Institut für Computersprachen
Programmiersprachen und Übersetzer
| Diplomarbeit | |
| Titel | Zimmerinformationssystem |
| Autor | Heim,Franz |
| Erscheinungsjahr | 1984 |
| Abstract | Thema meiner Diplomarbeit war es, ein Zimmerinformationssystem auf einem Mikrocomputer zu entwickeln. Die Idee und der Auftrag stammen vom Vorarlberger Rechenzentrum, Klaudiastraße 6, 6850 Dornbirn. Einer der bedeutendsten Dienstleistungssektoren in Österreich ist der Fremdenverkehr. Diese Chance wurde hierzulande schon früh erkannt und deshalb wurde und werden schon seit den sechziger-Jahren große Investitionen auf diesem Gebiet getätigt. Große und auch kleinere Fremdenverkehrsgemeinden organisierten sich und schufen Reservierungszentralen, zumeist Fremdenverkehrsämter genannt, um eine möglichst große Auslastung der im jeweiligen Ort vorhandenen Zimmer zu gewährleisten. Mit der heute noch zumeist verwendeten manuellen Methode der Zimmervermittlung sind sehr zeitaufwendige Rückrufe mit dem Vermieter notwendig. Andererseits wird ein Großteil der konkreten Zimmeranfragen beantwortet und damit geht ein ganz beachtlicher Kundenkreis verloren. Damit werden die getätigten Investitionen und auch die enormen Werbekosten nicht oder nicht optimal ausgenützt. Daher liegt der Gedanke nahe, diese Zimmervermittlung mit Hilfe eines computerunterstützten Zimmerinformationssystem durchzuführen. Dieser Gedanke ist zwar nicht neu, denn es gibt auch heute schon Zimmerinformationssysteme meist gekoppelt mit Zimmerreservierungssystemen und der damit verbundenen Abrechnung, aber diese laufen meist auf Großanlagen oder Minicomputern ab. Diese werden auch in großen Fremdenverkehrsorten eingesetzt, aber für mittlere oder gar kleinere Fremdenverkehrsgemeinden übersteigen diese Anschaffungen das vorhandene Budget bei weitem und außerdem kann die Kapazität dieser Anlagen bei weitem nicht ausgenützt werden. Es ist auch nicht der Wunsch dieser kleineren Gemeinden, ein System mit allen Schikanen (wie z.B. ein Reservierungssystem mit allen möglichen Abrechnungen und Statistiken) zu besitzen, vielmehr wollen sie ein möglichst einfaches Zimmerinformationssystem (im späteren ZIS genannt) mit entsprechendem Informationsgehalt. Dazu eine dementsprechend kostengünstige Hardware. Es erscheint hier also zweckmäßig, eine Software mit einer Hardware zu realisieren, die miteinander in kostenmäßiger Hinsicht in entsprechender Relation stehen und deren Gesamtkosten möglichst niedrig gehalten werden können. |
| Status | Verfügbar |