Context
Task Description
Diese Arbeit befasst sich mit der Problematik des Workflow Managements (WFM) in heterogenen Umgebungen. Die Limitationen existierender WFM Systeme sollten analysiert und der Prototyp einer neuen WFM Engine, die diese Schwachstellen vermeidet, entworfen und realisiert werden. Darüberhinaus sollte der Prototyp noch fortschrittlichere Eigenschaften wie Transaktionen, hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit besitzen, die heute am Markt befindliche WFM Systeme noch nicht oder nur ansatzweise aufweisen. Die neue WFM Engine sollte - soweit mit den Erweiterungen vertretbar - den Standards der Workflow Management Coalition genügen. Da sich die grössten Probleme beim WFM zumeist aus einer nicht zum Problem passenden Client/Server orientierten Architektur ergeben, wurde ein dezentralisierter Ansatz gewählt, der auf dem am Institut entwickelten Coordination Kernel beruht. Der Coordination Kernel ist ein Middlewarelayer, der zur Kommunikation gemeinsame Objekte verwendet und die vom WFMS geforderten neuen Eigenschaften gut unterstützt. Eine Reihe existierender WFM Systeme wurden untersucht. Die Analyse begründet ausführlich die sich durch unpassende Architektur ergebenden Nachteile und Performanceprobleme. Eine neue PDL ("process definition language") wurde entworfen.
(1995, finished)
Requirements
Student
Dipl.-Ing. Bernd Schwarzer (please contact eva Kühn)
Supervisor
A.o. Univ.-Prof. Dr. Dipl.-Ing. eva Kühn (please contact eva Kühn)