Fortgeschrittene objektorientierte Programmierung
LVA 185.211, VL 2.0, 2011 S
Ein Spiel besteht aus einer vorbestimmten Anzahl von Runden und wird von drei Personen gespielt, wobei die Aufgabe jeder Person auch durch den Computer übernommen werden kann. Beim Start jeder Runde erscheint ein Fenster mit dem Spielfeld am Bildschirm. Das Spielfeld besteht aus N x M annähernd quadratischen Feldern, wobei eine größere Anzahl von Feldern mit Wänden belegt ist, welche die Bewegungsmöglichkeiten der Spielfiguren einschränken. Auf drei unterschiedlichen Feldern (zufällig gewählt, jedoch nicht auf Wänden) befinden sich drei Pac-Man-Figuren in unterschiedlichen Farben (rot, grün und blau), und für jeden von ihnen gibt es einen Runden-Punkte-Zähler und einen Gesamt-Punkte-Zähler. Eine gewisse Anzahl von Feldern ist mit Bonuspunkten belegt. Jede Pac-Man-Figur wird von einer Person oder dem Computer gesteuert und bewegt sich bei jedem Takt um höchstens ein Feld in eine von (höchstens) vier möglichen Richtungen. Wenn sich ein Pac-Man auf ein Feld mit einem Bonuspunkt bewegt, erhöht sich sein Runden-Punkte-Zähler und der Bonuspunkt verschwindet vom Spielfeld. Wenn sich die Wege zweier Pac-Man-Figuren kreuzen, wird einer von ihnen gefressen, der übrige Pac-Man übernimmt alle in dieser Runde aufgesammelten Punkte des gefressenen Pac-Man, und die Runde endet. Dabei spielen die Farben eine Rolle:
Die SpielerInnen können sich vor Beginn des Spiels remote mit dem Server, auf dem das Spiel läuft, verbinden und bekommen alle lokal das gleiche Fenster angezeigt. Vor allem zur Fehlersuche ist es sinnvoll, wenn auf nur einem Rechner mehrere Fenster zum selben Spiel vorhanden sein können und mehrere Pac-Man-Figuren über unterschiedliche Tasten bedienbar sind.
Änderungen der Aufgabenstellung mit dem Ziel, die Spielbarkeit oder grafische Darstellung zu verbessern, werden gerne akzeptiert.