A Modular Approach to Configuration Storage wird gehalten von Markus Raab am 6. September 2010 Bis jetzt waren die Ansätze um Konfiguration (wie Einstellungen oder Optionen) permanent zu speichern unflexibel und nicht modular. Nur wenige unterstützen überhaupt das Lesen und Schreiben verschiedener Formate und bieten genug Abstraktion, um das Programm vom Betriebssystem unabhängig zu machen. Elektra ist eine Bibliothek, die im Rahmen dieser Diplomarbeit erweitert wurde, um diese Anforderungen zu erfüllen. Im Vortrag stelle ich zuerst den Ansatz vor, wie die Anforderungen in unabhängigen, wiederverwendbaren Plugins implementiert werden können. Mehrere von diesen Plugins bauen dann gemeinsam den modularen Zugriff auf die Konfigurationsdatenbank auf. Dadurch wird Flexibilität gewonnen, da Eigenschaften nun zur Laufzeit nach Belieben zusammengestellt werden können. Diese Plugins werden nunmehr in viel kürzerer Zeit entwickelt, da sie sich nur einem Aspekt des Gesamtproblems widmen müssen. Durch das Einsetzen von existierenden Parsern und Generatoren kann der Aufwand nochmals minimiert werden. Die zusätzlich gewonnene Funktionalität, und welche Erkenntnisse daraus gewonnen werden konnten, werden vorgestellt. Da manche Konfigurationsformate nur bestimmte Zeichen speichern können, wurden Plugins entwickelt, die den Zeichenumfang verkleinern. Plugins für notification und logging ermöglichen es, cross-cutting-concerns von Programmen an einer zentralen Stelle zu implementieren. Bevor Werte tatsächlich gespeichert werden, ist es nun möglich, umfassende Prüfungen durchzuführen. Dabei kann neben Typen auch die Struktur der Werte oder der Konfiguration validiert werden. Diese Prüfungen können auch voneinander abhängig sein und in zwei Phasen erfolgen. Ein wesentlicher Aspekt der Arbeit ist es, dass Plugins nur so miteinander verknüpft werden können, dass das System garantiert funktionstüchtig bleibt. Um das zu gewährleisten, exportieren Plugins in Kontrakten ihre Zusicherungen und Eigenschaften.