Institut für Computersprachen
Programmiersprachen und Übersetzer
| Diplomarbeit | |
| Titel | Symbolischer Zeicheneditor - prozedural oder objektorientiert, ein Vergleich |
| Autor | Ivancsics,Paul |
| Erscheinungsjahr | 1989 |
| Abstract | Mit sinkenden Kosten für Rechnerleistungen im MIPS-Bereich und Megabytes an Spcierkapazität stellen objektorientierte Programmiersprachen und -systeme nach dem Vorbild Smalltalk für Softwareenteickler eine zunehmend interessante Alternative dar. In der vorliegenden Arbeit wurde versucht, die Implementierung eines Programmes in einer objektorientierten Sprache (Actor) der Implementierung in einer prozeduralen Sprache (C) gegenüberzustellen. Ziel der Arbeit war es, die Entwicklungsmethodik, die eine objektorientierte Sprache erfordert, anhand eines praktischen Beispiels nachzuvollziehen. Von der Zweigleisigkeit der Implementierung wurde erhofft, Aussagen über unterschiedliche Grade von Komplexität und Wartbarkeit der resultierenden Codes treffen zu können. Auch konnte man so die Unterstützung im Entwicklungsprozeß durch die Programmierumgebung vergleichen. Weiters wurde ins Auge gefaßt, die Qualität der Produkte anhand von Performancemessungen gegenüberzustellen. Als Testprogramm, das es zu implementieren galt, ist eine Grafikapplikation für das Window-System MS-Windows ausgewählt worden. Ein symbolischer Zeicheneditor soll nach dem Vorbild einschlägiger Produkte wie Microsoft-Draw oder GEM-Draw als Werkzeug zum Erstellen einfacher Planzeichnungen dienen. Die Entwicklungsarbeiten wurden auf einem IBM-kompatiblen AT durchgeführt mit 640 KByte RAM, einer Festplatte und einer EGA-Grafikkarte (Enhanced Graphics Adapter) sowie einem EGA-Bildschirm. Die Implementierung erfolgte mittels der Programmiersprachen Actor, einer objektorientierten Programmiersprache mit interaktiver Entwicklungsumgebung, ähnlich Smalltalk und C mit dem MS-Windows Development Toolkit. Dem Progrmmsystem wurde ein Window-System zugrundegelegt, nachdem die zur Verfügung stehende Version von Actor unter MS-Windows und nur unter MS-Windows läuft. Damit enthält Actor schon im Sprachumfang eine Schnittstelle zu Windows. Für die Entwicklung mit C wurde der MS-Windows Development Toolkit verwendet, der Funktionen als Schnittstelle bietet. |
| Status | Verfügbar |