Institut für Computersprachen
Programmiersprachen und Übersetzer

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Diplomarbeit
Titel Kopplung von Prolog mit Relationalen Datenbanken
Autor Bertel,Kurt
Erscheinungsjahr 1988
Abstract Die Bedeutung von Datenbanken hat in den letzten Jahren sehr zugenommen. Die Entwicklung strebt in die Richtung, große Mengen an Daten verarbeiten zu können und die Möglichkeit zu besitzen, die Fakten der Datenbank durch Regeln zu ergänzen. Aus diesen beiden Teilen einer Datenbank sollen Schlüsse gezogen werden können. Die Redundanz soll möglichst gering sein und nicht zuletzt soll eine einheitliche und möglichst einfache Benutzerschnittstelle zur Verfügung gestellt werden. Mit Relationalen Datenbanken ist es zwar möglich, eine große Menge an Daten zu bearbeiten, aber die Verwendung von Regeln und das Ableiten von deduktivem Wissen ist sehr eingeschränkt. Hier tritt nun PROLOG in Erscheinung. In den letzten Jahren wurde die Programmiersprache PROLOG, das speziell durch Japan forciert wird, auch für das Gebiet der Datenbanken immer wichtiger. Die logische Programmiersprache PROLOG hat sich zur wichtigsten Vertreterin einer neuen Generation, der fünften, entwickelt. Mit dieser Sprache ist es möglich, auf einem hohen Abstraktionsniveau zu arbeiten. Die formale Grundlage von PROLOG bildet die Prädikatlogik erster Stufe. Durch PROLOG hat die Entwicklung von intelligenten Datenbanksystemen, die in der Elektronischen Datenverarbeitung immer mehr an Bedeutung gewinnen, einen großen Schritt in die Zukunft getan. Einige Stichworte zu intelligenten Datenbanken lassen sofort die Bedeutung dieser, die sie in naher Zukunft erlangen werden, erkennen: Künstliche Intelligenz (AI), Computerunterstütztes Zeichnen (Computer Aided Design, CAD), Computerunterstützte Fertigung (Computer Aided Manufacturing CAM), Computerintegrierte Fertigung (Computer Integrated Manufacturing CIM) und Expertensysteme (ES). Das Ziel dieser Arbeit ist es, eine Kopplung von PROLOG mit einer Relationalen Datenbank zu entwickeln, die die Vorteile von PROLOG und Relationalen Datenbanken vereinigt. Die Benutzerschnittstelle soll einheitlich gestaltet sein, sodaß der fortgeschrittene Benutzer nur PROLOG beherrschen muß. Dem nicht fortgeschrittenen Benutzer werden einige Befehle, die in der Syntax und Semantik den PROLOG-Befehlen entsprechen, zur Verfügung gestellt, die ihm das Bearbeiten der Datenbank ermöglichen. Wir werden drei Arten von Kopplungen vorstellen: die Kopplung auf externer Ebene, die Kopplung auf konzeptueller Ebene und die Kopplung auf interner Ebene werden auf theoretischer Grundlage betrachtet. Die Kopplung auf externer und die Kopplung auf interner Ebene werden in der Implementierungsstudie PROLOG-DBS in die Praxis umgesetzt.
Status Verfügbar

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