Institut für Computersprachen
Programmiersprachen und Übersetzer

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Diplomarbeit
Titel Konvertierung konventioneller Client/Server Anwendungen in objectorientierte Anwendungen
Autor Wessner, Johannes
Erscheinungsjahr 1995
Inventardatum 14.09.1995
Abstract In konventionellen, transaktionsorientierten EDV Anwendungen werden die traditionellen Bildschirmmasken durch eine grafische Benutzeroberfläche ersetzt, die die Bedienung übersichtlicher und einfacher machen soll. Es entstehen Client/Server Anwendungen, bei denen die Services auf dem Zentralrechner durch die bestehenden Programme abgedeckt werden (konventionelle, strukturierte Programmierung mit Datenzugriffen). Die Client Programmierung erfolgt, vorgegeben durch die grafische Oberfläche (Windows, OS/2), meist objectorientiert. Die einzelnen Komponenten eines solchen Systems sowie deren Vor- und Nachteile werden anhand eines im Einsatz befindlichen Beispiels vorgestellt.Spezielle Vorteile der objectorientierten Softwareentwicklung, vor allem im Zusammenhang mit der Wartbarkeit (z.B. Wiederverwendbarkeit der Funktionen durch Vererbung und Einschränkung des Änderungsaufwandes durch Kapselung), werden bei diesem Anwendungsdesign aber nur für die Oberflächenprogrammierung wirksam. Anhand einer bestehenden, transaktionsorientierten EDV Anwendung zur Abwicklung des ausländischen Zahlungsverkehrs wird gezeigt, welche Adaptierungen an den bestehenden Services vorgenommen werden können, um die genannten Vorteile der objectorientierten Softwareentwicklung auch für die Services auf dem Zentralrechner nutzen zu können. Es wird ein einfaches Konzept vorgestellt, wie mit Hilfe der bestehenden Client/Server Architektur und der Programmiersprache PL1, objectorientierte Programme rasch entwickelt und zur Einsatzreife gebracht werden können. Anhand von durchgeführten und eingesetzten Beispielen werden die erzielten Vorteile angeführt und weitere Verbesserungsmöglichkeiten angeregt. Da sich Änderungen in den Softwareentwicklungsmethoden nicht nur auf die Programmierung beschränken, werden auch Anregungen gegeben, wie sich die neuen Methoden in den gesamten Software Life Cycle integrieren lassen.
Status Verfügbar

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