Institut für Computersprachen
Programmiersprachen und Übersetzer

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Diplomarbeit
Titel Verfahren zur optimalen Speicherung von Texten
Autor Schuster, Gerhard
Erscheinungsjahr 1974
Abstract In vielen Anwendungsbereichen - sei es im Zusammenhang mit Informationssystemen oder Programmbanken - steht man vor der Notwendigkeit , größere Texte auf einem externen Medium zu speichern. Unter Texten sollen sowohl Satzfolgen natürlicher Sprachen als auch Quellprogramme, ausgedrückt in Sätzen von Programmiersprachen, verstanden werden. Betrachtet man diese Texte nicht als grammatikalische Einheiten der zugrundeliegenden Sprachen, sondern als Daten, die in einem Rechner gespeichert und aufbereitet werden sollen, so muß davon ausgegangen werden, daß Texte lediglich aus einer Folge symbolischer Zeichen bestehen. Im Zusammenhang mit der Darstellung solcher Texte in Rechnern sind folgende Fragen von Interesse: Wieweit ist es möglich, solche Zeichenfolgen kompakter darzustellen und zu speichern? Wieweit kann es gelingen, Redundanzen innerhalb der Zeichenfolgen zu beseitigen? Die Fragestellung erscheint aus zwei Gründen sinnvoll: Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit soll möglichst wenig Speicherplatz verbraucht werden. Die Manipulation von Texten, die auf einem externen Medium gespeichert sind, kann im allgemeinen nur von Programmen und nur im Hauptspeicher vorgenommen werden. Ein Programm könnte aber auch eine verschlüsselte Form des Textes erkennen. Daher ist es vorstellbar, Texte extern in einer komprimierten, verschlüsselten Form zu speichern. Vor Verwendung des Textes ( zum Auflisten, Umwandeln, für edit-Möglichkeiten) muß dann vom Programm die ursprüngliche Form wiederhergestellt werden. Das Ziel ist also, ein Verfahren zu finden, das bei der Speicherung von Texten Platzersparnis ermöglicht, gleichzeitig aber die Wiederherstellbarkeit des Textes garantiert.
Status Verfügbar

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