorihtmus. Die Analyse der Simulationsergebnisse zeigt i.a. eine Überlegenheit der Zentralisierten Algorithmen. Die Erfahrungen mit dem Simulationsmodell erster Stufe führten zur Entwicklung des Simulationsmodells zweiter Stufe, in dem die meisten Annahmen und Restriktionen des ersten Simulationsmodells aufgehoben wurden. Das Simulationsmodell zweiter Stufe eines teilredundanten verteilten Datenbanksystems mit Multiprozessorkonfiguration an allen Knoten sowie einem detaillierten integrierten Kommunikations-Modell stellt ein Werkzeug für den Entwurf eines verteilten transaktionsverarbeitenden Systems dar, das es gestattet, den Einfluß von Synchronisationsalgorithmen auf die Gesamtperformance sowie auf die Performance der einzelnen Knoten abhängig von Datenverteilung, Netztopologie, Prozessorkonfigurationen, Kommunikatinsverzögerungen und anderen Parametern abzuschätzen. Datenverteilung und Systemkonfiguration können für eine bestimmte Anwendung für die einzelnen Algorithmen optimiert werden. Im Simulationsmodell zweiter Stufe sind ein verteilter und ein zentralisierter Sperralgorithmus implementiert. Es werden Systemkonfigurationen aufgezeigt, in denen jeweils ein Algorithmus Vorteile gegenüber dem anderen Algorithmus aufweist. Leistungsmerkmale, nach denen die Synchronisationsalgorithmen verglichen werden, sind Transaktionsdurchsatz, Antwortzeitverhalten der Transaktionen, Prozessor- und Kommunikationssystemauslastung, der durch die Synchronisationsalgorithmen verursachte Kommunikations- und Speicheroverhead, Warteschlangenstatistiken, Anzahl der Konflikte und Neustarts von Transaktionen, Blockierungs- und Systemverzögerungen, sowie die Wahrscheinlichkeiten von Konflikten und Verklemmungen. Nummerierung :86 Art: Dissertation Titel: Verwendung abstrakter Armstrong Relationen für funktionale Abhängigkeiten zur Erzeugung von Datenbank-Prototypen Autor: Skach Skala, Helene M. ErscheinungsJahr: 1982 Abstract: In den letzten Jahren hat die Bedeutung von Prototypen bei dem Entwurf und der Analyse von relationalen Datenbanken stark zugenommen. Der Erfolg ihres Einsatzes hängt allerdings von der Qualität der gewählten Prototypen ab. Diese Arbeit untersucht die Verwendung von Armstrong Relationen als Prototypen für Relationen mit funktionalen Abhängigkeiten. Um ihre Eigenschaften besser formalisieren zu können, führen wir den Begriff der abstrakten Armstrong Relation ein. Während ein Relationsschema eine große Anzahl von Armstrong Relationen haben kann, besitzt es genau eine abstrakte Armstrong Relation. Sie enthält die wesentlichen Informationen zu der Struktur seiner Armstrong Relationen, unabhängig von konkreten, zufälligen Details. Die Berechnung von Armstrong Relationen kann entsprechend aufgeteilt werden in 1. Berechnung der abstrakten Armstrong Relation, d.h., der allgemeinen Eigenschaften und 2. Konkretisierung einer Armstrong Relation mit bestimmten individuellen Eigenschaften . Der erste Teil dieser Dissertation ist der Definition, Analyse und Berechnung von abstrakten Armstrong Relationen gewidmet. Wir zeigen u.a., wie sich der Berechnungsalgorithmus für verschiedene expected-cases effizient verfeinern läßt. Die Verwendung von abstrakten Datentypen als formaler Rahmen für unsere Betrachtungen erweist sich als ein mächtiges und vielseitiges Werkzeug. Insbesondere verwenden wir sie, um logische Ableitungen für funktionale Abhängigkeiten formal zu beschreiben. Der zweite Teil dieser Dissertation beschäftigt sich mit der Konkretisierung von Armstrong Relationen. Es werden dabei zwei Techniken beschrieben: die bekannte `pasting`-Technik, die, wie es sich zeigt, auch auf abstrakte Armstrong Relationen anwendbar ist, und eine neue `direkte` Technik, durch die die kompaktesten Armstrong Relationen berechnet werden können. Um die Ergebnisse dieser Arbeit zu illustrieren und konkret verfügbar zu machen, haben wir ein PASCAL-Programm geschrieben und getestet, das aus einem Relationsschema Armstrong Relationen mit ganzzahligen Domänen berechnet. Die dazugehörige Dokumentation sowie eine Reihe von kommentierten Rechenbeispielen ist in Form eines Anhangs beigelegt. Nummerierung :87 Art: Dissertation Titel: VIE-PAR, ein semantisch gesteuerter Parser zur Analyse deutscher Sätze in einem sprachverstehenden System Autor: Steinacker, Ingeborg ErscheinungsJahr: 1974 Abstract: Unter Parsing wird im Rahmen dieser Dissertation die semantische Analyse von Sätzen verstanden, der Begriff wird also nicht im Sinn der Linguistik , sondern im Sinn der Artificial Intelligence interpretiert. Ziel der Dissertation war die Entwicklung eines Parsers für ein natürlichsprachiges Dialogsystem. Der Parser hat die Aufgabe, deutsche Sätze in das semantische Netz abzubilden, in dem das Wissen des Systems enthalten ist. Im Gesamtsystem leistet der Parser den eigentlichen Verstehensprozeß. Die steigende Bedeutung natürlichsprachiger Systeme als Mensch-Maschine-Schnittstelle für `Nicht-Experten` intensivierte die Forschung im Bereich sprachverstehender Systeme. Im englischen Sprachraum wurden bereits etliche Parsing-Verfahren entwickelt, von denen einige syntaktisch, die anderen semantisch ausgerichtet sind. Da sich bisher jedoch noch keine Methode herauskristallisiert hat, die den anderen auf allen Ebenen überlegen ist, muß die Forschung im Bereich des Parsing weitergeführt werden. Die meisten der für Englisch entwickelten Methoden gehen von einer fixen Reihenfolge der Konstituenten im Satz aus, einer Voraussetzung, die im Deutschen nicht gegeben ist. Daher ist für Sprachen mit freier Wortstellung ein qualitativ neuer Ansatz notwendig. VIE-PAR, der Parser des Dialogsystems VIE-LANG, verwendet ein Verfahren, das auf die deutsche Sprache zugeschnitten ist und das durch eine neuartige Interaktion von syntaktisch und semantisch orientierten Prozessen charakterisiert ist. Die Wissensbasis für die semantische Information ist ein semantisches Netz, in dem das Umweltwissen in Form von Frame-orrientierten Konzepten dargestellt ist. Das Netz ist zugleich die Schnittstelle zu den anderen Prozessen des Systems VIE-LANG. Bei der Analyse von Sätzen erzeugt der Parser Individuen von Konzepten des Netzes. Diese Individuen bilden die Basis, auf der alle anderen Komponenten des sprachverstehenden Systems operieren. Bei der Entwicklung des Netzes wurde die in der Linguistik entwickelte Theorie des `Tiefenkasus` berücksichtigt. Die Darstellung der im Netz enthaltenen Konzepte in Tiefenkasus-orientierter Form, ermöglicht es dem Parser, die Netzstruktur als Muster zu interpretieren, in das eine im Text beschriebene Aktion passen muß. Wesentlichster Aspekt des Parsers ist die Art der Interaktion zwischen syntaktischen und semantischen Prozessen. Die semantischen Relationen im Satz manifestieren sich an der Oberfläche in den syntaktischen Merkmalen. Der Parser benützt diese Parallelität von Kasusrahmen der Konzepte im Netz einerseits, und den syntaktischen Valenzen eines Wortes andererseits, um die Abbildung eines Satzes ins Netz zu bewerkstelligen. Die wortspezifischen Relationen zwischen syntaktischen Merkmalen und Tiefenkasus sind in der zweiten wichtigen Wissensbasis des Systems, dem syntaktiko-semantischen Lexikon (SSL) enthalten. Für das Erkennen der semantischen Rolle einer Konstituente im Satz werden neben syntaktischen Merkamlen auch Selektionsrestriktionen benützt. Damit eine gegebene Konstituente als Füller für einen bestimmten Kasus verwendet werden kann, muß die semantische Klasse, auf die sie abgebildet wird, mit der Restriktion des Kasus im Netz übereinstimmen. Grob betrachtet erfolgt die Analyse eines Satzes in zwei Phasen. Die erste Phase, die Syntax-gesteuert ist, dient dem Erkennen der Konstituenten im Satz, während sich die zweite mit der Eingliederung der Konstituenten in eine semantisch gültige Struktur beschäftigt und datengesteuert ist. In der zweiten Phase werden die SSL-Einträge ausgewertet. Das frühe Einbeziehen der Semantik verhindert, daß syntaktisch korrekte aber semantisch nicht akzeptable Strukturen erzeugt werden, was die Effektivität des Parsers erhöht. VIE-PAR ist der erste Vertreter der Klasse semantischer Parser für die deutsche Sprache, der Eingabesätze direkt auf Strukturen der semantischen Repräsentation abbildet. Die verwendete Kasus-gesteuerte Vorgangsweise eignet sich besonders für Sprachen mit freier Wortstellung, wie es das Deutsche ist. Im Gegensatz zu vielen anderen sprachverstehenden Systemen ist der entwickelte Parsing-Algorithmus anwendungsunabhängig. Er stellt sich somit dem Problem der semantischen Mehrdeutigkeiten, dem die domänenspezifischen Algorithmen aus dem Weg gehen. Nummerierung :88 Art: Dissertation Titel: Vienna Fortran 90 and its Compilation Autor: Benkner, Siegfried ErscheinungsJahr: 1994 Abstract: In recent years massively parallel architectures, scalable to a large number of processors and offering spectacular peak performance ratios, have become increasing important for solving large-scale scientific and engineering problems. However, because of the lack of a shared memory, these machines are difficult to program usually forcing the user to distribute the data across the processors and to insert message passing operations for communicating non-local data. In this thesis, we define Vienna Fortran 90, an advanced data parallel language based on Fortran 90 and Vienna Fortran, that enables the user to program distributed memory architectures almost as easily as sequential computers using global addresses only. Vienna Fortran offers a variety of high level features for data distribution and thus combines the advantages of a shared memory programming paradigm with mechanisms for explizit user control of those aspects that have the greatest impact on efficiency. Vienna Fortran 90 provides a number of new features not found in any other comparable language such as HPF or Fortran D. This includes concepts for distributing user defined data structures, distribution of pointer objects, and a general framework for specifying arbitrary data and work distribution. Having specified the language, we develop the major compilation techniques for restructuring Vienna Fortran 90 programs into parallel message passing programs for execution on distributed memory machines. These techniques are general enough to compile programs for a parameterized number of processors. From the user specified data distributions mathematical formulas are derived that determine the ownership and offsets of local data, the work distribution and the communications between processors. Novel techniques for the management of distributed data, including runtime representation fo distributions, new methods for index conversion, and static as well as dynamic schemes for handling non-local data, have been developed. In the early phases of parallelization high level communications descriptors are inserted into the code in order to describe potential data movements. Optimization of communications is performed on the level of communication descriptors. In the code generation phase communication descriptors are expanded into code to allocate buffers for non-local data, and to implement communication via message passing primitives. To validate our techniques we have integrated a subset of Vienna Fortran 90 in the Vienna Fortran Compilation System and have implemented a prototype runtime support system. Nummerierung :89 Art: Dissertation Titel: Zeitanalyse von Echtzeitprogrammen Autor: Puschner, P. ErscheinungsJahr: 1993 Abstract: Die Kenntnis der Abarbeitungszeiten von Programmen ist beim Entwurf und der Verifikation von Echtzeitsoftware von großer Bedeutung. Es werden daher Verfahren benötigt, mit denen genaue Aussagen über das Zeitverhalten von Programmen bzw. Programmteilen gemacht werden können. Diese Arbeit stellt eine Methode zur Ermittlung knapper Schranken für die maximalen Abarbeitungszeiten von Programmen vor. Programmstücke werden in Form von Graphen repräsentiert, die die Struktur des Codes, das Zeitverhalten von sequentiellen Anweisungsfolgen und zusätzliche Informationen über das dynamische Ablaufverhalten, d.h. wie oft Programmteile maximal abgearbeitet werden können, widerspiegeln. Schranken für die maximale Abarbeitungszeit werden aus dieser Repräsentation dadurch ermittelt, daß ein entsprechendes ganzzahliges lineares Optimierungsproblem generiert und gelöst wird. Die Zielfunktion beschreibt die Abarbeitungszeit, die sich aus der Summealler mit der Anzahl der Ausführungen gewichteten Kantenausführungszeiten ergibt. Sie wird unter Restriktion, die die Programmstruktur und Zusatzinformationen über das dynamische Verhalten des Programmes beschreiben, maximiert. Das hier vorgestellte Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß durch die Verwendung von Benutzerinformation Zeitschranken einer sehr hohen Qualität ermittelt werden können. Weiters liefert es nicht nur die maximale Abarbeitungszeit von Programmen selbst, sondern auch detaillierte Informationen über die Abarbeitungszeiten aller Teilkonstrukte, sowie darüber, wie oft jeder einzelne Programmteil im Worst Case abgearbeitet wird. Letztere Informationen sind für die genaue Dokumentation des Zeitverhaltens und für die Programmoptimierungen von großem Interesse. Nummerierung :90 Art: Dissertation Titel: Zur Theorie eines allgemeinen betrieblichen Auskunftssystems auf der Basis der elektronischen Datenverarbeitung Autor: Sewera, Peter ErscheinungsJahr: 1976 Abstract: Die Entwicklung von allgemeinen betrieblichen Auskunftssystemen auf der Basis der elektronischen Datenverarbeitung hat technische und organisatorische Voraussetzungen. Mit Einführung der dritten Computer Generation waren die technischen Bedingungen des direkten Zugriffs innerhalb großer Datenbestände gegeben. Die organisatorischen Überlegungen inner- und außerhalb eines Auskunftssystems stellen daran anschließend die Basis für eine mögliche Systemkontruktion dar. Die Gliederung der Arbeit entspricht den Denkschritten, die während der Entwicklungsarbeiten und dem praktischen Systemeinstz erfolgen müssen. Die zeitliche Reihung der Darstellung ist dabei von sekundärer Bedeutung, da durch die teilweise sehr starke Verquickung einzelner Überlegungen die Reihung an sich oft ein Produkt des Zufalles beim Suchen einer Lösung ist. Die innerhalb der Arbeit getroffene Gliederung in Kapitel unterstreicht das Gemeinsame einzelner Fragenkomplexe, ohne dabei einer speziellen Lösung den Vorrang geben zu müssen. Beginnend mit den organisatorischen Überlegungen werden in Kapitel 1 die betriebswirtschaftlichen und umgebungsbedingten Randbedingungen beschrieben, wie sie vor, während und möglicherweise nach Einführung eines Auskunftssystems gegeben sein können. Die Forderungen einzelner Interessenten sind oft sehr unterschiedlich, sie müssen zum Erreichen einer wirtschaftlichen vertretbaren Lösung vereinheitlicht werden, um schlußendlich in Form eines Anforderungskataloges als Ausgangspunkt einer Systemkonstruktion zu dienen. Im Kapitel 2 wird die Speicherung der Daten und das Wiederauffinden derselben unter Berücksichtigung der technischen Möglichkeiten untersucht. Aus der Vielzahl der technischen Möglichkeiten muß die für eine bestimmte Betriebsform optimale Lösung gefunden werden, um damit auf unterschiedliche Betriebszustände eines solchen Auskunftssystems geeignet reagieren zu können. Aufbauend auf den organisatorischen Überlegungen und jenen der Datenspeicherng werden im Kapitel 3 die konstruktiven Grundzüge eines "allgemeinen" betrieblichen Auskunftssystemas aufgezeigt. Die benötigten Programmarten, ihre Verwaltung und die Definition der Schnittstellen, der Einstz und die Realisierung einer möglichen Kommandosprache, sowie die Koordination gleichzeitig ablaufender Dialoggespräche werden gezeigt und diskutiert. Da ein Auskunftssystem mit der eigentlichen Konstruktion und seiner Realisierung nicht als endgültig abgeschlossene Lösung angesehen werden kann - die gespeicherten Daten entwickeln bei entsprechendem Systemeinsatz ein Eigenleben, werden Meßverfahren zur Systemkontrolle und möglichen Verbesserung gezeigt. Im Kapitel 4 wird die allgemeine Form des Relationenmodells beschrieben. Hierin werden die wesentlichen Eigenschaften dieses Modells sowie die Vorteile der verkürzten Schreibweise für die Modelldefinition beschrieben. Eine Darstellung dieses Relationenmodells muß im Rahmen dieser Arbeit kurz ausfallen, da dies der eigentliche Sinn der formalen Schreibweise des Relationenmodells, wenn dieses seinen Vorteil bewahren will, sein muß. Zwischen dem zu informierenden Menschen einerseits und dem informierenden Auskunftssystem andererseits entsteht eine Schnittstelle, die als das Kommunikationsproblem zwischen Mensch und Maschine angesehen werden muß. Unter Verwendung der heute möglichen technischen Mittel werden die Übertragungsmöglichkeiten aufgezeigt und hinsichtlich ihrer Optimierbarkeit untersucht. Diese abschließenden Überlegungen sind im Kpatiel 5 zusammengefaßt. Zur Straffung der Arbeit wurden an den Beginn der Kapitel 1, 2 und 3 Begriffskataloge gestellt, die der sprachlichen Regelung dienen. Hierin werden aus der Vielzahl der Möglichkeiten jene Begriffsdefinitionen gewählt, wie diese im Rahmen der Arbeit vewendet werden.