Institut für Computersprachen
Programmiersprachen und Übersetzer

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Diplomarbeit
Titel GWRL - Graphical World Representation LanguageEine Sprache zur Repräsentation eines graphischen Weltsystems
Autor Schirgenhofer, Richard
Erscheinungsjahr 1986
Abstract Das in der Folge beschriebene Programmsystem stellt ein Werkzeug zur Darstellung eines graphischen Weltsystems in einem Computersystem dar. Die graphische Welt wird dabei durch eine formale Sprache aus Datenknoten und Zeigervariablen beschrieben, wobei die verfügbaren Datenstrukturen die Symbole der Sprache bilden. Diese formale Sprache ist vergleichbar mit der Darstellung des Zwischencodes, den ein Mehr-Pass-Compiler bei der Übersetzung eines Programms erzeugt. Das Generieren und Editieren von graphischen Elementen entspricht der Tätigkeit des Programmierens. Ein graphisches Element kann in diesem Zusammenhang als eine Anweisung die gesamte Graphik als Programm interpretiert werden. Das im Programm integrierte File-System erzeugt und verwaltet die Darstellung der formalen Sprache und damit in menschlich lesbarer Form. Die symbolische Darstellung der graphischen Objekte ermöglicht die Anpassung des Systems an eine symbolische Sprache (z.B. PROLOG, LISP). Darüberhinaus wurde versucht, die Antwortzeiten des Systems möglichst gering zu halten. Die baumartige Organisationsform der graphischen Objekte und die Verwendung schneller Ausgabealgorithmen können als Beispiele dafür gelten. Die Implementierung erfolgte in der Programmiersprache C - Version V/KERN/ unter dem Betriebssystem MS-DOS 3.10. Eine hohe Portabilität des Systems ist dadurch gewährleistet. Zur Implementierung selbst möchte ich bemerken, daß die allgemeine Gültigkeit der verwendeten Algorithmen und Verfahren durch ausführliches Testen der Sonderfälle und unter verschiedenen Randbedingungen zu verifizieren ist. Als Unterlage für die zur Implementierung nötigen mathematischen Formeln wurde /HÖFE/ verwendet.
Status Verfügbar

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