Objektorientierte Programmiertechniken
LVA 185.A01, VU, 3 Ects, 2013/2014 W
| Ausgabe: | 04.12.2013 |
| Abgabe: | 18.12.2013, 12:00 Uhr |
Auf den ersten Blick ist die Aufgabe sehr einfach: Es soll mindestens drei Sorten von Kürbissen geben, die jeweils durch eigene Klassen dargestellt sind, sowie einen gemeinsamen Obertyp davon. Alle Kürbisse sollen mindestens drei Methoden unterstützen, etwa um Reaktionen auf Umwelteinflüsse wie Regen, Sonnenschein oder Sturm hervorzurufen. Diese Methoden sollen in jeder Kürbissorte anders implementiert sein. Es kommt nicht darauf an, was diese Methoden machen, sondern nur darauf, dass man beim Testen leicht unterscheiden kann, welche Methode in welcher Kürbissorte ausgeführt wurde. Beim Testen sollen
Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Testfälle über Annotationen bestimmt werden sollen. Das heißt, die Arten der Sammlungen, die Sorten der Kürbisse und die auf den Kürbissen auszuführenden Methoden und deren Parameter sollen ausschließlich als Annotationen beschrieben sein. Es bleibt Ihnen überlassen, an welche Elemente des Java-Programms die Annotationen angeheftet werden. Zur Laufzeit müssen die Annotationen über Reflexion (Reflection) ausgelesen und die entsprechenden Aktionen gesetzt werden.
Beschreiben Sie wie gewohnt die Aufteilung der Arbeiten auf die einzelnen Gruppenmitglieder. Diesmal soll das aber nicht über Kommentare erfolgen, sondern über Annotationen an den Programmstellen, an denen die Gruppenmitglieder mitgearbeitet haben. Sammeln Sie diese Informationen zur Laufzeit und geben Sie sie am Ende des Testlaufs aus.
| Annotationen und Reflexion wie vorgeschrieben und sinnvoll eingesetzt | 50 Punkte |
| Untertypbeziehungen richtig und sinnvoll eingesetzt | 10 Punkte |
| Zusicherungen richtig und sinnvoll eingesetzt | 10 Punkte |
| Sichtbarkeit auf so kleine Bereiche wie möglich beschränkt | 10 Punkte |
| Geforderte Funktionalität vorhanden | 10 Punkte |
| Geforderte Funktionalität sinnvoll getestet | 10 Punkte |